XBox One Games - Übersicht aller Games bei Amazon!
Seite 8 von 21 ErsteErste ... 24567891011121416 ... LetzteLetzte
Zeige Ergebnis 106 bis 120 von 306

  1. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #106

    Standard

    Neu im Kino: Alienromanze und Exorzist Reloaded





    «Ich bin Nummer Vier» als Alternative für Vampir-Fans, Anthony Hopkins als Exorzist, die mutige Jurastudentin Betty Anne Waters, und ein actiongeladener Rachefeldzug.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «Ich bin Nummer Vier»




    Mal keine Vampire.
    Michael Bay («Armageddon», «Transformers») und Steven Spielberg («E.T.», «Indiana Jones») zeichnen sich als Produzenten dieser Mischung aus Teenieromanze und Mystery-Action-Thriller verantwortlich, mit dem klaren Ziel, ein ähnlich erfolgreiches Franchise wie der «Twilight»-Reihe zu starten, inklusive mehrerer möglicher Fortsetzungen.
    Der Film basiert auf dem gleichnamigen Roman von Pittacus Lore, und wie bei «Twilight» handelt es sich bei den Hauptdarstellern um weitgehend unbekannte unverbrauchte Gesichter, die im Falle eines Erfolgs zu den neuen Teenie-Stars werden könnten.
    So sah man Dianna Agron bisher lediglich in einer Mini-Rolle in «Burlesque», sowie als Cheerleaderin in der Serie «Glee». Teresa Palmer, die Alien Nummer 6 spielt, kennt man lediglich aus dem Film «Duell der Magier», und der 20-jährige Brite Alex Pettyfer, der als John Smith bzw. Nummer 4 die männliche Hauptrolle spielt, machte bisher hauptsächlich als Model auf sich aufmerksam.
    Ob es ihm gelingt, der nächste Robert Patinson zu werden, wird sich zeigen.
    Über den gleichen blutarmen Gesichtsausdruck verfügt er jedenfalls.

    «I bin Nummer Vier» handelt von neun Aliens, die ihren Heimatplaneten vor Jahren verlassen müssen, weil dieser von einer kriegerischen Spezies eingenommen wurde.
    Auf der Erde tarnt sich der Anführer der Alientruppe als Mensch, nur um herauszufinden, dass er immer noch von der feindlichen Spezies gejagt wird.
    Nummer 1 bis 3 wurden bereits getötet, und John Smith (Nummer 4) schwebt nun in großer Gefahr. Zusammen mit seinem Bewacher und Vormund Henri wechselt er ständig seinen Aufenthaltsort und legt sich eine neue Identität zu - ohne Familie und Freunde.
    Doch als sie sich in Paradise, einer kleinen Stadt in Ohio, niederlassen, ändert sich für John alles: Er entdeckt, dass er Superkräfte besitzt und erfährt von seiner Verbindung zu den anderen außerirdischen Flüchtlingen - darüberhinaus findet er in seiner hübschen Mitschülerin Sarah seine erste große Liebe.
    Doch die skrupellosen Feinde, die hinter ihm her sind, spüren ihn auf und greifen an.
    John muss sich nun seinem Schicksal stellen.

    OT: «I Am Number Four» von D.J. Caruso; mit Alex Pettyfer, Timothy Olyphant, Dianna Agron, Teresa Palmer und Kevin Durant.


    «The Rite - Das Ritual»



    Regisseur Mikael Hafström («Zimmer 1408») wagt sich mit dem Horrorthriller «The Rite» erneut ins Reich des Übernatürlichen und zeigt, dass der Teufel selbst vor den heiligsten Orten der Erde nicht zurückschreckt.

    In den Hauptrollen sind Oscar-Preisträger Anthony Hopkins («Das Schweigen der Lämmer»), Colin O'Donoghue in seinem Spielfilmdebüt, Alice Braga («Predators»), Ciarán Hinds (HBO-Serie «Rom», Toby Jones («Harry Potter und die Kammer des Schreckens») und Rutger Hauer («Batman Begins») zu sehen.
    Der Film beruht auf den wahren Begebenheiten des amerikanischen Journalisten Matt Baglio, der einen Pfarrer bei seiner Ausbildung zum Exorzisten im päpstlichen Athenaeum Regina Apostolorum in Rom begleitete und seine Erfahrungen in seinem Bestseller «Die Schule der der Exorzisten - Eine Reportage» festhielt.

    Der angehende, aber skeptische Priester Michael Kovak (Colin O'Donoghue) nimmt widerstrebend an einer Exorzistenausbildung im Vatikan bei dem Teufelsaustreiber Lucas Trevant (Anthony Hopkins) teil, weil er große Zweifel an dieser Praxis hegt und sich seines eigenen Glaubens nicht sicher ist.
    Er trägt seine Skepsis offen zur Schau und provoziert seine Vorgesetzten, indem er sie auffordert, Besessene in die Psychiatrie einzuliefern, statt nach Dämonen zu suchen.
    Als er in Rom den unorthodoxen Geistlichen Pater Lucas kennenlernt, der ihn in die finsteren Abgründe seines Glaubens einführt, fängt Michael langsam an, seine Vorurteile abzubauen. Pater Lucas hat bereits Tausende von Exorzismen durchgeführt, doch nun gerät er an einen schwierigen Fall, bei dem sogar seine Fähigkeiten nicht auszureichen scheinen.
    Allmählich bekommt Michael eine Ahnung von diesem Phänomen, das die Wissenschaft weder erklären noch kontrollieren kann.
    Das Böse tritt derart brutal und grausam in Erscheinung, dass es Michaels Glauben in seinen Grundfesten erschüttert.

    OT: «The Rite» von Mikael Håfström; mit Anthony Hopkins, Alice Braga, Toby Jones, Colin O'Donoghue, Ciarán Hinds und Rutger Hauer.


    «Betty Anne Waters»



    In ihrer Rolle als gleichsam verzweifelte wie entschlossene Frau, die für Gerechtigkeit kämpfen will, empfiehlt sich Hauptdarstellerin Hillary Swank zweifellos für ihren dritten Oscar.
    Regisseur Tony Goldwyn inszenierte dieses auf einem wahren Fall basierende Drama um die mutige Betty Anne Waters, die jahrelang für die Rehabilitierung ihres Bruders, der möglicherweise zu Unrecht wegen Mordes zu einer lebenslangen Gefängnisstrafe verurteilt wurde, kämpfte.
    «Betty Anne Waters» ist die vierte Regiearbeit des auch als Schauspieler bekannten Tony Goldwyn, für den er mit seiner Autorin Pamela Gray den Fall genau recherchierte und dabei auf die Hilfe der echten Betty Anne Waters zählen konnte.

    Die echte Betty fing 1983 an, Jura zu studieren, und erst 18 Jahre später als der DNA-Test erfunden wurde, gelang es ihr, ihren Bruder aus der Haft zu befreien.
    Die Story lebt von der Ungewissheit, on Bettys Bruder der Mörder war oder nicht, und erzeugt dadurch eine mitreißende Atmosphäre.
    Der Film wirkt dabei weniger wie ein klassisches Drama, als vielmehr wie eine kriminalistische Recherche.

    Für die alleinerziehende Mutter Betty Anne Waters ist ihr großer Bruder Kenny der wichtigste Mensch in ihrem Leben, da er ihr schon als Kind immer zur Seite stand Doch nun braucht Kenny dringend Bettys Hilfe.
    Denn sie ist die Einzige, die noch an seine Unschuld glaubt, als er wegen Mordverdachts verhaftet und zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt wird.
    Betty entschließt sich, alles dafür zu tun, um für Kennys Freiheit zu kämpfen.
    Trotz schwierigen Umständen holt sie ihren Highschool-Abschluss nach, um anschließend ein Jurastudium zu absolvieren.
    Während des Studiums erfährt sie von einer Kommilitonin, dass es ein neu entwickeltes Verfahren gibt, mit dem man die DNA überprüfen kann.
    Gleichzeitig muss sie allerdings unbedingt Beweise und Indizien finden, um Kennys Prozess neu aufrollen zu können.
    Im Verlauf der Jahre zerbricht Bettys Ehe, und sie verliert das Sorgerecht für ihre Kinder.
    Doch trotz all dieser Rückschläge und Steine, die ihr in den Weg gelegt werden, will sie auf keinen Fall aufgeben.

    OT: «Conviction» von Tony Goldwyn; mit Hillary Swank, Sam Rockwell, Minnie Driver, Peter Gallagher und Juliette Lewis.


    «Faster»

    Nachdem Dwayne Johnson zuletzt zunehmend in peinlichen Komödien wie «Zahnfee auf Bewährung» zu sehen war, kehrt er nun zu Freuden seiner Fans wieder in das Genre zurück, in das er auch gehört, und liefert mit «Faster» endlich wieder einen Actionkracher ab.
    «Faster» ist ein düsterer und tempogeladener Actionfilm rund um einen Rachefeldzug mit Knalleffekt.
    Dwayne Johnson («Die Mumie kehrt zurück»), Billy Bob Thornton («Eagle Eye - Außer Kontrolle») und Newcomer Oliver Jackson-Cohen spielen die Hauptrollen in diesem atemlosen Actionthriller. An ihrer Seite agieren Carla Gugino («Watchmen – Die Wächter») und Maggie Grace («96 Hours»).
    Regie führte George Tillman Jr., der durch Filme wie «Notorious B.I.G.» und «Men of Honor» bekannt wurde.



    Kurz nachdem er nach zehn Jahren aus dem Knast entlassen wurde, hat Driver (Dwayne Johnson) nur ein einziges Ziel: Er will sich auf die Suche nach dem Mörder seines Bruders machen, um sich an ihm zu rächen.
    Drivers Bruder kam während eines verpfuschten Banküberfalls, der zu seiner eigenen Verhaftung führte, zu Tode.
    Als freier Mann macht er sich nun mit seinem tödlichen Racheplan auf, um seine Mission zu erfüllen.
    Doch dabei heften sich bald zwei Männer an seine Fersen: ein alter Polizist (Billy Bob Thornton), der kurz von seiner Pensionierung steht, und ein junger, egozentrischer Auftragsmörder (Oliver Jackson-Cohen), für den die Kunst des Tötens eine Droge ist und in Driver nun endlich einen ebenbürtigen Gegner auf Augenhöhe gefunden hat.
    Driver wird somit vom Jäger zum Gejagten.
    Während er seine tödliche To-Do-Liste durcharbeitet, heißt es für Driver: Töten oder getötet werden.
    Je länger er auf seiner Mission ist, umso mysteriöser wird der Mord an seinem Bruder.
    Es gibt bald neue Hinweise, die darauf hindeuten, dass Drivers Todesliste möglicherweise noch nicht vollständig ist.

    OT: «Faster» von George Tillman Jr.; mit Dwayne Johnson, Billy Bob Thornton, Maggie Grace, Salma Hayek und Oliver Jackson-Cohen.

    Quelle: www.quotenmeter.de


    Schau momentan: Boardwalk Empire St. 5, Supernatural St. 9
    Twitch Account: Snatchy1811
























  2. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #107

    Standard

    das Ritual werde ich mir sicher im Kino anschauen. Mal sehen - vielleicht Samstag



  3. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #108
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Gnomeo, oh Gnomeo

    Shakespeares Gartenzwerge, Tempelritter, Ozons Schmuckstück und eine psychopathische Mitbewohnerin.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «Gnomeo und Julia»




    Wie der Titel bereits vermuten lässt, handelt es sich bei dem in dieser Woche in den deutschen Kinos startenden Animationsfilm «Gnomeo und Julia» um eine recht freie Adaption des berühmten Dramas von William Shakespeare.
    Angesiedelt ist der hier als leichter Familienspaß ausgelegte Stoff diesmal im Gartenreich, dessen Bewohner insgeheim ein erstaunliches Eigenleben führen.
    Doch kein allzu friedliches.
    So sind die Gartenzwerge der benachbarten Grundstücke von Mr. Capulet und Ms. Montague im ständigen Streit miteinander.
    Mittendrin stecken auch Gnomeo und Julia, die sich nach einer zufälligen Begegnung schon bald ineinander verlieben.
    Doch bedauerlicherweise befinden sie sich auf entgegengesetzten Seiten des Gartenkriegs.

    Die Produktion des Animationsfilms verlief dabei alles andere als reibungslos.
    Nach Umbesetzungen im Synchronstudio, mehreren Überarbeitungen des Drehbuchs (an dem insgesamt nun sieben verschiedene Autoren gewerkelt haben) und Schwierigkeiten mit den Produktionsstudios landete «Gnomeo und Julia» schließlich bei Touchstone Pictures, die damit ihren ersten Animationsfilm seit «Nightmare Before Christmas» (1993) herausbrachten.
    Und da Touchstone bekanntlich zur Walt Disney Company gehört, hat der milliardenschwere Konzern auch diesmal wieder seine Finger bei einem groß angelegten Animationsprojekt mit ihm Spiel.
    Dabei kam Disney nach «Rapunzel - Neu verföhnt» (2010) ein weiteres Mal auch ganz ohne die Unterstützung von Pixar («Toy Story», «Findet Nemo») aus, stammen die Filmbilder diesmal doch aus Rechnern der Starz Animation Studios, die zuvor vor allem mit der Arbeit an dem düsteren Science-Fiction-Abenteuer «#9» (2009) auf sich aufmerksam gemacht haben.
    Ob das Endergebnis, das in entsprechenden Kinos natürlich auch in 3D zu sehen sein wird, trotz all dieser Komplikationen dennoch überzeugen kann, verrät Sidney Schering in der Quotenmeter.de-Kinokritik am Freitag.

    OT: «Gnomeo & Juliet» von Kelly Asbury; dt. Sprecher: Bürger Lars Dietrich, Anke Engelke, Bernhard Fleischmann und Holger Ponik.


    «Der letzte Tempelritter»

    Nachdem Hollywoodstar Nicolas Cage («Con Air», «Lord of War») mit einer ganzen Reihe unrühmlicher Rollen (z.B. in «Next», «Bangkok Dangerous» und «Knowing») eine Zeit lang eher negativ von sich reden gemacht hatte, schien es mit herrlichen Auftritten in Werner Herzogs «Bad Lieutenant» (2009) sowie Matthew Vaughns «Kick-Ass» (2010) für den Oscarpreisträger allmählich wieder bergauf zu gehen.
    Doch das war wohl zu früh gefreut, versetzt nun das Fantasy-Action-Genre Cages Karriere erneut einen Dämpfer.



    Nachdem schon «Duell der Magier» (2010) und «Drive Angry» (2011) nicht vollends überzeugen konnten, scheint nun das größtenteils in Österreich, Ungarn und Kroatien gedrehte Mittelalter-Abenteuer «Der letzte Tempelritter» diese dürftige Trilogie zu komplettieren.
    Und das obwohl Cage mit Grammy-Preisträger Dominic Sena («Kalifornia», «Passwort: Swordfish») als Regisseur einen alten Bekannten zur Seite gestellt bekommen hat, drehten die beiden doch ein Jahrzehnt zuvor bereits den PS-Actioner «Nur noch 60 Sekunden».
    Auch mit den Tempelrittern ist der Neffe des Regisseurs Francis Ford Coppola schon indirekt in Berührung gekommen, begab er sich doch in dem Disney-Abenteuer «Das Vermächtnis der Tempelritter» (2004) erfolgreich auf die Spur von deren Nachlass.

    In «Der letzte Tempelritter», welcher im 14. Jahrhundert angesiedelt ist, schlüpft Cage nun aber selbst in die Ritterrüstung.
    Als Kreuzfahrer Behman hat er genug von der Grausamkeit des andauernden Krieges und kehrt zusammen mit seinem Mitstreiter Felson (Ron Perlman, «Hellboy») nach Europa zurück, wo gerade die Pest einen Großteil der Bevölkerung dahinrafft.
    Vom Kardinal D’Ambroise (Christopher Lee) bekommen sie daher bald den Auftrag, ein geheimnisvolles Mädchen (Claire Foy), das als Hexe für den Ausbruch des Schwarzen Todes verantwortlich gemacht wird, zu einem Kloster zu eskortieren.
    Dort soll ihr vermeintlicher Fluch durch ein spezielles Ritual schließlich gebrochen werden.

    OT: «Season of the Witch» von Domic Sena; mit Nicolas Cage, Ron Perlman, Claire Foy, Stephen Campbell Moore und Christopher Lee.


    «Das Schmuckstück»



    Auch wenn sich der vielseitige französische Regisseur und Drehbuchautor François Ozon («8 Frauen», «Swimming Pool») bei seinen Filmen des Öfteren bereits bestehender Stoffe bedient, weiß er ihnen dennoch stets genügend eigen Kreiertes abzugewinnen, das er obendrein noch mit einer ganz individuellen Handschrift versieht.
    Auch sein neuestes Werk «Das Schmuckstück» basiert nun auf einem Bühnenstück der Theaterautoren Pierre Barillet und Jean-Pierre Grédy, das Ozon selbst zu einem Drehbuch verarbeitet hat.
    Die Komödie ist dabei über acht Jahre nach dem preisgekrönten und umjubelten Genremix «8 Frauen» (2002) die zweite Zusammenarbeit von Ozon und der französischen Filmikone Catherine Deneuve («Indochine», «Dancer in the Dark»).
    Neben Deneuve ist es Ozon außerdem gelungen, mit dem in seinem Heimatland derzeit wieder sehr vielbeschäftigten Gérard Depardieu («1492 - Die Eroberung des Paradieses», «Asterix und Obelix gegen Cesar») noch einen weiteren Superstar des französischen Kinos zu besetzen.

    Im Mittelpunkt des Films steht die Hausfrau Suzanne Pujol (Deneuve), die von ihrem egoistischen Ehemann Robert (Fabrice Luchini), einem erfolgreichen Bertreiber einer Regenschirmfabrik, nicht sonderlich ernst genommen wird und so ihr Leben in einer französischen Kleinstadt Ende der 70er Jahre unzufrieden in seinem Schatten fristet.
    Als Robert, der sie obendrein auch noch mit seiner Sekretärin betrügt, allerdings einen Herzinfarkt erleidet, sieht Suzanne ihre Chance gekommen.
    Kurzerhand übernimmt sie vor allem auch auf Anraten ihres alten Bekannten Maurice (Depardieu) die Leitung der Fabrik ihres Mannes, wo die Arbeiter ihr aufgrund ihres freundlichen Auftretens schon bald die Sympathie entgegenbringen, die sie gegenüber dem tyrannischen Robert stets vermissen ließen.
    So ist Suzanne auch gar nicht danach, ihren neuen Posten wieder zu räumen als ihr Mann schließlich aus dem Krankenhaus entlassen wird.

    OT: «Potiche» von François Ozon; mit Catherine Deneuve, Gérard Depardieu, Fabrice Luchini, Karin Viard und Jérémie Renier.


    «The Roommate»

    Universitäten sind in Hollywood gern gewählte Schauplätze für Filme, die sich speziell an ein vorwiegend junges Publikum richten.
    Dabei handelt es sich in der Regel entweder um mal mehr und mal weniger gelungene zotige Vertreter des Comedygenres oder um mal sehenswerte, mal misslungene (Horror-)Thriller.
    In die letztere Schublade gehört nun definitiv auch «The Roomate», das US-Debüt des dänischen Regisseurs Christian E. Christiansen, der im Jahr 2008 mit seinem selbst geschriebenen und inszenierten Film «Om natten» noch für den Oscar in der Kategorie „Bester Kurzfilm“ nominiert war.



    Für sein neuestes Werk ist hingegen keineswegs mit Ähnlichem zu rechnen, wurde der Film von Kritikern in den USA schon aufs Schärfste verrissen.
    Dabei bietet die Handlung an sich noch einiges an Spannungspotenzial.

    Erzählt wird von der frisch gebackenen College-Studentin Sara (Minka Kelly, «Friday Night Lights»), die nach ihrer ersten Uni-Party schließlich ihre Mitbewohnerin Rebecca (Leighton Meester, «Gossip Girl») kennenlernt.
    Die beiden sind sich auf Anhieb sympathisch und werden schnell zu guten Freundinnen.
    Von Saras anderen neuen Bekanntschaften zeigt sich Rebecca jedoch alles andere als begeistert.
    Nach und nach bedroht sie jeden, der Sara etwas näherkommt, und legt so allmählich eine regelrechte Obsession für ihre Zimmergenossin an den Tag, die nicht nur den Menschen in Saras Umfeld zum Verhängnis werden könnte.

    OT: «The Roommate» von Christian E. Christiansen; mit Leighton Meester, Minka Kelly, Cam Gigandet, Danneel Harris und Alyson Michalka.


    Quelle: www.quotenmeter.de


  4. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #109
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    «Gnomeo & Julia» auf Platz eins

    Name:  116__h=x_gnomeo-juliet-julia-0.jpg
Hits: 177
Größe:  28,8 KB

    In den neuen Kinocharts ist der Animationsfilm Spitzenreiter – und das trotz eher schwacher Kritiken. «Kokowääh» bleibt weiter unter den Top 5.

    Neuer Spitzenreiter der deutschen Kino-Charts ist der in der vergangenen Woche gestartete Animationsfilm «Gnomeo & Julia», den sich am Startwochenende rund 150.000 Menschen ansahen, wie der Dienst „Blickpunkt:Film“ berichtet.
    Die Produktion bekam wenig Kritikerlob – und auch deshalb ist das letztliche Ergebnis durchaus beachtlich.

    Der bisherige Spitzenreiter, «The Kings Speech», wurde somit abgelöst.
    Nach schwächerem Start bekam die Produktion nach der Oscar-Verleihung einen gehörigen Schub.
    Weitere 125.000 Bürger sahen ihn sich an diesem Wochenende an.
    «Almanya – Willkommen in Deutschland» belegt aktuell Rang drei, dahinter liegen «Ich bin Nummer 4» und «Kokowääh».

    In den USA ist die Fortsetzung von «Gregs Tagebuch – Von Idioten umzingelt», der Film «Gregs Tagebuch 2: Gibt’s Probleme?» als Sieger hervor.
    Knapp 25 Millionen US-Dollar sollen ersten Schätzungen zufolge damit eingespielt worden sein.
    «Sucker Punch»
    , der rund 75 Millionen US-Dollar kostete, belegt Platz eins und kam nur auf etwa 19 Millionen US-Dollar.
    «Limitless» rutschte in den Staaten auf Position drei.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  5. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #110

    Standard

    Könnte aber auch daran liegen, das momentan keine 3D-Alternativen im Kino laufen. Ausser vielleicht Justin Bieber


  6. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #111
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Von Hotpants und Osterhasen

    ***y Frauen-Action in «Sucker Punch», Jennifer Lawrence im Sozialdrama «Winter's Bone», Osterhase «Hop», und ein Liebesdrama im Bankermillieu.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «Sucker Punch»




    Fantasy-Action in Hotpants und High Heels präsentiert Regisseur Zack Snyder («300», «Die Legende der Wächter») in seinem neuen Streifen «Sucker Punch».
    Dabei handelt es sich um die perfekte Nerd-Fantasie: Fünf ***y Amazonen kämpfen in einer Welt aus Hightech-Geballer gegen fiese Monster.
    Snyder beschrieb den Film am Anfang der Produktion im Jahr 2007 als Mischung aus Alice im Wunderland, Maschinenwaffen, Feuerdrachen, B-25 Bombern und gewissen Etablissements.
    Während das Schauspieler-Ensemble von «300» nahezu ausschließlich aus Männern bestand, so wird das Ensemble von «Sucker Punch» von weiblichen Figuren dominiert.
    Fast alle aktuellen weiblichen Jungstars bewarben sich um eine Hauptrolle.
    Vanessa Hudgens, bekannt aus «High School Musical», löst sich in diesem Film als knallharte Blondine deutlich vom biederen Image der Disney-Reihe.
    Emma Stone und Amanda Seyfried waren ebenfalls in der engeren Auswahl des Hauptcasts, doch letztendlich entschied man sich neben Hudgens für Abbie Cornish («Bright Star»), Emily Browning («Der Fluch der zwei Schwestern»), Jamie Chung («Schön bis in den Tod») und Jena Malone («Into the Wild»).
    Zack Snyder präsentiert in «Sucker Punch» gewohnt mitreißende Bilder, wie man sie von ihm beispielsweise aus «Watchmen - Die Wächter» kennt.
    Er inszenierte den Film nach seinem und Steve Shibuyas Drehbuch und seiner Originalstory. Zack Snyder und Deborah Snyder fungieren als Produzenten; als Executive Producers sind Thomas Tull, Wesley Coller, Jon Jashni, Chris deFaria, Jim Rowe und William Fay beteiligt.

    Babydoll (Emily Browning) wird von ihrem unbarmherzigen Stiefvater in eine Klapsmühle eingewiesen, die zugleich auch Theater und Bordell ist.
    In fünf Tagen soll eine Lobotomie an ihr durchgeführt werden.
    Die einzige Chance für Babydoll zu entkommen besteht darin, sich während des Tanzens in eine bizarre Parallelwelt zu versetzen und mit vier anderen Insassinnen - der freimütigen Rocket (Jena Malone), der gerissenen Blondie (Vanessa Hudgens), der treu ergebenen Amber (Jamie Chung) und der zurückhaltenden Sweet Pea (Abbie Cornish) - für ihre Freiheit zu kämpfen.
    Dazu muss das weibliche Quintett fünf geheimnisvolle Gegenstände finden.
    Babydoll entführt die Zuschauer in eine Traumwelt, die ihr die Flucht aus ihrer grausamen Realität erlaubt.
    Sie überwindet die Fesseln von Raum und Zeit, und lässt sich von ihrer Fantasie beflügeln, wenn ihre unglaublichen Abenteuer die Grenzen zwischen Vorstellung und Wirklichkeit verwischen. Unter Babydolls Führung starten die Girls einen actionreichen Feldzug gegen ihre Widersacher wie Samurais und Feuerdrachen, wobei sie jederzeit auf ein virtuelles Waffenarsenal zurückgreifen können.
    Gemeinsam müssen sie entscheiden, welche Opfer sie bringen, um ihr eigenes Leben zu retten.
    Nur dann haben sie eine Chance, ihre Freiheit zurückzuerlangen.

    OT: «Sucker Punch» von Zack Snyder; mit Emily Browning, Vanessa Hudgens, Abbie Cornish, Jamie Chung, Scott Glenn, Carla Gugino und Jena Malone.


    «Winter's Bone»

    Auf dem Sundance Filmfestival 2010 gewann «Winter's Bone» den Jury-Preis und den Waldo Salt Drehbuchpreis.
    Regie bei der Verfilmung des melancholischen Independent-Dramas führte Debra Granik («Down to the Bone»).



    Die literarische Vorlage bildet Daniel Woodrells gleichnamiger Bestseller, der von Granik und Anne Rosellini adaptiert wurde.
    Nach dem Ende der 1990er-Jahre von Ang Lee verfilmten Roman «Wer mit dem Teufel reitet» ist dies die zweite filmische Adaption eines seiner Bücher.
    Die Hauptrollen in dem naturalistischen Mix aus beklemmendem Sozialdrama und anrührendem Thriller spielen Jennifer Lawrence, John Hawkes, Kevin Breznahan, Dale Dickey, Garret Dillahunt, Sheryl Lee und Tate Taylor.
    Der Zuschauer taucht ein in eine Welt aus Armut, Gewalt, Mord, Mythen und Racheritualen.
    Ex-Model Jennifer Lawrence war 2011 für ihre Rolle als Ree Dolly für den Oscar nominiert, und ist im Juni auch in dem Actionfilm «X-Men: Erste Entscheidung» zu sehen.

    «Winter's Bone» handelt von Ree Dolly, die sich auf eine dunkle, existenzielle Suche nach ihrem verschwundenen Vater macht.
    Die 17-Jährige muss für ihre jüngeren Geschwister sorgen, während ihre schwerkranke Mutter im Krankenhaus dahinsiecht, und ihr Vater vor der Polizei auf der Flucht ist.
    Dieser hat tragischerweise das Familienhaus als Sicherheit für die Kaution benutzt.
    Um nicht obdachlos zu werden, muss Ree Dolly nun so schnell wie möglich ihren Vater finden.
    Bei ihren Nachbarn findet Ree kaum Unterstützung, überall stößt sie auf eine eiserne Wand des Schweigens.
    Der Film ist in den Wäldern von Ozark Mountains angesiedelt; in einer Welt, die aus dem Ruder gelaufen zu sein scheint.
    In heruntergekommenen Blockhäusern haben sich Menschen, die quasi von der Hand in den Mund leben, notdürftig eingerichtet.
    Getrieben von der Gefahr, ihr Zuhause zu verlieren und in den Wäldern von Südmissouri zu stranden, stellt sich das Mädchen gegen den Schweigekodex der örtlichen Gemeinde und riskiert ihr Leben, um ihre Familie zu retten.
    Unbeirrbar und aufrichtig kämpft sie sich durch ein schier unüberwindliches Gestrüpp aus Lügen und Bedrohungen, bis sie im letzten, nicht mehr erwarteten Moment zur Wahrheit vordringt.

    OT: «Winter's Bone» von Debra Granik; mit Jennifer Lawrence, John Hawkes, Kevin Breznahan, Dale Dickey, Garret Dillahunt, Shelley Waggener und Sheryl Lee.


    «Hop - Osterhase oder Superstar?»



    Nach den Kinohits «Alvin und die Chipmunks» und «Garfield 2» bringt Regisseur Tim Hill mit «Hop - Osterhase oder Superstar?» seinen nächsten Animationsstreich in die Kinos.
    In einem perfekten Mix aus CGI- und Realfilm um einen rockigen Osterhasen und einen überzeugten Faulenzer, die sich gegenseitig beim Erwachsenwerden helfen, stimmt «Hop - Osterhase oder Superstar?» kleine und große Zuschauer auf das anstehende Osterfest ein.
    Im amerikanischen Original werden E.B. von Russell Brand («Männertrip») und Fred von James Marsden («Verwünscht») gesprochen.
    In der deutschen Synchronfassung übernimmt Alexander Fehling («Goethe!») die Rolle des Junghasen, während Regisseur und Schauspieler Detlev Buck («Same Same But Different») das machthungrige Küken Carlos spricht.

    Als Osterhase muss man nur an einem einzigen Tag im Jahr arbeiten und sieht dabei die ganze Welt.
    Deshalb versteht der Osterhase nicht, weshalb sein Sohnemann E.B. das Geschäft nicht übernehmen will, denn darauf hat der Junghase nicht wirklich Lust - viel liebe wäre er Drummer einer coolen Rock & Roll-Band.
    Kurz vor seiner Krönungszeremonie flüchtet E.B. von Zuhause in Richtung Hollywood nach L.A..
    Nur dort kann sein Traum vom Rockstar-Dasein auf der großen Showbühne Realität werden.
    In Los Angeles angekommen, landet er nach einem Unfall im Haus des arbeitslosen Träumers Fred (James Marsden), der mit beinahe dreißig noch immer bei seinen Eltern wohnt.
    In der Stadt der Träume muss sich E.B. auch mit dem Küken Carlos herumplagen, der unbedingt der neue Osterhase werden will.
    Derweil hat E.B.s Vater die Spezialeinheit "Pink Berets" aufgestellt und diese auf die Suche nach seinem Sohn geschickt.
    Bis zum guten Ende steht allen also ein turbulenter Weg bevor.
    Werden Fred und E.B. endlich erwachsen und können sie ihren Traum leben?

    OT: «Hop» von Tim Hill; mit Kaley Cuoco, James Marsden, Russell Brand.


    «Unter dir die Stadt»

    Für seinen dritten Spielfilm «Unter dir die Stadt», der in der Frankfurter Hochfinanzwelt spielt, hat Regisseur Christoph Hochhäusler intensiv unter Bankern recherchiert. Herausgekommen ist ein Beziehungsthriller, der von einer extrem abgehobenen Welt erzählt.
    Hochhäusler zeigt das Liebesdrama aus der Welt der Banker, Maßanzügen und S-Klassen in starken, unterkühlten Bildern.
    Bibelfeste Kinogänger werden in diesem Film die Geschichte von König David und der schönen Bathseba wiedererkennen (2. Buch Samuel, Kapitel 11, 3-4).



    Die Handlung ist in Frankfurt am Main angesiedelt und Hochhäusler zeichnet die Stadt und ihre Architektonik als kalte Welt aus Glas, wie einst der italienische Filmemacher Michelangelo Antonioni, der in vielen Punkten Pate für Hochhäuslers Film stand.
    Die Stadt ist Ausdruck der modernen Welt, aber auch eine Seelenlandschaft, die die psychologische Disposition der Figuren spiegelt.
    Der Mensch ist Teil der Stadt und diese ist Teil von ihm, Mensch und Stadt gehen Hand in Hand.
    Die für die Berliner Schule typisch ruhige, in langen Einstellungen sich langsam manifestierende Erzählweise, die eine konventionelle Handlungsführung ersetzt, findet sich ebenfalls schon bei dem italienischen Regisseur Antonioni.

    Der Bankmanager Roland (Robert Hunger-Bühler) macht auf einer Vernissage die Bekanntschaft mit Svenja Steve (Nicolette Krebitz), der Ehefrau einer seiner Angestellten. Später begegnen sich beide erneut, diesmal in der Bank.
    Sie kommen ins Gespräch und es dauert nicht lange, bis Roland die ersten Annäherungsversuche wagt.
    Er strebt eine Affäre an, doch sie zögert.
    Es entwickelt sich eine heimliche Beziehung, die von Treffen zu Treffen existenziellere Züge annimmt.
    Aber Roland gibt nicht auf, und schiebt ihren Mann auf einen angesehenen, aber auch riskanten Posten in Indonesien ab, um Svenja endlich erobern zu können - ohne Rücksicht auf Verluste und Konsequenzen.
    Ahnungslos von Rolands Plan gibt Svenja ihren Widerstand gegen die Annäherungsversuche des Managers allmählich auf.
    Als sie davon erfährt, fühlt sie sich manipuliert und beendet die Affäre.
    Ihre Ablehnung bringt Roland ins Wanken.

    OT: «Unter dir die Stadt» von Christoph Hochhäusler; mit Robert Hunger-Bühler, Nicolette Krebitz, Mark Waschke, Wolfgang Böck, Corinna Kirchhoff und Michael Abendroth.

    Quelle: www.quotenmeter.de


    "Sucker Punch" wird ziemlich zerissen, interessant ist sicherlich auch "Winter's Bone", glaub was für mich


  7. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #112
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Frischer Wind in den US-Kinocharts: Die Spitzenpositionen wurden von drei ganz neuen amerikanischen Produktionen belegt.
    Die Kinder-Version von «King's Speech» lief mäßig.




    Der amerikanische Animationsfilm «HOP – Osterhase oder Superstar?» spülte am Eröffnungswochenende bereits erfreuliche 38,118 Millionen US-Dollar in die Kasse des Verleihers Universal Pictures.
    Mit 63 Millionen US-Dollar Produktionskosten gehört der Spielfilm zu den preisgünstigsten animierten Filmen, denn das letzte Pixar-Abenteuer «Toy Story 3» verschlang 200 US-Millionen Dollar.

    Der zweite Platz am ersten Aprilwochenende ging ebenfalls an einen Neustart: 15,053 Millionen US-Dollar bezahlten die amerikanischen Bürger für den Thriller «Source Code», welcher in der Bundesrepublik Deutschland Anfang Juni startet.
    Die Produktion mit Jake Gyllenhaal, Vera Farmiga und Jeffrey Wright hat ebenfalls seine Produktionskosten zur Hälfte eingespielt.
    Rang drei belegte «Insidious», der hierzulande noch keinen Starttermin hat.
    Die Arbeit von James Wan mit Patrick Wilson brachte 13,496 Millionen US-Dollar und ist die erste Produktion des Verleihers FilmDistrict.

    Die Kinderversion von «The King’s Speech» ohne Schimpfwörter lief ebenfalls in den US-Kinos an, jedoch war das Historiendrama in dieser Form ein Flop.
    Nur 1,194 Millionen US-Dollar wurden umgesetzt, man landete auf den 14. Wochenend-Platz.
    Dennoch kann der Verleiher zufrieden sein, denn das Einspielergebnis verbesserte sich auf 375 Millionen Euro, der Aufwand lag gerade einmal bei 15 Millionen US-Dollar.


    Quelle: www.quotenmeter.de


  8. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #113
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Gewalt und große Gefühle

    Oscar-Boxen, animierte Vögel, die Schöne und das Biest, Teenie-Stripper und mordende Mechaniker.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «The Fighter»




    Nachdem in der letzten Woche Debra Garniks Drama «Winter’s Bone» in den deutschen Kinos gestartet ist, kommt nun mit «The Fighter» schließlich auch die zehnte und letzte Produktion, die bei der diesjährigen Oscarverleihung als bester Film nominiert war, in die hiesigen Lichtspielhäuser.
    Und das fast vier Monate nach dem US-Start.
    Im vergangenen Februar ging das Drama von Regisseur David O. Russell, der nach «Three Kings» (1999) und «I Heart Huckabees» (2004) nun bereits das dritte Mal mit Mark Wahlberg («Boogie Nights», «The Italian Job») zusammengearbeitet hat, mit insgesamt sieben Nominierungen ins Rennen um die Academy Awards.
    Dieses schloss «The Fighter» am Ende in den Nebendarstellerkategorien sehr erfolgreich ab, konnten doch sowohl Christian Bale («American Psycho», «The Dark Knight») als auch Melissa Leo («21 Gramm», «Hide and Seek») einen der begehrten Filmpreise mit nach Hause nehmen.

    «The Fighter», der unter anderem von Wahlberg und «Black Swan»-Regisseur Darren Aronofsky produziert wurde, erzählt die wahre Geschichte des Boxers Micky Ward (Wahlberg), der in bescheidenen Verhältnissen in der kleinen Stadt Lowell lebt und von seinem eigensinnigen älteren Halbbruder Dicky (Bale), selbst eine ehemalige Boxlegende des Ortes, trainiert und von seiner Mutter Alice (Melissa Leo) gemanagt wird.
    Beides ist allerdings nicht von Erfolg gekrönt, vernachlässigt Dicky in Folge seiner Drogensucht doch zunehmend seinen Job, während Alice kein großes Managertalent an den Tag legt.
    Nach mehreren herben Rückschlägen beschließt Micky daher mit der Unterstützung seiner neuen Freundin (Amy Adams) letztendlich, Trainer und Manager zu wechseln.
    Sehr zum Missfallen seiner Familie.

    OT: «The Fighter» von David O. Russell; mit Mark Wahlberg, Christian Bale, Amy Adams, Melissa Leo und Jack McGee.


    «Rio»
    Obwohl der Animationsfilmmarkt nach wie vor von Pixar («Toy Story», «Findet Nemo») und DreamWorks dominiert wird, melden sich inzwischen auch immer mehr andere Studios mit großen Produktionen im Kampf der animierten Trickabenteuer zu Wort.



    Zu den mittlerweile alten Hasen unter ihnen zählen die zu 20th Century Fox gehörigen Blue Sky Studios, die sich nach der Beisteuerung einzelner computergenerierter Elemente zu Filmen wie «Alien - Die Wiedergeburt» (1997) oder «Fight Club» (1999) ab 2002 auf eigene abendfüllende Animationsfilme spezialisiert haben.
    Aushängeschild der Animationsschmiede ist dabei zweifellos die bis dato dreiteilige «Ice Age»-Reihe, die an den Kinokassen weltweit insgesamt beachtliche 1,9 Mrd. US-Dollar einspielen konnte.
    An diesen Erfolg möchte das Studio nun mit seinem neuesten Werk «Rio» anknüpfen, mit dessen Regie der in Rio de Janeiro geborene Carlos Saldanha betraut wurde, ein Blue-Sky-Veteran, der bereits an den Inszenierungen von «Robots» (2005) und der «Ice Age»-Trilogie (2002, 2006, 2009) beteiligt war.

    Im Mittelpunkt seines neuen Films steht der Spix-Ara Blu (dt. Stimme: David Kross), der in einem Buchladen in Minnesota aufwächst und glaubt der letzte seiner Art zu sein.
    Als er und seine Besitzerin eines Tages allerdings erfahren, dass dem in Wahrheit nicht so ist und das letzte Spix-Ara-Weibchen in Rio de Janeiro lebt, machen sie sich auf in die brasilianische Stadt, um den Fortbestand von Blus bedrohter Art zu sichern.
    Doch die temperamentvolle Vogeldame Jewel (dt. Stimme: Johanna Klum) scheint nicht viel mit dem von Flugangst geplagten und menschlichen Werten geprägten Blu gemeinsam zu haben.

    Ob der Witz von «Rio» zündet und die im Animationsfilmgenre mittlerweile zum Standard gehörenden 3D-Effekte zu überzeugen wissen, verrät Sidney Schering in der Quotenmeter.de-Kinokritik am Freitag.

    OT: «Rio» von Carlos Saldanha; dt. Sprecher: David Kross, Johanna Klum, Itchyban, Mr. Reedoo, Christian Brückner und Roberto Blanco.


    «Beastly»



    Es ist hinlänglich bekannt, dass heute mehr denn je Mehrfachverwertungen von gemeinhin vertrauten, teils klassischen Stoffen in Hollywood an der Tagesordnung sind.
    Bevor demnächst die «Rotkäppchen»-Adaption «Red Riding Hood» von «Twilight»-Regisseurin Catherine Hardwicke die Kinos unsicher macht (dt. Kinostart: 21. April), startet mit «Beastly» nun erstmal eine Neuauflage des französischen Volksmärchens «Die Schöne und das Biest».
    Dessen Ursprünge reichen bis ins 18. Jahrhundert zurück, wobei die wohl bekannteste Behandlung der Geschichte zweifellos der gleichnamige und zweifach oscarprämierte Disney-Zeichentrickfilm aus dem Jahr 1991 sein dürfte.
    Der US-amerikanische Regisseur und Drehbuchschreiber Daniel Barnz, der mit «Beastly» nun erst seinen zweiten Langfilm nach seinem wohlwollend aufgenommenen Drama «Phoebe in Wonderland» (2008) realisiert hat, nahm sich einen Roman der Jugendbuchautorin Alex Flinn aus dem Jahre 2007 zur Grundlage, um die zeitlose Liebesgeschichte über innere Schönheit für die große Leinwand zu modernisieren und in ein High-School-Umfeld zu verlagern.
    Abgesehen davon hat sich am grundlegenden Handlungsverlauf jedoch augenscheinlich nicht allzu viel verändert.

    Dreh- und Angelpunkt der Geschichte ist der arrogante und oberflächliche Kyle Kingson (Alex Pettyfer, «Ich bin Nummer Vier»), der an seiner Schule als der attraktivste Junge gilt und selbst der Meinung ist, dass man nur mit gutem Aussehen Respekt verdient und Erfolg haben kann.
    Um dies zu demonstrieren, schikaniert er liebend gern andere, von ihm wenig geachtete Jugendliche.
    Doch seine Mitschülerin Kendra (Mary-Kate Olsen) lässt sich das eines Tages nicht mehr gefallen und belegt Kyle mit einem Fluch, der ihn völlig entstellt.
    Nur wenn er innerhalb eines Jahres ein Mädchen dazu bringen kann, wahre Liebe für ihn zu empfinden, erlangt er sein altes Aussehen zurück.
    So taucht Kyle völlig verzweifelt unter.
    Als er jedoch unverhofft der sympathischen Lindy (Vanessa Hudgens, «High School Musical») näher kommt, schöpft er schließlich wieder neue Zuversicht.

    In den USA wurde «Beastly» bereits aufs Schärfste verrissen, was angesichts des Trailers und der sonstigen Voraussetzungen des Teenie-Dramas nicht allzu sehr verwundert.
    Am ärgerlichsten ist es dabei noch, dass Regisseur Barnz mit den in Nebenrollen agierenden Schauspielern Neil Patrick Harris («How I Met Your Mother») und Peter Krause («Six Feet Under») gleich zwei überaus talentierte Serienstars verheizt.

    OT: «Beastly» von Daniel Barnz; mit Vanessa Hudgens, Alex Pettyfer, Mary-Kate Olsen, Neil Patrick Harris und Peter Krause.


    «Willkommen bei den Rileys»



    Es ist bei weitem keine Seltenheit, dass Sprösslinge berühmter Filmschaffender bei der Wahl ihrer Profession ihren Eltern nacheifern.
    So verdient sich zum Beispiel auch der Brite Jake Scott, Sohn von Ridley («Alien», «Gladiator») und Neffe von Tony Scott («Der Staatsfeind Nr. 1», «Déjà Vu») seine Brötchen als Regisseur. Nachdem er hierbei bislang vor allem mit der Inszenierung zahlreicher Musikvideos auf sich aufmerksam gemacht hat (u.a. für R.E.M., The Verve und U2), liefert er mit «Willkommen bei den Rileys», das unter anderem von seinem Vater und seinem Onkel produziert wurde, nun auch seinen zweiten Spielfilm ab, der weitaus ruhiger daherkommt als die Werke seiner berühmten Verwandten.

    Das Independent-Drama wurde vom Drehbuchautor Ken Hixon («Die Abbotts», «City by the Sea») geschrieben und handelt vom Ehepaar Doug (James Gandolfini, «Die Sopranos») und Lois Riley (Melissa Leo, ab dieser Woche auch in «The Fighter» zu sehen), das den mehrere Jahre zurückliegenden Unfalltod der gemeinsamen Tochter noch immer nicht verarbeitet und sich im Zuge dessen zusehends voneinander entfremdet hat.
    Bei einer Geschäftsreise in New Orleans lernt Doug die junge und rebellische Stripperin Mallory (Kristen Stewart) kennen.
    Nicht zuletzt aufgrund einer äußeren Ähnlichkeit mit seiner verstorbenen Tochter, verspürt Doug den Wunsch sich um die von Problemen gebeutelte 16-Jährige zu kümmern.
    Die empfindet die väterliche Zuneigung des Mannes jedoch eher als befremdlich.
    Als Doug seiner empörten Frau mitteilt, dass er auf unbestimmte Zeit in New Orleans bleiben möchte, begibt sich schließlich auch Lois, die ihr Haus seit Jahren nicht verlassen hat, dorthin.

    «Willkommen bei den Rileys», der über ein Jahr nach seiner Premiere beim Sundance Film Festival, nun endlich auch nach Deutschland kommt, dürfte dabei trotz «Twilight»-Star Kristen Stewart, die beweisen will, dass sie mehr kann als nur schlecht gelaunt bleiche Vampire anzuschmachten, sicherlich einen Blick wert sein.

    OT: «Welcome to the Rileys» von Jake Scott; mit James Gandolfini, Kristen Stewart, Melissa Leo, Kathy Lamkin und David Jensen.


    «The Mechanic»

    Man kann in diesem Leben wohl nicht mehr erwarten, dass der britische Schauspieler Jason Statham («The Transporter», «Crank») einmal die Hauptfigur in einem waschechten Drama mimen wird. Längst hat sich der ehemalige Turmspringer auf eine Standardrolle als knallharter, cooler Typ mit trockenem Humor und einer gewissen Präsenz festgelegt.



    Sein neuester Film ist nun ein Remake des Charles-Bronson-Klassikers «Kalter Hauch» (OT: «The Mechanic») aus dem Jahr 1972, das von den Söhnen der damaligen Produzenten vorangetrieben wurde. Die Inszenierung oblag diesmal dem Briten Simon West («Con Air», «Lara Croft: Tomb Raider»), um den es in den letzten Jahren ziemlich ruhig geworden war. Mit «The Mechanic» versucht er sich nun an einem Regie-Comeback.

    Die Story folgt dabei zu großen Teilen der des Originals: Arthur Bishop (Statham) ist ein überaus professioneller Auftragskiller, der auch vor den schwierigsten Jobs nicht zurückschreckt.
    Seine Spuren verwischt er, indem er seine Morde stets wie Unfälle aussehen lässt.
    Als er aber den Auftrag erhält, seinen Freund und einstigen Mentor Harry McKenna (Donald Sutherland) umzubringen, plagen ihn erstmals Skrupel.
    Dennoch führt er den Anschlag aus. Doch kurze Zeit später steht Harrys Sohn Steve (Ben Foster, «Hostage - Entführt») bei Arthur auf der Matte.
    Steve möchte von dem besten der „Branche“ ausgebildet werden, um Rache für den Tod seines Vaters nehmen zu können.

    Ob sich «The Mechanic» mit seinem charismatischen Hauptdarstellergespann problemlos in die Riege temporeicher und unterhaltsamer Statham-Actioner wie «Crank», «The Transporter» oder «The Expendables» einreihen kann, zeigt sich ab Donnerstag in den deutschen Kinos.

    OT: «The Mechanic» von Simon West; mit Jason Statham, Ben Foster, Tony Goldwyn, Donald Sutherland und Jeff Chase.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  9. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #114
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    «Rio» setzt sich an die Spitze der Kino-Charts

    Der animierte Film kam auf rund 220.000 Zuschauer – und war somit der einzige Streifen, der am warmen Wochenende auf sechsstellige Zahlen kam.



    Das warme Wetter machte den Kinobetreibern in Deutschland am zurückliegenden Wochenende etwas zu schaffen.
    Da kam der Neustart von «Rio» ganz recht; ohne diesem wären die zurückliegenden Tage wohl noch mauer gelaufen. 220.000 Menschen sahen das animierte Abenteuer – Platz eins in den deutschen Kino-Charts.
    Auf Platz zwei folgt ebenfalls ein Neuling; «The Mechanic» brachte es auf rund 80.000 Zuschauer.

    «The Sucker Punch», der Spitzenreiter der Vorwoche, verlor deutlich Zuschauer und wurde am zurückliegenden Wochenende noch von 70.000 Menschen gesehen.
    Auf den Plätzen vier und fünf – mit jeweils rund 55.000 Zuschauern – liegen «Almanya – Willkommen in Deutschland» und Oscar-Gewinner «The King’s Speech».

    In den USA liegt «Hop – Osterhase oder Superstar» nach wie vor in Front; insgesamt hat der Film fast 69 Millionen Dollar eingespielt, die Produktionskosten beliefen sich auf rund 63 Millionen.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  10. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #115
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Superpillen, ***aktivisten und Sci-Fi-Spaß

    Gefährliche Superpillen in «Ohne Limit», freizügiges französisches Kino mit «Der Name der Leute», der durchgeknallte Alien «Paul», und das anrührende Kindheitsdrama «Alles, was wir geben mussten».
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «Ohne Limit»




    Der Film basiert auf dem Roman «Stoff» von Alan Glynn, der weder in den USA noch in Deutschland ein besonderer Erfolg war.
    Die Drehbuchautorin Leslie Dixon ist eine Expertin für Romanadaptionen und Remakes: Unter anderem schrieb sie die Drehbücher zu «Mrs. Doubtfire», «Die Thomas Crown Affäre» und «Solange du da bist».
    Ursprünglich sollte Shia LaBeouf («Transformers») die Hauptrolle spielen, doch nach einem Autounfall musste er aus dem Projekt aussteigen und wurde kurzfristig von Bradley Cooper, bekannt aus «Hangover», ersetzt.
    Regisseur Neil Burger zeichnet sich für die erstklassige DVD-Premiere «The Illusionist» mit Edward Norton und Jessica Biel verantwortlich.
    Auch wenn die Story recht dünn und zeitweise unlogisch erscheint, bietet «Ohne Limit» in rasantem Tempo und visuellen Spielereien originelle Unterhaltung.
    In der Mixtur aus hartem Thriller und zynischer Satire hat übrigens auch Robert de Niro eine gelungene Nebenrolle als eiskalter Finanzhai.

    Eddie (Bradley Cooper) ist ein ziemlicher Verlierer.
    Seit Jahren will er schon einen Roman schreiben, kriegt aber keine Zeile zu Papier.
    Er ist pleite, versoffen und faul. Er sieht fast schon wie ein richtiger Penner aus und seine Wohnung ist ein einziges Drecksloch.
    Seine Freundin Lindy (Abbie Cornish) gibt ihm zu allem Überfluss schließlich noch den Laufpass.
    Doch dann kommt alles anders: Durch Zufall bekommt Eddie eine neuartige Wunderdroge in die Hände.
    Die illegale Pille schaltet brachliegende Areale des Gehirns frei, und binnen weniger Tage schreibt Eddie einen Bestseller, gewinnt mehrere hunderttausend Dollar an der Börse und krempelt sein ganzes Leben um.
    Doch schon am nächsten Tag bemerkt Eddie, auf welch gefährliches Spiel er sich eingelassen hat.
    Als er seinen Ex-Schwager Vernon in dessen noblem Appartement besucht und ihn für wenige Minuten alleine lässt, findet er ihn bei seiner Rückkehr brutal ermordet vor.
    Noch bevor er die Polizei ruft, durchsucht er das Appartement und sichert sich sämtliche NZT-Pillen, die er finden kann.
    Bald kämpft Eddie nicht nur um seinen Verstand, sondern um sein Leben.

    OT: «Limitless» von Neil Burger; mit Bradley Cooper, Abbie Cornish, Robert De Niro, Anna Friel, Andrew Howard, Johnny Whitworth und Robert John Burke.


    «Der Name der Leute»

    «Der Name der Leute» handelt von der grenzüberschreitenden Wirkung der Liebe, der Suche nach der eigenen Identität und dem unbeirrten Einsatz für seine Ideale.
    Der Film war in Frankreich bereits ein echter Kassenschlager in den Kinos. Vorbild für die Hauptfigur Bahia war Baya Kasmi, die Lebensgefährtin und Ko-Drehbuchautorin von Regisseur Michel Leclerc.
    Der eigenwillige Mix aus Romanze und Satire kommt so fantasievoll und skurril daher wie einst «Die fabelhafte Welt der Amélie», und unterhält auf höchstem Niveau.



    Die Komödie ist sehr dialogreich, was für das französische Kino typisch ist, und die farbenfrohen Bilder verleihen der Geschichte eine besondere Leichtigkeit.
    «Der Name der Leute» erhielt bei der César-Verleihung 2011 den Preis für die beste Hauptdarstellerin und das beste Drehbuch.
    Insgesamt war der Film vier Mal nominiert.

    Die junge attraktive Bahia (Sara Forestier) trägt ihren außergewöhnlichen Namen mit Stolz, kämpft mit aufbrausender Leidenschaft für alle gerade verfügbaren Randgruppen und dürfte für ihren Geschmack ruhig ein bisschen weniger französisch aussehen.
    Auch sonst hat die charmante Politaktivistin ihren eigenen Weg gefunden, die Welt zu verbessern: Ganz nach dem Lebensmotto ihrer hippiebewegten Eltern, "Make love, not war", schläft sie, wenn sie nicht gerade aus lauter Zerstreutheit nackt in der U-Bahn sitzt, mit politisch rechts stehenden Männern, um sie ideologisch "umzudrehen".
    Dabei beschimpft sie fast jeden als Faschisten, egal ob Franzose, Araber, Jude oder Schwarzer. Bahia wurde als Kind ***uell missbraucht.
    Als Erwachsene lebt sie ihre ***ualität nun mit größter Freizügigkeit aus. Eine Ausnahme macht sie allerdings für den bekennenden Linkswähler Arthur (Jacques Gamblin), der sich eigentlich ganz wohl dabei fühlt, mit seinem konservativen Allerweltsnamen in der anonymen Masse unterzutauchen.
    Doch Bahia stellt sein bis dahin geordnetes und zurückgezogenes Leben völlig auf den Kopf.
    Und so muss sich Arthur plötzlich nicht nur mit Bahias mitreißendem Idealismus, sondern auch mit der wahren Geschichte seiner Familie auseinandersetzen.

    OT: «Le nom des gens» von Michel Leclerc; mit Sara Forestier, Jacques Gamblin, Zinedine Soualem, Carole Franck, Jacques Boudet, Michèle Moretti.


    «Paul - Ein Alien auf der Flucht»



    Simon Pegg und Nick Frost, welche nicht nur die Hauptdarsteller sind, sondern auch das Drehbuch beisteuern, sind Fans britischer Komödien schon lange ein Begriff.
    Die langjährigen Freunde und ehemaligen Mitbewohner schafften ihren Durchbruch 1999 mit der Serie «Spaced» über eine durchgedrehte britische WG.
    Seitdem waren sie gemeinsam verantwortlich für die erfolgreichsten britischen Komödien der letzten Jahre: Nach der Zombie-Komödie «Shaun of the Dead» und dem abgedrehten Actionkrimi «Hot Fuzz» bekommt es das chaoserprobte Duo Simon Pegg und Nick Frost diesmal mit einem außerirdischen Klugscheißer zu tun.
    Seth Rogan "spielt" Paul, dessen Bewegungen per Motion-Capture-Technik animiert wurden.
    Greg Mottola, auf dessen Konto bereits Filme wie «Superbad» und «Adventureland» gingen, führte bei «Paul» Regie.
    Englischer Irrwitz und strammer US-Humor prallen in dem intergalaktischen Abenteuer ungebremst aufeinander.
    In dem außergewöhnlichen Road Trip gibt es zahlreiche Anspielungen auf Genreklassiker, inklusive einem Gastauftritt eine legendären Alien-Jägerin.
    Aber auch genreunkundige Zuschauer könnten an der humorvollen Geschichte ihre Freude haben.

    Graeme Willy (Simon Pegg) und Clive Collings (Nick Frost) sind beste Freunde, hartgesottene Space-Nerds und unverbesserliche Comic-Junkies.
    Nach dem Besuch der Comic-Con in San Diego tuckern sie im Wohnmobil - wie es sich gehört - ins berüchtigte UFO-Gebiet von Nevada zur Area 51.
    Doch nicht mal in ihren kühnsten Träumen hätten die beiden Sci-Fi-Gläubigen mit einer echten Alienentführung gerechnet - oder besser gesagt mit einem Alien, das sich ihr Wohnmobil schnappt und sie auf den Trip ihres Lebens mitnimmt.
    Paul - so nennt sich der kleine grüne Besserwisser - hat 60 Jahre in der geheimsten aller Geheimbasen herumgelungert und ist jetzt auf der Flucht.
    Verfolgt vom FBI und vom fanatischen Vater einer jungen Frau, die unfreiwillig Teil der ungewöhnlichen Truppe geworden ist, hecken Graeme und Clive einen holprigen Plan aus, wie sie Paul zu seinem Mutterschiff zurückbringen können.
    Und während sich die beiden Nerds als Fluchthelfer abmühen, ist ihr kleiner grüner Freund dabei, die hoffnungslosen Sonderlinge zu Helden des Universums zu machen.

    OT: «Paul» von Greg Mottola; mit Nick Frost, Simon Pegg, Sigourney Weaver, Jane Lynch, Jason Bateman und Kristen Wiig.


    «Alles, was wir geben mussten»
    «Alles, was wir geben mussten» ist eine bemerkenswerte Geschichte über Liebe, Verlust und versteckte Wahrheiten, basierend auf dem Bestseller von Kazuo Ishiguro («Was vom Tage übrig blieb»).
    Regisseur Mark Romanek («One Hour Foto»), Drehbuchautor Alex Garland («28 Days Later», «Sunshine») und DNA Films haben Ishiguros anrührende und makabre Zukunftsvision fürs Kino aufbereitet.



    Der Film spielt dabei in einer alternativen Realität eines England der 1990er Jahre.
    Im Mittelpunkt steht die Frage: Was macht den Menschen zum Menschen und was fangen wir mit der Zeit an, die uns gegeben ist?
    Alex Garland schrieb die Romanvorlage zu einem Drehbuch um, dessen subtiler Stil maßgeblich dazu beiträgt, eine unheimliche, aber elegische Atmosphäre zu schaffen und sich interessante Fragen nach dem Sinn des Lebens zu stellen.
    Den Zuschauer erwartet ein anspruchsvolles Erzählkino, das unter die Haut geht.

    Die drei Kinder Kathy (Carey Mulligan), Tommy (Andrew Garfield) und Ruth (Keira Knightley) verbringen ihre Kindheit in Hailsham, einem scheinbar idyllischen englischen Internat.
    Zunächst scheint alles völlig normal.
    Doch der Ort birgt ein dunkles und verstörendes Geheimnis, das die Zukunft der jungen Leute betrifft und worüber niemals gesprochen wird.
    Hailsham ist ein sehr spezielles Internat, auf dem besondere Schüler aufwachsen.
    Das wird Kathy, Ruth, Tommy und den anderen Kindern seit frühester Kindheit immer wieder eingebläut.
    Was an ihnen so besonders ist, erfahren sie allerdings erst später.
    Als die drei schließlich die Schule abgeschlossen haben, müssen sie sich ihrem Schicksal stellen und damit leben, dass ihre Zeit auf der Welt höchst begrenzt ist.
    Die drei Freunde kommen dem grausamen Schicksal, das sie als Erwachsene erwartet, unaufhaltsam näher.
    Dabei wird ihre enge Freundschaft durch die tiefen Gefühle der Liebe, der Eifersucht und des Verrats auf eine harte Bewährungsprobe gestellt.

    OT: «Never Let Me Go» von Mark Romanek; mit Carey Mulligan, Keira Knightley, Andrew Garfield, Charlotte Rampling, Sally Hawkins, Andrea Riseborough und Nathalie Richard.


    Quelle: www.quotenmeter.de


    „World Invasion: Battle Los Angeles“

    Seit Jahren werden überall auf der Welt immer wieder UFO-Sichtungen gemeldet - in Buenos Aires, Seoul, Frankreich, Deutschland, China.
    2011 schließlich wird aus diesen Beobachtungen eine Furcht einflößende Gefahr: Die Erde wird auf einmal von unbekannten Streitmächten angegriffen. Während die Menschen weltweit machtlos mit ansehen müssen, wie ihre Städte dieser Invasion zum Opfer fallen, wird Los Angeles der letzte Zufluchtsort der Menschheit in einem Krieg, den sich niemand vorzustellen wagte.

    Nantz (Aaron Eckhart) und sein Team müssen eine letzte Verteidigungslinie errichten und sich dem Kampf gegen einen übermächtigen Feind stellen. Ein Feind, wie er ihnen noch nie zuvor begegnet ist …
    Jonathan Liebesman („The Texas Chainsaw Massacre: The Beginning“) führte Regie bei diesem Science-Fiction-Actionfilm.

    In den Hauptrollen spielen Aaron Eckhart („The Dark Knight“), Michelle Rodriguez („Lost“) und Bridget Moynahan („Blue Bloods“).


    Ausserdem startet die britische Komödie "Four Lions" bei uns, wohl leider in wenigen Kinos, auf DVD wird er dann sofort gekauft!!!



  11. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #116
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Wasser, Wölfe, Wirtschaftskrise

    Höhlentaucher, Rotkäppchen und der böse (Wer-)Wolf, die prolligen New Kids und ein Kleinkrimineller.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.


    «Sanctum»




    James Cameron hat noch nie einen Hehl aus seiner Faszination für das Meer und die in dessen Tiefen schlummernden Geheimnisse gemacht.
    Schon die titelgebenden Raubfische aus seinem trashigen Langfilmdebüt «Piranha 2 - Fliegende Killer» (1981) entstammten dem Ozean.
    In dem sehenswerten Science-Fiction-Film «Abyss» (1989) und dem mit elf Oscars ausgezeichneten Blockbuster «Titanic» (1997) begab sich der «Terminator»-Erfinder weitere Male auf und unter die Wasseroberfläche.
    Mit den Dokumentarfilmen «Expedition Bismarck» (2002), «Geister der Titanic» (2003) und «Aliens der Meere» (2005) ging Cameron seiner zweiten Leidenschaft in den folgenden Jahren auch in nichtfiktionaler Form nach.
    Und auch für die erste Fortsetzung seines Megaerfolgs «Avatar» kündigte der kanadische Regisseur an, dem Meer eine tragende Rolle zukommen zu lassen.
    Dass er nun dem Unterwasser-Thriller «Sanctum» seinen Namen zur Verfügung stellt, ist daher nicht allzu verwunderlich.
    Zumal das Drehbuch des Abenteuerfilms unter anderem vom Taucher Andrew Wight stammt, der schon als Produzent an Camerons Dokumentarfilmen beteiligt war und nun bei «Sanctum» eigene Erfahrungen verarbeitet hat.
    Darüber hinaus nutzt der Film 3D-Techniken, die einst für «Avatar» entwickelt wurden.
    Ansonsten hat der lediglich als ausführender Produzent auftretende James Cameron jedoch recht wenig mit dem Projekt zu tun, was die Verleiher natürlich nicht davon abhält die Produktion mit «James Cameron’s Sanctum» zu bewerben.

    Die Handlung dreht sich um eine Gruppe von Tauchern unter Führung des unterwassererprobten Frank McGuire (Richard Roxburgh, «Van Helsing») und des abenteuerlustigen Milliardärs Carl Hurley (Ioan Gruffudd, «Fantastic Four»), die ein gigantisches Höhlensystem in Papua-Neuginea erforschen wollen.
    Doch schon kurz nach Beginn der waghalsigen Expedition wird der Eingang zu den Höhlen in Folge eines Sturms überflutet.
    Gemeinsam versuchen die Eingeschlossenen einen anderen Ausweg aus dem verzweigten Labyrinth zu finden, bevor ihre Vorräte zur Neige gehen.
    Ob bei diesem Überlebenskampf für durchgehende Spannung gesorgt ist, verrät die Quotenmeter.de-Kinokritik am Freitag.

    OT: «Sanctum» von Alister Grierson; mit Richard Roxburgh, Ioan Gruffudd, Rhys Wakefield, Alice Parkinson und Daniel Wyllie.


    «Red Riding Hood»

    Nachdem seit kurzem mit «Beastly» schon eine Neuverfilmung des alten französischen Volksmärchens «Die Schöne und das Biest» in den deutschen Kinos ihr Unwesen treibt, steht nun mit «Red Riding Hood» bereits die nächste Neuinterpretation eines altbewährten Märchenstoffes in den Startlöchern.
    Dieses Mal ist die überaus berühmte und ebenfalls schon des Öfteren in verschiedenen Medien und Genres adaptierte europäische Geschichte vom «Rotkäppchen» an der Reihe, sich einer sehr frei mit der Vorlage verfahrenden Frischzellenkur unterziehen zu lassen.



    Mit deren Durchführung wurde die «Twilight»-Regisseurin Catherine Hardwicke betraut.
    Das mag grundsätzlich nichts Gutes bedeuten, doch hat sich die US-Amerikanerin zumindest schon einmal mit der Welt der Vampire und Werwölfe befasst.

    Letztere spielen nämlich nun in «Red Riding Hood» eine zentrale Rolle, sucht doch ein waschechter Werwolf das kleine Dorf Daggerhorn heim.
    Mittendrin befindet sich die junge Valerie (Amanda Seyfried, «Mamma Mia!»), die unsterblich in den Holzfäller Peter (Shiloh Fernandez) verliebt ist.
    Valeries Eltern (Virginia Madsen, Billy Burke) aber haben andere Hochzeitspläne für ihre Tochter.
    Und so beschließen Valerie und Peter aus dem Dorf zu fliehen.
    Doch bevor dies gelingt, schlägt plötzlich der Wolf nach langer Zeit ein weiteres Mal zu.
    Daraufhin machen sich einige der Einwohner auf, um das Tier ein für alle Mal zur Strecke zu bringen.
    Als sie jubelnd zurückkehren und davon überzeugt sind, dass ihr Unterfangen von Erfolg gekrönt war, belehrt sie der geheimnisvolle Pater Solomon (Gary Oldman, «Léon - Der Profi»), dass es sich bei dem erlegten Vierbeiner keinesfalls um den besagten Werwolf handelt.
    Und er soll Recht behalten.

    OT: «Red Riding Hood» von Catherine Hardwicke; mit Amanda Seyfried, Virginia Madsen, Billy Burke, Julie Christie und Gary Oldman.

    «New Kids Turbo»



    Allmählich hat sich auch in Deutschland ein kleiner Kult um die niederländische Comedyserie «New Kids» entwickelt.
    Protagonisten der seit 2007 produzierten und mittlerweile drei Staffeln umfassenden Sketchreihe (von denen bislang jedoch nur die dritte Staffel auch im deutschen Fernsehen zu sehen war) sind fünf asoziale Prolls, die mit Vokuhilafrisur, Goldketten und Jogginghosen unter ständigem Bierkonsum regelmäßig ihr Heimatdorf Maaskantje unsicher machen.
    In ihrem ersten Kinofilm, der bereits im Dezember des letzten Jahres in seinem Heimatland Premiere feierte und dort im vergangenen Februar auch schon in einer deutschen Fassung zu sehen war, verlieren die Freunde im Zuge der Wirtschaftskrise ihre Jobs.
    Aus Trotz beschließen sie daraufhin, nie wieder für irgendetwas zu bezahlen, wodurch sie schon bald mit dem Gesetz in Konflikt kommen.

    «New Kids Turbo» bleibt dabei der Serienvorlage und ihrer vulgären, politisch unkorrekten und kompromisslosen Komik durchweg treu.
    Auch der Film wurde von Steffen Haars und Flip van der Kuil (die auch zwei der Freunde verkörpern) geschrieben und inszeniert.
    Darüber hinaus sind die fünf Hauptdarsteller des Originals wie schon bei der Serie ebenso bei ihrem Kinoauftritt für die eigenwillige deutsche Synchronisation verantwortlich, die sich bei den Fans hierzulande großer Beliebtheit erfreut.
    Für ebenjene ist «New Kids Turbo» wohl auch ausschließlich gemacht, bleibt der kontinuierlich an Schmerzgrenzen entlang manövrierende Humor doch zweifellos Geschmackssache.
    Und wer nicht genug von den fünf Proleten kriegen kann, darf sich schon jetzt auf die vierte Staffel der Serie sowie einen weiteren Kinofilm freuen, die beide im Laufe des Jahres in den Niederlanden starten und sicher auch ihren Weg nach Deutschland finden werden.

    OT: «New Kids Turbo» von Steffen Haars und Flip van der Kuil; mit Huub Smit, Tim Haars, Wesley van Gaalen, Steffen Haars und Flip van der Kuil.


    «Brighton Rock»

    Für ernste Unterhaltung abseits des Blockbuster-Geschehens sorgt in dieser Woche unter anderem das britische Drama «Brighton Rock».
    Der Film basiert auf dem gleichnamigen und im Jahr 1938 erstmals veröffentlichten Roman des 1991 verstorbenen Schriftstellers Graham Greene («Der dritte Mann», «Der stille Amerikaner»). Bereits im Jahre 1947 wurde «Brighton Rock» zum ersten Mal verfilmt.



    Entgegen dieser ersten Adaption und der Literaturvorlage ist die Neuverfilmung nun nicht mehr in den 30er, sondern in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts angesiedelt.
    Im Mittelpunkt steht jedoch nach wie vor der Ganove Pinkie Brown (Alexandra Maria Laras Ehemann Sam Riley, «Control»), der sich trotz seiner jungen Jahre skrupellos den Weg an die Spitze der Unterwelt Brightons erkämpfen will.
    Im Zuge dessen tötet er ein Mitglied einer verfeindeten Gang, was ihm neben der Anerkennung aus den eigenen Reihen bald vor allem auch große Schwierigkeiten einbringt.
    Nicht zuletzt da die junge Kellnerin Rose (Andrea Riseborough, «Happy-Go-Lucky») Zeugin des Mordes war und nun im Besitz von Beweisen ist, die Pinkie belasten könnten.
    Dieser versucht daher, das Vertrauen von Rose zu gewinnen, was tatsächlich zu gelingen scheint.

    Mit der neuen Version von Graham Greenes Geschichte liefert der Filmemacher Rowan Joffé, der zuvor vor allem als Co-Autor des Horrorsequels «28 Weeks Later» (2007) sowie als Drehbuchschreiber des George-Clooney-Thrillers «The American» (2010) auf sich aufmerksam gemacht hat, sein Kinodebüt als Regisseur ab.
    Ob das Talent des Briten und die mit Helen Mirren («Die Queen»), John Hurt («1984») und Andy Serkis («Der Herr der Ringe») hochkarätig besetzten Nebenrollen «Brighton Rock» zu einem sehenswerten Mix aus Liebesdrama und Thriller machen, zeigt sich ab Donnerstag in den deutschen Kinos.

    OT: «Brighton Rock» von Rowan Joffé; mit Sam Riley, Andrea Riseborough, Helen Mirren, John Hurt und Andy Serkis.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  12. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #117
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Kino-Charts: «New Kids» mit Überraschungserfolg

    Da staunten manche nicht schlecht: Der holländische Film belegt hierzulande nun Platz eins und stürmte an zahlreichen Hollywood-Produktionen vorbei.



    Vergangene Woche startete in Deutschland der Film «New Kids Turbo», die Kinoversion einer holländischen Proll-TV-Serie, die hierzulande bei Comedy Central läuft.
    Viel hatten sich die Kinobetreiber nicht erwartet, in zahlreichen kleineren Städten war der Film bis dato noch gar nicht zu sehen.
    Das wird sich nun aber wohl ändern.
    Trotz der geringeren Verbreitung belegte der Film Platz eins der deutschen Kinos-Charts: 200.000 Menschen sahen ihn am langen Osterwochenende.
    1100 Menschen sahen ihn in einem durchschnittlichen Kino – ein hervorragender Schnitt.
    Die Holländer sorgen derweil für Nachschub: «New Kids Nitro» soll Ende 2011 in die Lichtspielhäuser kommen.

    Platz zwei belegt der Film «Rio», der weltweit schon mehr als 300 Millionen US-Dollar einspielte.
    110.000 Menschen sahen den Film an diesem Wochenende in Deutschland – und somit etwas mehr als «Paul».
    Der Alien-Film kam auf 105.000 Zuseher.

    In Nordamerika hat «Rio» derweil weiter die Nase vorn: Weitere 26,8 Millionen Dollar spielte der Film dort ein.
    Auf den weiteren Plätzen folgte «Madea's Big Happy Family» (25,8 Millionen) und der neue Christopher Waltz-Film «Wasser für die Elefanten», der rund 17,5 Millionen US-Dollar umsetzte.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  13. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #118
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Donnergott, Reifenqualm und Elefanten

    Action mit Donnergott «Thor» und «Fast & Furious Five», Dramen mit Robert Pattinson und Naomi Watts in «Wasser für die Elefanten» und «Mütter und Töchter».
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.

    «Thor»




    Im ersten Mega-Blockbuster des Jahres kommt nun nach «Spider-Man», «Iron Man» und «Der unglaubliche Hulk» ein weiterer charismatischer Superheld aus dem Marvel-Universum auf die große 3D-Leinwand: Der nordische Donnergott «Thor».
    In einem imposanten Fantasy-Spektakel der Superlative empfiehlt sich der außergewöhnliche Chris Hemsworth («Star Trek») in seiner ersten großen Hauptrolle an der Seite von Superstars wie Sir Anthony Hopkins («Ich sehe den Mann deiner Träume») und Oscar-Preisträgerin Natalie Portman («Black Swan»).

    Die Entstehung des Films gestaltete sich äußerst kompliziert. Fünf Drehbuchautoren wurden im Laufe der jahrelangen Vorbereitungsphase verschlissen.
    Außerdem sprangen zahlreiche bereits engagierte Schauspieler wieder ab, und mindestens drei Regisseure waren in das Filmprojekt involviert.
    Schließlich bekam der britische Shakespeare-Experte Kenneth Branagh, der bereits unter anderem «Hamlet» und «As You Like It» verfilmt hatte, den Zuschlag.
    Branagh steht für qualitative Verfilmungen, so dass auch im Falle von «Thor» kein 08/15-Superheldenfilm zu erwarten ist, sondern ein stilvolles Actionspektakel mit einem Schuss Ironie.

    Im Götterreich Asgard ist Thor (Chris Hemsworth) einer der furchtlosesten und größten Krieger.
    Aufgrund seiner Arroganz und mangelnden Gehorsamkeit entfacht der Donnergott jedoch einen verheerenden Krieg, der unzählige Opfer fordern könnte.
    Der mächtige, jedoch auch überhebliche Gott Thor soll Demut lernen, und wird deshalb dazu verdammt, unter den Menschen zu leben.
    Die Rückkehr in seine Heimat ist ihm erst gestattet, wenn er gelernt hat, seine Überheblichkeit zu zügeln und seine Kräfte nach den göttlichen Regeln von Asgard zum Wohle aller einzusetzen.
    Als er auf der Erde landet, kommt er als vermeintlich verwirrter Obdachloser in die Psychiatrie.
    Doch dann trifft er auf die hübsche Wissenschaftlerin Jane Foster (Natalie Portman), die sich des zornigen Muskelprotzes annimmt und mit deren Hilfe er sich in der modernen Welt allmählich zurechtfindet.
    Zunächst fällt es Thor schwer, sich an die neue Situation zu gewöhnen.
    Doch dann lernt er, was es bedeutet, ein wahrer Held zu sein, als der fieseste Bösewicht seiner ehemaligen Heimat dunkle Mächte aussendet, um auf der Erde einzufallen.
    Thor macht sich bereit, die Menschheit vor einen übermächtigen Bedrohung zu beschützen.

    OT: «Thor» von Kenneth Branagh; mit Chris Hemsworth, Tom Hiddleston, Natalie Portman, Anthony Hopkins, Idris Elba und Kat Dennings.


    «Fast & Furious Five»

    Mit dem Wiedereinbau der "Originalteile" Vin Diesel und Paul Walker wurde «Fast & Furious - Neues Modell. Originalteile» 2009 zum bislang erfolgreichsten Teil der Highspeed-Serie.



    Allein an den Kinokassen spielte der energiegeladene Blockbuster mehr als 350 Millionen Dollar ein.
    Noch rasanter und halsbrecherischer geht es in «Fast & Furious Five» zu, dem bereits fünten Teil der erfolgreichen Reihe.
    Nicht nur Vin Diesel und Paul Walker sind als Dominic Toretto und Brian O'Conner wieder an Bord.
    Mit Mia Toretto (Jordana Brewster), Tej Parker (Ludacris), Roman Pearce (Tyrese Gibson), Han Lue (Sung Kang) ist «Fast & Furious Five» ein wahres All-Star Treffen der beliebtesten Charaktere der Reihe.
    Actionstar Dwayne Johnson stößt dagegen neu dazu und wird mit nahezu gleichem Bizepsumfang zum würdigen Gegenspieler von Vin Diesel.
    Mit neuen hoch motorisierten Rennern, den beiden bewährten Stars in den Hauptrollen und Actionspezialist Justin Lin hinter der Kamera geht das Actionspektakel nun als «Fast & Furious Five» ins fünfte Rennen.
    Das Drehbuch stammt von Chris Morgan, der auch den vierten Teil schrieb.

    Im neuen Teil schlägt sich Ex-Cop Brian O'Conner (Paul Walker) mit dem Ex-Häftling Dom Toretto (Vin Diesel) auf die Seite jenseits des Gesetzes.
    Nachdem Brian und Mia Toretto (Jordana Brewster) Dom aus der Gefangenschaft befreit haben, müssen sie auf ihrer Flucht vor den Behörden viele Landesgrenzen überqueren.
    In Rio de Janeiro stehen sie erneut mit dem Rücken zur Wand und sind gezwungen, ein letztes Ding zu drehen - denn nur so können sie die langersehnte Freiheit erlangen.
    Während sie ein Elite-Team der besten Racer zusammenstellen, wird ihnen eines klar: Um ein für alle Mal aussteigen zu können, müssen sie sich einem korrupten Unternehmer stellen, der nichts mehr will, als sie tot zu sehen.
    Er ist allerdings nicht der Einzige, der hinter ihnen her ist.
    Dem kompromisslosen Federal Agent Luke Hobbs (Dwayne Johnson) entkommt niemand.
    Als er auf Dom und Brian angesetzt wird, geht er mit seiner Spezialeinheit in die Offensive.
    Während seine Männer durch Brasilien jagen, merkt Hobbs bald, dass die Grenze zwischen Gut und Böse verschwimmt.
    So bleibt ihm nur noch sein Instinkt, um seine Beute in die Falle zu locken... bevor ihm jemand anderes zuvorkommt.

    OT: «Fast Five» von Justin Lin; mit Vin Diesel, Dwayne Johnson, Charisma Carpenter, Paul Walker, TJ Hassan, LA' Tino, Alexandra Valentino und Tego Calderon.


    «Wasser für die Elefanten»



    Der Film «Wasser für die Elefanten» erzählt von einer magischen Liebe, die aller Widerstände zum Trotz zwei Menschen verändert und ein Leben lang hält.
    In der aufwändigen Verfilmung des gleichnamigen Bestsellers der kanadisch-amerikanischen Autorin Sara Gruens wird eine vergangene Ära wieder lebendig und ein Zirkus zum Schauplatz dramatischer Ereignisse.
    Der Roman wurde in über 44 Sprachen übersetzt und weltweit über 3 Millionen Mal verkauft.
    «Wasser für die Elefanten» wurde sehr aufwendig verfilmt: In Kalifornien, Tennessee und Georgia wurde an verschiedenen Settings gedreht, so dass der Film außergewöhnliche Naturaufnahmen zu bieten hat.
    Mit den Oscarpreisträgern Reese Witherspoon («Walk the Line») und Christoph Waltz («Inglourious Basterds»), sowie Teenie-Idol Robert Pattinson («Twilight – Bis(s) zum Morgengrauen») ist «Wasser für die Elefanten» mit populären Schauspielern besetzt.
    Regie bei dem romantischen Drama führte Francis Lawrence, der durch «I Am Legend» bekannt wurde.
    Der heimliche Star des Films ist jedoch Elefant Tai, der bereits neben Julia Roberts in «Eat Pray Love» zu sehen war.

    USA im Jahre 1931.
    Die Große Depression, eine der schwersten Wirtschaftskrisen der Geschichte, hat Amerika fest im Griff.
    In dieser Zeit durchlebt auch Tiermedizinstudent Jacob Jankowski (Robert Pattinson) seine größte Krise.
    Als er gerade seine Prüfung in Veterinärmedizin ablegen will, erfährt er vom tragischen Tod seiner Eltern.
    Zutiefst erschüttert lässt Jacob alles hinter sich und landet als Tierpfleger beim Zirkus "Benzini".
    Dort verliebt er sich Hals über Kopf in die Kunstreiterin Marlena (Reese Witherspoon).
    Beide entdecken in der Zuneigung zu der eigensinnigen, als nicht dressierbar geltenden Elefantendame Rosie ihre Gefühle füreinander.
    Doch diese Romanze ist ein riskanter Drahtseilakt, denn Marlena ist mit Zirkusdirektor August Rosenbluth (Christoph Waltz) verheiratet, einem Mann, der unberechenbar und gefährlich ist.

    OT: «Water for Elephants» von Francis Lawrence; mit Robert Pattinson, Reese Witherspoon, Christoph Waltz, Hal Holbrook und James Frain.


    «Mütter und Töchter»

    Nach seinem hochgelobten Ensembledrama «Nine Lives» präsentiert Regisseur Rodrigo García mit «Mütter und Töchter» erneut einen bewegenden und prominent besetzten Episodenfilm, der in unterschiedlichen Handlungssträngen tragische Frauenschicksale miteinander verbindet.
    Der neue Film von García zeigt sich subtil, lakonisch und sensibel.
    Er beschäftigt sich mit Mutter-Tochter-Beziehungen in unterschiedlichsten Facetten.
    Das Drama überzeugt mit seiner Reduktion auf das Wesentliche, den Dialogen zwischen den Protagonistinnen.
    So entsteht im Verlauf der Handlung das zunehmend facettenreiche Portrait dreier komplexer Frauen, die auf unterschiedliche Weise mit ihrer Mutterrolle hadern.



    Annette Bening sagte aus Termingründen übrigens zunächst ab und dann wieder zu, weil der Dreh ohnehin wegen Naomi Watts Schwangerschaft verschoben werden musste.
    Rodrigo García hat sich vor allem mit Regiearbeiten für den US-Kabelsender HBO einen Namen gemacht.
    Als Drehbuchautor und Regisseur inszenierte er die Erfolgsserien «Six Feet Under» und «In Treatment».

    Drei Frauen in Los Angeles mit drei Schicksalen.
    Die 50-jährige Physiotherapeutin Karen (Annette Bening) ist emotional zutiefst versehrt und verschließt sich gegenüber anderen Menschen.
    Mit 14 gab sie ihr Baby weg.
    Ein Fehler, den sie 37 bittere Jahre später immer noch jeden Tag bereut. Ihre inzwischen erwachsene Tochter Elizabeth (Naomi Watts) ist eine erfolgreiche Anwältin.
    Die attraktive Frau ist stets darauf bedacht, die Kontrolle zu behalten, was sie durch den aggressiven Einsatz ihrer weiblichen Reize zu erreichen versucht.
    Sie beschließt, das Kind ihres Chefs (Samuel L. Jackson) auszutragen, obwohl sie eigentlich niemals Mutter werden wollte. Lucy (Kerry Washington) wünscht sich nichts sehnlicher als ein Baby, doch sie und ihr Mann können keine Kinder bekommen.
    Sie ringt sich schließlich zu einer Adoption durch. Die Schicksale der drei Frauen verbindet sie mehr, als sie zunächst annehmen.

    OT: «Mother and Child» von Rodrigo García; mit Naomi Watts, Annette Bening, Kerry Washington, Jimmy Smits und Samuel L. Jackson.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  14. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #119
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Furioser Start für «Fast Five»

    Der fünfte Teil von «Fast & Furious» legte einen ganz starken Start hin.
    «Thor» wurde deutlich in die Schranken gewiesen.




    Damit haben wohl selbst die größten Optimisten nicht gerechnet: Einen Mega-Start hat der fünfte «Fast & Furious»-Film hingelegt; «Fast Five»: In Deutschland lag der Movie mit 820.000 Besuchern am ersten Wochenende mit großem Abstand auf Rang eins.
    In den USA brach der Film sogar Universals Studiorekord für die besten Startwochenenden.
    Ein sechster Teil der Reihe wird nun vorbereitet.
    Der vierte Film der Reihe kam im Jahr 2009 auf rund 1,7 Millionen Besucher – und Teil fünf dürfte wenige Schwierigkeiten haben, diesen Wert zu übertreffen.

    Mit rund 340.000 Zuschauern landete «Thor» am ersten Wochenende auf Platz zwei, angesichts der guten Zahlen dürften die Verantwortlichen sehr zufrieden sein.
    Auf Platz vier liegt der Neustart «Wasser für die Elefanten», dem inhaltliche Mängel nachgesagt werden. 140.000 Menschen sahen zu.
    «New Kids Turbo», Spitzenreiter der Vorwoche, fiel auf Platz fünf (76.000 Tickets).

    In den USA spielte «Fast Five» am ersten Wochenende fast 85 Millionen US-Dollar ein, der Animationsfilm «Rio» (bei uns auf Rang drei) belegte in den Staaten den zweiten Rang.
    «Wasser für die Elefanten» belegt in den USA einen mäßigen vierten Platz.

    Quelle: www.quotenmeter.de


  15. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #120
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
    Ort
    Leipzig L.E.
    Beiträge
    33.021
    Blog-Einträge
    118
    Stimmung:
    Amuzed

    Standard

    Neu im Kino: Das Echo berühmter Schreie

    «Scream», Katy Perrys Ehemann, Diane Kruger in Frankreich und das italienische «Sch’ti»-Remake.
    Quotenmeter.de stellt die wichtigsten Kinoneustarts der Woche vor.

    «Arthur»




    Russell Brand scheint in den letzten Jahren plötzlich aus dem Nichts aufgetaucht zu sein.
    Der britische Komiker war zunächst als Stand-Up-Comedian sowie Fernseh- und Radiomoderator vor allem in seinem Heimatland bekannt, machte jedoch auch international hin und wieder durch sein mitunter kontroverses Auftreten von sich reden.
    Größere Berühmtheit erlangte er schließlich im Jahr 2008 mit der Verkörperung des verschrobenen Musikers Aldous Snow, der zunächst als Nebenfigur in der Komödie «Nie wieder *** mit der Ex» auftrat und später in deren Spin-Off «Männertrip» (2010) als Hauptfigur einen eigenen Film stemmen durfte.
    Doch auch abseits der Filmwelt war er durch die Moderation der MTV Video Music Awards der Jahre 2008 und 2009 sowie seine Beziehung zu US-Sängerin Katy Perry regelmäßig in den Medien präsent.

    In «Arthur» übernimmt der zuweilen schwer erträgliche Brite nun ein weiteres Mal die Hauptrolle in einer Komödie.
    Bei dieser handelt es sich um ein Remake des beliebten gleichnamigen Films aus dem Jahr 1981, der damals vier Golden Globes und zwei Oscars gewinnen konnte.
    Die Handlung der Neuverfilmung dürfte Kennern des Originals dementsprechend sehr vertraut sein.
    Arthur (Brand), der Sohn einer millionschweren Familie, treibt seine wohlhabende Mutter (Geraldine James) durch seine Alkohol- und Partyeskapaden regelmäßig zur Weißglut, sodass diese eines Tages die Nase voll hat und ihren erwachsenen Sprössling mithilfe einer ganz speziellen Maßnahme zur Vernunft bringen will.
    Nur wenn er die kaltherzige Tochter (Jennifer Garner) eines reichen Bauunternehmers (Nick Nolte) heiratet, wird ihm das Familienerbe zugestanden.
    Doch just in diesem Moment lernt Arthur die charmante Stadtführerin Naomi (Greta Gerwig) kennen.

    OT: «Arthur» von Jason Winer; mit Russell Brand, Jennifer Garner, Greta Gerwig, Helen Mirren und Nick Nolte.


    «Scream 4»

    Horroraltmeister Wes Craven («Nightmare - Mörderische Träume», «Red Eye») meldet sich zurück.
    Elf Jahre nach dem Abschluss seiner populären «Scream»-Trilogie legt er mit einer späten Fortsetzung und der damaligen Stammbesetzung im Gepäck nach.
    Quotenmeter.de hat «Scream 4» vorab gesehen und verrät in der ausführlichen Kritik, ob der Horrorslasher an alte Erfolge und Qualitäten anknüpfen kann.

    OT: «Scream 4» von Wes Craven; mit Neve Campbell, Courteney Cox, David Arquette, Emma Roberts und Hayden Panettiere.


    «Barfuß auf Nacktschnecken»



    Dass Schriftsteller ihre eigenen Werke für die große Leinwand adaptieren und zugleich inszenieren, ist zwar nicht gang und gebe, doch auch längst nichts Einzigartiges mehr.
    Ob nun Bestsellerautoren wie Stephen King (bei «Rhea M - Es begann ohne Warnung») und der mittlerweile verstorbene Michael Crichton (u.a. mit seinem Science-Fiction-Klassiker «Westworld») oder jüngst Arthur Millers Tochter Rebecca Miller mit ihrem Ensembledrama «Pippa Lee» (2009), hin und wieder liegt es einigen Autoren sehr am Herzen, die volle Kontrolle über die Verfilmungen ihrer Stoffe zu haben.
    So nun auch im Fall der französischen Schriftstellerin Fabienne Berthaud, die der Filmwelt jedoch schon immer sehr zugetan war. Das Drama «Barfuß auf Nacktschnecken», welches auf ihrem eigenen gleichnamigen Roman basiert, erzählt von den zwei sehr unterschiedlichen Schwestern Clara (Diane Kruger) und Lily (Ludivine Sagnier).

    Während Clara verheiratet ist und eine vielversprechende Karriere als Anwältin verfolgt, lebt die noch immer kindlich naive Lily zurückgezogen mit der gemeinsamen Mutter (Anny Romand) auf dem Land.
    Als letztere jedoch plötzlich stirbt, beschließt Clara, ebenfalls eine Weile aufs Land zu ziehen, um sich um ihre verstörte jüngere Schwester zu kümmern.
    Damit stößt sie bisweilen jedoch an ihre eigenen Grenzen und vor allem auch auf das Missfallen ihrer Schwiegereltern (Brigitte Catillon, Jacques Spiesser).
    Für Freunde ruhiger Charakterstudien, dürfte «Barfuß auf Nacktschnecken» also durchaus einen Blick wert sein.
    Bleibt nur zu hoffen, dass Deutschlands Exportschauspielerin Diane Kruger («Inglourious Basterds», «Unknown Identity»), die hier bereits zum zweiten Mal mit Regisseurin Berthaud zusammengearbeitet hat, in einem kleinen Independent-Drama mehr zu überzeugen weiß als in großen Blockbusterproduktionen.

    OT: «Pieds nur sur les limaces» von Fabienne Berthaud; mit Diane Kruger, Ludivine Sagnier, Brigitte Catillon, Denis Ménochet und Jacques Spiesser.


    «Willkommen im Süden»

    Auch ein italienischer Beitrag findet sich in dieser Woche unter den deutschen Kinostarts.
    Und mit ihm geht eine Kampfansage an die französischen Nebenbuhler einher, handelt es sich bei «Willkommen im Süden» doch um ein Quasi-Remake des französischen Erfolgshits «Willkommen bei den Sch’tis» (2008).
    Doch ganz so eng ist es dann wohl doch nicht zu sehen, fungierte «Sch’tis»-Regisseur Dany Boon immerhin als einer der ausführenden Produzenten der italienischen Komödie.



    Obendrein wird der Film auch ganz offen als „italienische Antwort auf die «Sch’tis»“ beworben.
    „Antwort“ ist an dieser Stelle aber in der Tat ein wenig untertrieben, ähnelt die Handlung von «Willkommen im Süden» doch noch sehr stark dem französischen Pendant.

    Im Mittelpunkt steht der Postbote Alberto (Claudio Bisio), der genug von seinem Dienst in der norditalienischen Provinz hat und lieber in seine Traumstadt Mailand versetzt werden möchte.
    Um dieses Ziel zu erreichen, täuscht er eine Behinderung vor. Doch der Schwindel fliegt auf und Alberto wird in den Süden strafversetzt.
    Seine Begeisterung darüber hält sich natürlich sehr in Grenzen, sind die Menschen im Süden aufgrund ihrer merkwürdigen Sprechweise doch im Rest des Landes verpönt.
    Außerdem wimmelt es in Süditalien doch nur so vor Dieben, Mafiosi und Müllbergen.
    So zumindest die weit verbreitete Meinung im Norden.

    In ihrem Produktionsland ging das simple Erfolgsrezept der Komödie «Willkommen im Süden» bereits auf.
    Ob nun auch Deutschland nachzieht und den Film nicht einfach als Abklatsch des hierzulande ebenfalls sehr beliebten «Willkommen bei den Sch’tis» abtut, wird sich ab dieser Woche in den hiesigen Kinos zeigen.

    OT: «Benvenuti al Sud» von Luca Miniero; mit Claudio Bisio, Alessandro Siani, Angela Finocchiaro, Valentina Lodovini und Nando Paone.

    Quelle: www.quotenmeter.de

Seite 8 von 21 ErsteErste ... 24567891011121416 ... LetzteLetzte


Diese Themen könnten dich auch interessieren:

  1. UK-Charts
    Von XO Snatchy im Forum Xbox 360 News & Gerüchte
    Antworten: 206
    Letzter Beitrag: 20.10.2014, 13:05
  2. Arcade Newz
    Von XO Snatchy im Forum XBL Arcade
    Antworten: 64
    Letzter Beitrag: 22.11.2013, 08:05
  3. Charts aus Österreich/Deutschland
    Von XO BigBeatz im Forum MUSIK Forum
    Antworten: 3
    Letzter Beitrag: 23.09.2009, 00:43
  4. dreisechzig.net Newz
    Von XO Snatchy im Forum Xbox Live
    Antworten: 0
    Letzter Beitrag: 10.06.2009, 03:37
  5. Neue Charts
    Von XO DeLuXe im Forum Xbox Live
    Antworten: 2
    Letzter Beitrag: 11.05.2009, 14:36

Forumregeln

  • Es ist dir nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
  • Es ist dir nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
  • Es ist dir nicht erlaubt, deine Beiträge zu bearbeiten.
  •  
Xbox One Forum | Xbox Forum | Xbox One Clan