Rio de Janeiro, 15. April - Ein gefährlicher Raubüberfall hätte eine Frau aus Brasilien fast das Leben gekostet. Eine Pistolenkugel traf sie in die Brust. Während ein Polizist im Gefecht mit den Tätern starb, hatte die 58-Jährige noch einmal Glück im Unglück: Das Geschoss wurde dank ihres Büstenhalters unerwartet gebremst. Ivonete Pereira war auf dem Weg von Salvador im brasilianischen Bundesstaat Bahia zu ihrem Sommerhaus auf dem Land unterwegs. Plötzlich stürmten zwei bewaffnete Räuber den Bus. Polizisten erschienen kurz darauf und lieferten sich einen Schusswechsel mit den Räubern. Die Verdächtigen entkamen, nachdem sie einen Polizisten getötet hatten. Auch Pereira wurde getroffen – und überlebte. Zuvor hatte sie nämlich im Körbchen ihres Büstenhalters einige aufgerollte Geldscheine verstaut. Die 150 Reál, was etwa 52 Euro entspricht, retteten ihr das Leben: Die Scheine bremsten die Kugel, die ansonsten tödlich gewesen wäre. Das Geschoss wurde wenig später in einem Krankenhaus entfernt.
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