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Thema: Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt

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http://www.xo-forum.de/showthread.php?t=4207
  1. #1
    Kirschkernspuckweltmeister Benutzerbild von <span style='color: #800080'>XO LustikuS</span>
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    Gamertag: XO LustikuS


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    Standard Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt

    Deutsche Polizeigewerkschaft "Killerspiele" müssen verboten werden


    Die Deutsche Polizeigewerkschaft des Landesverbands Hessen will so genannte "Killerspiele" vollständig abschaffen und setzt nach dem Amoklauf von Winnenden mit 16 Toten den Wert eines Menschenlebens mit dem so wörtlich "rücksichtslosen Profitstreben eines Industriezweiges" in Verbindung. Der Vorsitzende der DPolG Hessen, Heini Schmitt, will das scheinbare Abbebben der Diskussion um ein Verbot von "Killerspielen" nicht weiter hinnehmen und kritisiert vor allem das Statement des Bundesverband der Entwickler von Computerspielen (G.A.M.E.). Der Verband hatte sich am 13. März gegen ein Verbot ausgesprochen, da "kein unmittelbarer Zusammenhang zwischen dem Amoklauf von Winnenden und dem Konsum von Gewaltspielen gegeben sei".

    Schmitt beschuldigt G.A.M.E. mit dieser Aussage jegliche Achtung vor den Opfern und deren Angehörigen verloren zu haben:

    "Das Bemühen, die Diskussion um eine mögliche Mitverursachung solch grauenvoller Taten wie des Amoklaufs von Winnenden durch Killerspiele möglichst schnell zu beenden und wieder zum virtuellen Spiel- bzw. Geldverdien-Alltag überzugehen, ist geradezu entlarvend offenkundig... Und nicht nur nebenbei sei gesagt, dass es ohnehin ein Armutszeugnis ist, wenn sich die Kreativität nahezu einer ganzen Branche weitgehend darin erschöpft, immer neuere, perversere Techniken zur virtuellen Tötung von Menschen zu entwickeln."

    Schmitt legt nach und sieht eine "frappierende Ähnlichkeit" zwischen der Tat und den "virtuellen Vorbildern". Zwar schränkt er ein, dass es keinen Beweis gebe, dass Spiele die Hauptursache für derartige Geschehnisse sind, alleine schon den Möglichkeit für eine Mitursache genüge jedoch, um eine Beseitigung zu nutzen.

    "Die Welt wird nicht ärmer, wenn es keine Killerspiele mehr gibt; niemand braucht sie, ganz im Gegenteil... ...Ein Amoklauf ist immer das Ende einer langwierigen Entwicklung. Und Killerspiele dürfen bei einer solchen Entwicklung nicht länger begünstigend wirken!“"



  2. #2
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von XO Diablo I87
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    Gamertag: X0 Diablo


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    so ein Quatsch. wenn dann werden die eh nur ein deutschland verboten, wie immer . Und das bringt garnichts.
    und wer ammok leuft ist eh ein geistig labiler typ, der brauch dann bloss fernsehn schaun , das kommt aufs selbe hinaus.
    Meiner meinung nach haben die Spiele damit rein garnichts zu tun





  3. #3
    Erfahrener Benutzer Benutzerbild von <span style='color: #000080'><span class='glow_9ACD32'>XO Pain</span></span>
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    Gamertag: XO Pain


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    bin ja echt mal gespannt wenn oder was sie dann die schuld zuweisen würden wenn es trotzdem immer wieder zu amokläufen kommt.

    An den killerspielen kann es ja dann nicht mehr liegen da sie ja eh schon verboten sind...

    An Waffen kann es ja auch niemals dran liegen (ja ne is klar ich lauf ja auch mit meinen pad in die schule unt drücke die ganzezeit rt)

    Am sozialen umfeld in der schule kann es ja auch nicht liege den auf der arbeit werden ja auch viele gemobbt und da läuft ja auch keiner amok ausserdem fließt ja genau das minimum ins bildungssystem rein das muss doch reichen damit 30 kinder von 1nen lehrer unterrichtet werden.


    Das grösste problem in deutschland die ganz klar die schulen und es wird noch jahre dauer bis die politiker das merken werden







  4. #4
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    Gamertag: fELIXADER


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    Da will wohl jemand in der Politik Karierre machen.

    Sehr interessant auch das Waffen inzwischen anscheinend ganz vom Tisch der Diskussion sind.



    http://felixader-seelenlied.de/

    Oh, wer kommt da geritten zu so spät nächtgen Stunden?
    Es ist Lord Felixader, der hier dreht seine Runden.
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  5. #5
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    Gamertag: XO Tim


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    Spinner!!! Schon heute ist die Abgabe von Jugendgefährdeten Games an Minderjährige verboten!
    Die besorgen sich das eh auf illegalem Wege!

    Naja, zum Glück wirds das deutschsprachige Ausland immer geben


    Der Tod ist die beste Erfindung des Lebens.
    Er räumt das Alte weg, um Platz zu machen für das Neue.
    Jetzt seid ihr das Neue.

    - Steve Jobs Okt 2011

  6. #6
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    Gamertag: XO kl3iner Nils


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    wie immer nur Schwachsinn was da "gelabert" wird,
    dieses Thema wird es immer geben,bis einer herausfindet
    woran Amokläufer "leiden",oder wie sie zu welchen werden.....

    Amokläufer sind doch auch nur Psycho's wie Du und Ich

    wenn es an Killerspielen liegen würde,würden da Draußen viel mehr Amog laufen....so an die 100.000 und mehr,und das jede Woche.....


    .......** Der Hilfsbereite ^^**.......
    .....Im Ruhestand - aber extrem gefährlich.....Hail to the King, baby!
    "Mein Kopf sagt mir, ich soll mit dem Schwanz denken. Mein Schwanz sagt mir ich soll mit dem Kopf denken. Alles was ich davon habe, sind Magenschmerzen."
    §01...ALLES was ich Schreibe oder sage kann NICHT gegen mich verwendet werden...Meinungsfreiheit !
    §02...Hilfe ?...wenn Du sie brauchst,wende dich an die verantwortlichen,oder an die,die Ahnung haben !
    "Ich habe Ahnung...aber ich rede nicht mit jedem darüber"
    §03...nicht immer alles so ernst nehmen im Leben...


    Ich bin nicht alt, ich bin ein Klassiker!

    .....Älter, härter, besser.....



    Am Anfang schuf Gott die Erde und ruhte sich aus.

    Dann erschuf er den Mann und ruhte sich aus.
    Dann schuf Gott DIE Frau.
    Seit damals haben weder Gott noch der Mann jemals wieder Ruhe gefunden.




  7. #7
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    Gamertag: XO BigBeatz


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    denke das auch die erziehung einen großen teil beiträgt
    hatte letztens noch im TV gesehen einen test und raus kam das ca.1% süchtig ist und im stande wären sowas zu machen spiele haben damit rein gar nichts zu tun ist nur ne aus rede einen schuldigen zu suchen



  8. #8
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
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    Gamertag: XO Snatchy


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    Vorallem das was du heut bei uns in den Läden kriegst ab 18 ist doch fast
    ey alles CUT, man kommt kaum an UNCUT Sachen ran und wenn dann nur übers Internet...
    Bald müssen wir uns ungekürzte Games/DVDs aus Haiti bestellen wenn das so weiter geht

    Hier mal was von Boris Schneider Johne dazu, finds gut geschrieben und trifft
    esw ganz gut!


    Reamokläufe


    Eigentlich hatte ich mir geschworen, nach den tragischen Ereignissen von Winnenden keinen darauf passenden Blog-Post zu schreiben.

    Ich dachte, alles was ich zum Thema sagen mag, ist gesagt und außerdem kommt wieder irgendein Idiot und zitiert aus diesem Blog als “Meinung von Microsoft” und bringt damit mich, Microsoft und insbesondere den BIU in Schwierigkeiten.

    Daher der vorauseilende Disclaimer: Hier schreibt der Privatmann Schneider-Johne, zitieren Sie mich gerne, aber als Privatperson und nicht als Mitarbeiter einer Firma oder der Spieleindustrie.
    Samstag juckte es schon sehr gewaltig in den Fingern, als gerade Spiegel Online anfing, die Berichterstattung auf sehr absurde Weise zu verzerren und damit meine Meinung zum Spiegel Online doch sehr erschütterte (gleich dazu mehr).

    Trotzdem habe ich nichts geschrieben.

    Aber als ich gerade auf Heise.de lesen mußte, daß die Stadt Stuttgart tatsächlich das nächste “Intel Friday Night Game” untersagen/verbieten lassen will, weil da Counterstrike gespielt wird, muß ich jetzt ein Sicherheitsventil öffnen und Druck ablassen.


    Also, schön chronologisch: Wenn sechs Familien aus Winnenden in einem offenen Brief ein weitgehendes Waffenverbot und Einschränkungen beim Sportschießen, ein Fernseh-Gewalt-Verbot, ein Killerspiel-Verbot, eine Internet-Chat-Überwachung und eine Einschränkung der Berichterstattung über Amokläufer fordern, dann gibt es keinen, aber auch wirklich keinen objektiven Grund, als Überschrift: “Opferfamilien aus Winnenden verlangen Killerspiel-Verbot” zu nehmen.

    Da hat der Autor oder Redakteur seine private Meinung vor eine objektive Nachricht gestellt.
    In Ihrer Gesamtheit finde ich den Brief der sechs Familien mutig und als Gesamtkatalog ja sogar einen sehr ausgewogenen Wunsch.

    Insbesondere, weil “Gewalt verherrlichende” Spiele in Deutschland sowieso verboten sind, seit langer Zeit, mit Strafgesetzbuch § 131. Ja, der Begriff ist dehnbar, aber es wurden harte Brocken von Spielen durch diesen Paragraphen aus dem deutschen Handel getilgt.

    Man muß sagen: Der Wunsch der Eltern wird durch die deutsche Gesetzeslage bei Spielen im Augenblick weitgehend erfüllt.
    Das insbesondere der Punkt “Weniger Berichterstattung” von Spiegel Online geradezu mit den Füßen getreten wurde, zeigt mal wieder auf die alte “Ich unterstütze gerne ein Verbot, solange es mich nicht selbst betrifft”-Haltung von Politikern und jetzt auch Medien hin.

    Am Tag des Amoklaufes hatte das ZDF in Sondersendungen und Heute Journal zwei (!) Psychologen, die beide auf die Frage “Warum immer mehr solche Amokläufe?” recht klar darlegten, daß durch intensive Berichterstattung auch der kleinsten Details des Tatablaufs in den Medien eine Nachahmung erst ausgelöst werden kann.

    Hat das Heute Journal aber nicht daran gehindert, trotzdem weiter möglichst viel zu berichten.

    Oder wenn bei Spiegel Online zitiert wird, daß die sechs Familien die Nennung des Täters mit Foto kritisieren, wird einen Absatz später trotzdem der Täter mit vollem Namen genannt.

    Also: Killerspiele bitte verbieten, sind ja die Eltern dafür, aber die Berichterstattung, die werden wir nicht einschränken, denn wir sind ja eine freie Presse und die Leute haben ein Recht auf Information!
    In dem angesprochenen Dreieck von “Zugriff auf Waffen”, “Berichterstattung über andere Amokläufe” und “Gewalthaltige Medien” hatten letztere den geringsten direkten Einfluß auf die Tat.

    Ohne Waffe wäre es sowieso nicht dazu gekommen, ohne ständiges Wiederkäuen des genauen Tatablaufs in Columbine oder in Erfurt käme ein suizidgefährdeter Jugendlicher gar nicht auf die Idee, eine noch größere Tat konkret zu planen oder andere nachzuahmen.

    Und diesesmal: Noch detaillierter, mit dem ganzen Instrumentarium von Flash-Timelines und Google-Maps und bezahlten Interviews mit Jugendlichen, damit man irgendwas im Fernsehen zeigen kann.

    Liebe Medien, wenn in den nächsten Jahren sich wieder einer noch blutiger durch eine Schule oder schlimmer ballert, dann habt ihr ihm in den letzten Tagen genau gezeigt, wie man’s macht und daß ihr gerne auch noch Statements, Abschiedsbriefe oder Webseiten des Amokläufers veröffentlichen würdet, würde es denn welche geben – so verzweifelt wie ihr dieses Mal danach gesucht, aber nichts echtes gefunden habt.
    Eines hat mir diese Episode aber gezeigt: Es ist keine Bösartigkeit und kein Hass, der Politiker und Medien auf die Barrikaden gegen Computerspiele treibt.

    Es ist schlicht und einfach die Tatsache, daß diese Medien im Leben der genannten Personen einfach keinerlei Rolle spielen und sie sie einfach grundlegend nicht verstehen.

    Das sind Verbotsforderungen noch nicht mal aus Dummheit, sondern aus Naivität.
    Ganz abgesehen von einer Wirkungsdiskussion, die man jetzt sehr lange führen könnte, gibt es aber ein ganz anderes Problem welches die Verbots-Anhänger auch gar nicht sehen können, weil sie die Tragweite des Mediums nicht verstehen.

    Die sind nicht im digitalen Zeitalter angekommen und merken nicht, daß ein “Verkaufs- und Herstellungs-Verbot” vollkommen wirkungslos (und schlimmstenfalls sogar noch anfeuernd) ist.
    Was war die Empörung groß, als im Olympischen Pressezentrum in Peking nicht jede beliebige Internet-Seite aufgerufen werden konnte.

    Und prompt gab es die Anleitungen, wie man sich mit Tor-Proxys und VPN-Tunnels trotzdem sein Recht auf Informations-Freiheit beschaffen konnte.
    Großhirn an Politiker: Genau mit den gleichen Tricks holen sich die Kids, die eh technisch zehnmal fixer sind als ihr, genau die Inhalte, die Ihr verbieten wollt.
    Und selbst wenn ihr die Schotten im Internet irgendwie völlig dicht macht: Es sind hunderttausende Counter Strikes auf deutschen Festplatten und in deutschen Jugendzimmern.

    Außer die Länder schicken jetzt ihre Polizei von Tür zu Tür, PC-Kontrollen machen, kriegt ihr mit einem Verbot von Counter Strike und Co nicht eine einzige Kopie aus deutschen Kinderzimmern.

    Im Gegenteil: Die “Beschaffungskriminalität” auf dem Schulhof, wo man sich gegenseitig die guten selbstgebrannten CDs hin und her reicht, wird dafür sorgen, daß eher mehr als weniger Kids mit dem Zeug in Berührung kommen.
    Der Geist ist aus der Flasche und ihr kriegt ihn nicht mehr rein.

    Wenn ihr die Jugend “verbessern” wollt, müsst ihr nicht verbieten – sondern bieten.

    Bessere Bildungsangebote, mehr Freizeitangebote und deutlich mehr Unterstützung für Eltern.


    Und jetzt zurück zu Stuttgart.

    Hey, nicht mal die Spielverbieter-Vorreiter von der CSU haben es in Erwägung gezogen, die Intel Friday Game Night in München letzten Freitag zu verbieten (vielleicht, weil Intel sein Hauptquartier im Osten von München hat). Aber mal ein heißer Tip: Auf Eurem Frühlingsfest vom 11. April gibt es laut aktueller Ausstellerliste: 2x Fotoschießen, 2x Korkenschießen, 3x Pfeilwerfen, 1x Pistolenschießen und 7x Röhrchenschießen. 15 Schießbuden also und ich erwarte jetzt bitte morgen eine Mitteilung des Bürgermeisters, daß auch diese 15 Schießbuden dieses Jahr nicht teilnehmen dürfen – alleine schon wegen Ostern und seiner christlichen Bedeutung.

    Und dann könnt ihr meinetwegen auch die ESL aus eurer Stadt jagen.

    Über den Olympia-Stützpunkt für Sportschützen in Pforzheim reden wir dann später.


    Verbietet weitgehend Waffen, verbietet Tatort, CSI und Cobra 11 im deutschen Fernsehen und Torture-Porn im Kino und auf DVD, schränkt die Pressefreiheit bei Gefahr von Nachahmungstaten ein, sperrt das Internet in Deutschland radikal ab und dann kommt noch mal wieder und verschärft dann den härtesten Jugendschutz bei Spielen in Europa nochmal weiter. Vorher lohnt es sich nicht.
    Achja, über Alkohol hatten wir heute auch noch nicht geredet…




    Quelle: www.dreisechzig.net






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  9. #9
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    Gamertag: XO Snatchy


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    Heut ist wieder "ZDF Killerspiel" Day ^^

    21.00 Uhr ZDF.Reporter (Reportage)


    Themen der Sendung

    Ballern trotz Altersbeschränkung - Wie einfach Jugendliche an "Killerspiele" kommen



    22.15 Uhr Maybrit Illner



    Winnenden
    Die Eltern fordern Konsequenzen - vergeblich?

    Zum ersten Mal äußert sich der Vater eines der Amok-Opfer von Winnenden am Donnerstag im Deutschen Fernsehen (ZDF).
    Gegenüber der Moderatorin Maybrit Illner, die ihn an seinem Heimatort besuchte, wiederholte er die Forderungen nach schärferen Waffengesetzen und mehr Jugendschutz bei Computerspielen und in den Medien, die sechs betroffene Familien bereits am Wochenende in einem Offenen Brief an den Bundespräsidenten, die Kanzlerin und den Ministerpräsidenten von Baden-Württemberg formuliert hatten.
    In dem bewegenden Interview, das am Donnerstag um 22.15 Uhr in der Sendung "Maybrit ILLNER" ausgestrahlt wird, gab er den Eltern des Amokläufers die Hauptverantwortung für den Tod von insgesamt 16 Menschen.


    Quelle: www.zdf.de

    So die letztem Berichte bei ZDF ware immer sehr einseitig!!!




    Edit: Hier noch der Brief der betroffenen Familien im Wortlaut


    "Im Schmerz
    nicht untätig"


    Offener Brief der
    Opfer-Familien aus Winnenden an die Politik


    Die Familien von fünf beim Amoklauf getöteten Schülern haben in einem offenen Brief Konsequenzen gefordert.


    "Sehr geehrter Herr Bundespräsident Köhler, sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin Merkel, sehr geehrter Herr Ministerpräsident Oettinger, die Trauer und die Verzweiflung nach dem Verlust geliebter Kinder, Frauen und Männer sind noch überall gegenwärtig.

    Insbesondere bei uns, den Angehörigen.

    Der Gedanke, warum es ausgerechnet unsere Liebsten getroffen hat, und wie es überhaupt zu dieser Tat kommen konnte, wird uns unser Leben lang begleiten.

    In unserem Schmerz, in unserer Hilflosigkeit und in unserer Wut wollen wir aber nicht untätig bleiben.

    Deshalb wenden wir - die Familien von fünf getöteten Schülerinnen - uns an die Öffentlichkeit. Wir wollen, dass sich etwas ändert in dieser Gesellschaft, und wir wollen mithelfen, damit es kein zweites Winnenden mehr geben kann.


    Schusswaffen und Sport

    Wir wollen, dass der Zugang junger Menschen zu Waffen eingeschränkt wird.

    Die derzeitige gesetzliche Regelung ermöglicht die Ausbildung an einer großkalibrigen Pistole bereits ab dem 14. Lebensjahr.

    Bedenkt man, dass ein junger Mensch gerade in dieser Zeit durch die Pubertät mit sich selbst beschäftigt und häufig im Unreinen ist, so ist die Heraufsetzung der Altersgrenze auf 21 Jahre unerlässlich.






    Grundsätzlich muss die Frage erlaubt sein, ob der Schießsport nicht gänzlich auf groß-kalibrige Waffen verzichten kann.

    Bis in die achtziger Jahre hinein genügten unseres Wissens nach den Sportschützen kleinkalibrige Waffen.

    Bis heute sind die olympischen Wettkämpfe auf Luftdruck- und Kleinkaliberwaffen beschränkt.





    Sollte aus Gründen, die wir nicht kennen, der Verzicht auf großkalibrige Waffen nicht möglich sein, so muss die Schusskapazität verringert werden. Bei der Jagd sind die Magazine der automatischen Waffen auf maximal zwei Schuss begrenzt.

    Warum nicht auch beim Sport?





    Der Gesetzgeber hat die Vergabe von Waffenbesitzkarten und die daraus entstehenden Verpflichtungen, wie zum Beispiel die Aufbewahrung von Waffen und Munition, vollständig geregelt.

    Die zu erwartenden Strafen bei Verstoß gegen die entsprechenden Gesetze erfüllen aber nicht ihren Zweck.

    Eine Ordnungswidrigkeit wird eher wie ein Kavaliersdelikt betrachtet.

    Der Gesetzgeber muss Verstöße gegen das geltende Waffenrecht deutlicher und stärker ahnden.





    Medien: Fernsehen

    Wir wollen weniger Gewalt im Fernsehen.

    Das Fernsehen, als noch wichtigste Informations- und Unterhaltungsplattform, hat einen sehr großen Einfluss auf die Denk- und Gefühlswelt unserer Mitbürger.

    Das Fernsehen setzt heute die ethischen und moralischen Standards.

    Wenn wir es zulassen, dass unseren Mitbürgern weiterhin täglich Mord und Totschlag serviert werden, ist abzusehen, dass die Realität langsam, aber stetig dem Medienvorbild folgen wird. Von den Sendern muss verlangt werden, dass sie ein ausgewogenes Programm anbieten und die Zurschaustellung von Gewalt reduziert wird.

    Eine "Gewaltquote", der Anteil von Sendungen mit Gewalt in Relation zur Gesamtsendezeit pro Sender, sollte eingeführt werden.

    Die Zeiten, in denen Kinder und Jugendliche fernsehen, sollten generell gewaltfrei sein.





    Medien: Computerspiele

    Wir wollen, dass Killerspiele verboten werden.

    Spiele, ob über Internet oder auf dem PC, die zum Ziel haben, möglichst viele Menschen umzubringen, gehören verboten.

    Gleiches gilt für alle Gewalt verherrlichenden Spiele, deren Aufbau und Darstellung sehr realistisch sind und bei denen viel Blut fließt.





    Medien: Chatrooms und Foren

    Wir wollen mehr Jugendschutz im Internet.

    In der virtuellen Welt werden heute anonym und gefahrlos Gedankengänge artikuliert und diskutiert, die eine Bedrohung für unsere Gesellschaft darstellen.

    Wie diese Aktivitäten eingedämmt werden können, wissen wir nicht.

    Es darf aber nicht sein, dass sich junge Menschen anonym gegenseitig aufhetzen und zu Gewalteskalationen auffordern.





    Berichte über Gewalttaten

    Wir wollen, dass der Name des Amokläufers nicht mehr genannt und seine Bilder nicht mehr gezeigt werden.

    Am aktuellen Beispiel von Winnenden zeigt sich, dass die derzeitige Berichterstattung durch unsere Medien nicht dazu geeignet ist, zukünftige Gewalttaten zu verhindern.

    Auf nahezu jeder Titelseite finden wir Namen und Bild des Attentäters. Diese werden Einzug finden in unzählige Chatrooms und Internet-Foren.

    Eine Heroisierung des Täters ist die Folge.





    Bei Gewaltexzessen wie in Winnenden müssen die Medien dazu verpflichtet werden, den Täter zu anonymisieren. Dies ist eine zentrale Komponente zur Verhinderung von Nachahmungstaten.





    Aufarbeitung der Vorgänge

    Wir wollen, dass die Tat aufgeklärt und aufgearbeitet wird.

    Das Warum der Tat wird sicher nie vollständig geklärt werden können.

    Wichtiger für die Angehörigen und unser aller Zukunft ist die Frage: Wie konnte es geschehen?

    Wir wollen wissen, an welchen Stellen unsere ethisch- moralischen und gesetzlichen Sicherungen versagt haben. Dazu gehören auch das Aufzeigen der persönlichen Verantwortung und die daraus folgenden - auch juristischen - Konsequenzen."








    Unterzeichnet wurde der Brief, den die "Winnender Zeitung" in ihrer Samstagsausgabe abgedruckt hat, von den Familien Kleisch, Marx, Minasenko, Nalepa und Schober.




    Quelle: www.zdf.de


    Geändert von XO Snatchy (26.03.2009 um 01:48 Uhr)


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  10. #10
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    Vieleicht sollten die einfach mal mehr aufklärung für sich selber und andere Eltern fordern, vieleicht sollte man an die Eltern appelieren sich mal wieder um ihre Kinder zu kümmern ansatt sie vor die Glotze zu setzen.

    Früher ging das doch auch.

    Vor allem geht es immer darum die Kids zu schützen vor gewalt medien..... hm wenn die Eltern sich ma ansatzweise um ihre kids und deren interessen kümmern würden dann gäbe es kein GOW bei unter 18 jährigen.
    Wieso haben meine Eltern das früher gebacken bekommen?


    Mir fällt da grad was ein^^ Auf der Arbeit gibt ne Maschiene den Geist auf..... hektisch wird nach dem Fehler gesucht..... irgendwann hat man die halbe Maschiene aus einander und wieder zusammen gebaut..... Ratlos steht man davor und weis nicht weiter. Ein Mitarbeiter geht vorbei und sagt das Stromkabel baumelt hier rum.

    Meist ist die Lösung simple und so nahe das man gar nicht drüber nach denkt sondern immer beim größten anstatt beim kleinsten Fehler anfängt.







  11. #11
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    Heut ist wieder "ZDF Killerspiel" Day ^^

    21.00 Uhr ZDF.Reporter (Reportage)
    juhu, werde mich mir anschauen!



  12. #12
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    Sagt mir mal dann wie die "Reportage" oder was auch immer, so war.
    Ich habe im Moment nämlich keinen Fernseher der ist nämlich hinüber.
    Aber keine Panik zocken tue ich ja über einen PC-Schirm.



    http://felixader-seelenlied.de/

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    Hier kannst den Bericht auch schaun o.O

    [ame]http://www.youtube.com/watch?v=yp87mjVd1Xo[/ame]

    Edit: In der Sache ist das öffentlich rechtliche einfach nur
    grottig, schlechte Berichterstattung!


    Geändert von XO Snatchy (29.03.2009 um 06:43 Uhr)


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  14. #14
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    Den Bericht fand ich jetzt nicht so Ketzerisch!

    Aber ganz klar: Kinder und Jugendliche dürfen solche Games nicht kaufen können!


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    SPD und Grüne kritisieren Verbotsdebatte
    Computerspiele sollten Kulturgut sein

    Im Rahmen des Deutschen Computerspielepreises wurde von Seiten der SPD wie auch von den Grünen Kritik geäußert.

    SPD Bundestagsabgeordnete Monika Griefahn, welche Mitglied der Arbeitsgruppe Kultur und Medien ist und auch gleichzeitig als eine Initiatorin des Computerspielpreises fungiert, attackierte dabei den Koalitionspartner:


    "Die immer wieder reflexartig angestoßene Debatte um gesetzliche Verbote kann leicht bei wirkungslosem Aktionismus bleiben. Wir hoffen, die Preisverleihung in München trägt dazu bei, dass auch bei der CSU die Medienkompetenz in diesem Bereich wächst."


    Grietje Staffelt, medienpolitische Sprecherin von Bündnis 90/Die Grünen im Bundestag, und Malte Spitz aus dem Bundesvorstand der Grünen hatten sich folgendermaßen geäußert:

    "Satte 300.000 Euro ist der Großen Koalition der Deutsche Computerspielpreis jährlich wert. So aber bekämpft man weder den eklatanten Fachkräftemangel in der Branche, noch fördert man die Qualifizierung von Spieleentwicklerinnen und -entwicklern."

    Auch zur "Killerspieldebatte" haben die beiden Politiker eine Meinung:


    "Auch muss es darum gehen, Computerspiele als Kulturgut anzuerkennen. Pauschale Verbotsdiskussionen müssen endlich der Vergangenheit angehören. Diese immer wieder neu aufzuwärmen, hilft niemanden. Das Spektrum an Spielen zeigt auf, wie vielfältig diese Branche ist. Die Politik muss dies anerkennen und der hiesigen Computerspielindustrie und den Millionen Spielerinnen und Spielern zeigen, dass sie ernst genommen werden."


    So bleibt einmal mehr zu hoffen, dass Veranstaltungen wie der Deutsche Computerspielepreis ein Umdenken in der Politik bewirken und eine objektivere Aufarbeitung dieses Themas möglich wird.

    Es ist vielleicht auch ein kleiner Lichtblick, wenn blinder Aktionismus, wie ihn die CDU/CSU im Hinblick auf Computer- und Videospiele immer öfter betreibt, nicht ohne Kritik aus Politik und Gesellschaft stehen bleibt.


    Quelle: www.golem.de




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