Nordkorea droht US-Präsident Barack Obama mit "tödlichen Schlägen", da die umstrittene Komödie The Interview sowohl auf Kinoleinwänden als auch über das Internet verbreitet wird. Nach Ansicht der nordkoreanischen Nationalen Verteidigungskommission verhalte sich Obama "wie ein Affe im Urwald", da er das Filmstudio Sony gedrängt habe, die Satire trotz Terrordrohungen zu zeigen.

Die Veröffentlichung der Komödie "The Interview" sorgt weiterhin für politische Spannungen zwischen den Vereinigten Staaten und dem nordkoreanischem Regime. In einer aktuellen Presseerklärung unterstellt die Nationale Verteidigungskommission des fernöstlichen Staates US-Präsident Barack Obama sich "wie ein Affe im Urwald" zu verhalten. Obama hatte das Filmstudio Sony dazu gedrängt, den satirischen Film trotz zuvor an die Öffentlichkeit geratener Terrordrohungen zu zeigen.

Überdies behauptet Nordkorea nach wie vor, von Amerika zu unrecht für den Hacker-Angriff auf Sony verantwortlich gemacht zu werden. Entsprechende Vorwürfe blieben "ohne klare Beweise" so das Regime. Sollte Washington weiter bei seinem "arroganten und verbrecherischen" Verhalten bleiben, werde Pjöngjang "der gescheiterten Politik mit unentrinnbaren tödlichen Schlägen begegnen", heißt es in der Erklärung vom Samstag.

Eine Antwort des Weißen Hauses steht zur Zeit noch aus. Derweil ist die Verbreitung der Nordkorea-Satire nicht mehr zu stoppen. Mehrere Hundert US-Kinos führten den Film am ersten Weihnachtstags vor und spielten damit mehr als eine Million Dollar ein. Zusätzlich kann The Interview in Amerika und Kanada für 5.99 US-Dollar legal als Stream angesehen werden. Hinzukommen mittlerweile über 1.5 Millionen illegale Downloads des Titels, der wegen der offiziellen Online-Veröffentlichung in einschlägigen Tauschbörsen bereits in HD-Qualität beziehbar ist.





Quelle: Gulli.com