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  1. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #1

    Standard Fable II Review

    Gut oder böse, Tyrann oder glorreicher Held, diese Entscheidung liegt allein bei euch. All das erinnert doch stark an Fable, dem Action-Rollenspiel aus dem Hause Lionhead. Neue Möglichkeiten ein Rollenspiel auszuschöpfen, Features, die es zuvor noch nie gab. Und doch konnte Fable nicht vollends überzeugen. Kann Fable 2 dieses Mal alle Erwartungen erfüllen und uns in eine zauberhafte Welt voller Magie, Furcht, Intrigen und Liebe versetzen?



    Willkommen Zuhause

    Anhang 10938Fable 2 spielt 500 Jahre nach dem Vorgänger. Man kommt an Orte, die man schon im ersten Fable begutachten und entdecken konnte. Doch auch für die, die Fable nicht spielen konnten gibt es Hoffnung, denn man wird von Anfang an nicht allein gelassen. Als Junge oder Mädchen verbringt man sein Leben in den Gassen der Bowerstone Altstadt, wo der Spieler mit der großen Schwester Rose auch aufwächst. Die Kindheit verbringt man damit zu stehlen und Lagerhäuser auf jegliche Art zu säubern. Ein Hund von der Straße, den ihr erst nicht beachtet, wird euch bei euren Aufgaben ein wenig helfen, wobei ihr ihn ins Herz schließt und bei euch aufnehmt. Schnell erfährt der Spieler, dass man die Aufgaben auf einem ‚guten‘ oder einem ‚bösen‘ Weg beenden kann. Man muss sich schnell mit den Moralischen Entscheidungen vertraut machen. Denn das wird sich das ganze Spiel über hinziehen. Als Kind scheint es noch keine große Tragweite zu haben, doch später könntet ihr eure Entscheidung bitter bereuen. Und da sind wir schon an einem innovativen Punkt angekommen, welche wir im Spiel noch öfter finden werden. Da hat Designer-Legende Peter Molyneux sich richtig ins Zeug gelegt. Albion reagiert auf eure Entscheidungen, egal wie klein die Auswirkungen erscheinen, egal wie nichtig der Auftrag erscheint, es kann später von sehr großer Wichtigkeit sein. Ihr werdet euch nicht nur äußerlich verändern, sondern ganz Albion reagiert darauf, wie ihr die Aufgaben löst. Unter anderem lernt ihr euch an die Lenkung anzupassen. Ein Knopf für den Nahkampf, ein weiterer für den Fernkampf und einer für die Magie, die ihr später lernen könnt. Nachdem ihr also rund eine halbe Stunde als Kind durch die Altstadt gelaufen und Aufträge für Gold erledigt habt, müsst ihr euch ein angeblich magisches Artefakt besorgen. Nachdem ihr es erhalten habt folgen wenige Minuten Spielzeit, die man jedoch vorgegeben bekommt. Und dann beginnt es wirklich: Fable 2.



    Das Heldendasein

    Ein paar Jahre sind vergangen und der Spieler sieht sich als junger Mann (oder junge Frau) wieder, mit dem Hund als treuen Begleiter. Charakterklassen wie den Nahkampf, den Fernkampf, sowie die Magie könnt ihr nicht wählen. Der Spieler entscheidet im Spielverlauf, für welche Art Waffe er sich spezialisiert.
    Solche Entscheidungen werden dem Spieler noch oft vor die Füße laufen. Denn wie gesagt, wer zu Anfang und im weiteren Spielgeschehen die Aufgaben gut und gesetzestreu erledigt, wird langsam zu einem Avatar des guten, wenn der Protagonist in ein Dorf kommt, werden ihn die Leute nur so umjubeln. Wenn der Spieler sich jedoch für die böse Seite entscheidet, vor dem werden die Dorfbewohner schreiend weglaufen und der Spieler wird sich in einer dunklen Welt voller Hass wiederfinden. Euer Aussehen wird sich der Gesinnung anpassen, und das war noch nicht alles. Denn auch euer Hund wird sich nach den Entscheidungen, die ihr fällt, entwickeln und verändern.
    Ihr seid herzensgut, helft den Leuten und rettet Menschen aus der Sklaverei? Dann werdet ihr bald bemerken dass ihr einen Heiligenschein bekommt, ein sehr freundliches Lächeln auflegt und eure Haut strahlend hell wird. Der Hund bekommt ein goldenes Fell und ein freundliches Gesicht.

    Anhang 10939Seid ihr jedoch eher die Art von Mensch, die gern stiehlt, Mordet und Hausfriedensbruch begeht? Dann seht ihr bald aus wie der Teufel persönlich! Euch werden Hörner wachsen, euer Gesichtsausdruck wird hart und grimmig und eure Haut wird von roten furchen durchzogen. Der Hund mutiert zu einem Biest mit schwarzem Fell und rot glühenden Augen.

    An der Hauptstory ändert das alles jedoch nichts, denn der Spieler muss, egal welche Gesinnung er hat, das Land Albion vor dem Untergang und dem Joch eines mächtigen Herrschers befreien. Neben der Haupthandlung gibt es noch viele andere, kleine Aufgaben, sogenannte Nebenquests. In diesen Aufgaben geht es darum, Räubern den Gar aus zu machen, Leute zu befreien, Gegenstände zu beschaffen und seine Rum zu steigern, ebenfalls hier gilt: Verschiedene Entscheidungen führen zu anderen Lösungen. Gut oder böse.
    Das Alter der Hauptfigur hängt jedoch nicht, wie bei Fable (1), von der Stärke des Charakters, sondern vom Fortschritt der Hauptstory ab.
    Den Weg zu den einzelnen Aufgaben offenbart ein leuchtendes Band in der Spielwelt, welches sich jedoch in seiner Helligkeit einstellen lässt. Für solche, die das Spiel lieber ganz ohne Hilfe spielen wollen, kann man dieses Band auch ganz abschalten.
    Um nicht immer den kompletten Weg zu laufen, gibt es eine Art Teleportfunktion. Diese bringt euch, nach mehr oder weniger langen Ladezeiten, an einen bereits besuchten Ort eurer Wahl.



    Gesten und Liebe

    Anhang 10941Von den Momenten, in denen ihr anderen helfen müsst, bis zu Situationen, in denen ihr um das Bewahren eures guten (oder schlechten) Gewissens kämpft, werdet ihr durch einen ganzen Wald an Gedanken und Emotionen gehen. In diesem Punkt steht Lionhead in nichts nach, doch was ein wenig enttäuscht ist das Dialogsystem. Aus dem Vorgänger sind die verschiedensten Gesten bekannt, der Held hatte nie etwas gesagt. Und so ist es auch in Fable 2. Es ist zwar möglich seine Gedanken und Emotionen durch Ausdrucksmittel preiszugeben, jedoch nur in bescheidener Hinsicht. Denn auch die weit reichende Auswahl an Ausdrucksformen kann nicht verhindern, dass man sich irgendwann wünscht, dass der stimmlose Held einem auch die eine oder andere Textmöglichkeit zur Auswahl geben würde. Denn nur über Flirten, Tanzen oder wenig furchteinflößende Bedrohungen zu agieren, verliert auf Dauer seinen Reiz.
    Hier setzt irgendwann eine bestimmte Serie ein: Man schaut welche Vorlieben oder Abneigungen die jeweilige Person hat, gebraucht gezielt Gesten und bald hat man schon einen Freund (oder Freundin) fürs Leben gefunden.
    Liebe spielt in Fable 2 jedoch auch weiterhin eine Rolle. Denn wenn der Lebenspartner erst einmal gefunden ist, fehlen bloß der Ehering und ein Haus, und schon kann der Bund fürs Leben eingegangen werden. Nach ein wenig romantischem beisammen sitzen, kann man sich mit dem Partner bei geschütztem, oder ungeschütztem, *** vergnügen. Mit Geräuschen, jedoch schwarzem Bild. Wer will kann in einer anderen Stadt eine weitere Ehe eingehen, oder sich vergnügen, auch ohne verheiratet zu sein. So kann der Held auch Kinder bekommen, egal welches Geschlecht dieser hat. Die Kinder altern ab einer bestimmten Größe nicht mehr, was den Faktor ‚Familie‘ wieder etwas unterdrückt. Nachwuchs, Familie und Liebe kosten bekanntlich Geld, so kann der Held am Ehehaus einstellen, wie viel Gold er der Familie alle fünf Zeitminuten zuschicken will. Jedoch aufgepasst, das Gold in Fable 2 ist knapp bemessen und so findet man selten eine Schatztruhe mit Gold und Edelsteinen. Stattdessen muss der Held für das Gold, ebenso wie alle anderen, Arbeiten gehen. In diversen Minispielen in der Kneipe, oder als Schmied und Holzfäller kann er sich betätigen und so Gold für sich und die Familie verdienen. Bei diesen Berufen kann man ebenfalls Stufen aufsteigen, wobei es schwerer wird Gold zu verdienen, man aber zugleich mehr auf einmal bekommt. Wer so genug Gold gesammelt hat, kann sich Häuser und Läden kaufen, um ohne Anstrengungen von den Mieteinnahmen leben zu können. Doch auch hier hat Lionhead ein innovatives System entwickelt. Denn wer die Miete zu hoch schraubt, wird bald eine arme Stadt vorfinden. Kaum Ware in den Läden, die Leute können sich keine neuen Möbel kaufen und alles sieht verdreckt aus. Wer die Miete zu niedrig bemisst, wird zwar eine reiche Stadt vorfinden, jedoch werden die Läden ebenfalls kaum Ware anbieten, da eh jeder alles hat. Also aufgepasst, die Miete stets in einem schönen Mittelwert zu halten! Denn die Grundhaltung verändert sich ebenfalls durch die Miete.
    Auch ein guter Spieler wird, wenn er zu viel Miete nimmt, nach ein wenig Zeit bemerken, dass sein Charakter gemeine Züge aufweist. Der Charakter wird nicht mehr so hell und erleuchtet aussehen wie anfangs. Wenn er nur sehr wenig Miete nimmt, verstärkt sich der gute Ausdruck.
    So auch beim Bösen.
    Wenn der Böse Charakter viel Miete nimmt, verstärkt sich sein Ausdruck und er sieht noch brutaler und geldgeiler aus. Wenn er jedoch wenig Miete nimmt und es den Leuten gut gehen lässt, dann wird seine haut fahl und seine Augen beginnen rot zu werden, dann hat er ein wenig was von einem Vampir. Der Hund ändert sich durch die Grundhaltung nicht, nur durch die Gesinnung.


    Kämpfen, wir wollen Kämpfen!

    Das Kampfsystem in Fable 2 ist sehr einfach gestaltet. Wie oben beschrieben, gibt es für jeden Kampfstil nur einen einzigen Knopf, klingt langweilig, ist es aber ganz und gar nicht! Denn wenn man beispielsweise im Nahkampf den Knopf an bestimmten Stellen drückt, wird der Charakter Combos ausführen, was den Gegner noch schneller zu Boden zwingt. Zudem kann man Feinde an Abgründen hinunter werfen und gegen Wände schlagen, sodass man sie ohne Schwierigkeiten erledigen kann. Jede Waffe hat eine andere Kampfhaltung und Schadensauswirkungen. Im Nahkampf gibt es Hämmer, Äxte und Schwerter. Im Fernkampf Arm******, Pistolen und Gewehre. Bögen sucht man vergeblich. Besonders viele verschiedene Waffen – und Kleidungsarten gibt es im Spiel nicht. Und die Magie hat lediglich verschiedene Zauber mit Wirkungsstufen. So kann der Spieler daherlaufenden Zombies, Hobbs, Balverinen, Räubern und was sonst noch so rumläuft mit einem Feuerball einheizen, sie mit dem Chaos-Zauber verwirren, oder mit einer Druckwelle wegkatapultieren. Wenn der Held sterben sollte, kein Problem, der Tod wird nur mit Narben und ein wenig Erfahrung bestraft. Ansonsten steht der Charakter wieder dort auf, wo er gestorben ist. Ebenso gibt es keine Level oder Erfahrungsstufen, die der Held erreichen kann. Der Spieler kann lediglich verschiedene Kampftechniken lernen und sein Geschick verbessern. Erledigte Feinde lassen Erfahrungskugeln fallen, die man aufsammeln kann. Sobald genug Kugeln gesammelt sind, lassen sich in den Bereichen Stärke, Können und Willenskraft ein paar Fähigkeiten verbessern. Doch auch beim Kämpfen kann man nicht nur Lobreden von sich geben. Das Spiel ist, wenn man seinen Charakter perfekt auf eine Waffenart trainiert, schlichtweg zu einfach. Mit wenigen Axthieben wurden die Gegner kampfunfähig gemacht, ebenso im Fernkampf. Die Magie war auch viel zu stark bemessen, so konnte man mit einem einzigen Zauber mehrere Feinde auf einmal zu Fall bringen. Nützlich im Kampf ist auch unser Hund! Denn wenn ein Gegner mal nicht nach zwei Schlägen tot ist, kann der Hund ihm am Boden den Rest geben.



    Ein treuer Gefährte

    Sprechen wir über den treuesten Gefährten des Menschen, den Hund. Bei Fable 2 spielt er ebenfalls eine sehr große Rolle. Er wird mit euch kämpfen, mit euch die Welt erkunden und euch helfen, wo er nur kann. Wenn Gegner am Boden liegen, wird er sie beißen. Wenn es etwas zum Ausgraben gibt, wird er es, je nach Erfahrung des Hundes, finden. Und er kann euch bei verschiedenen Ausdrucksmitteln unterstützen. Ja, ganz richtig gehört, er unterstützt euch bei Gesten!
    Denn in der Bowerstone-Bücherei kann man von Zeit zu Zeit verschiedene Bücher für den Hund kaufen, sodass er auch bestimmte Ausdrucksmittel lernt. Diese setzt er ein, wenn ihr das richtige vormacht. Aber er kann auch das Kämpfen besser lernen, dadurch mehr Schaden zufügen und er kann euch, wie oben beschrieben, als Schatzsucher beistehen. Er wird dann auch gut versteckte Gegenstände, die man zu Anfang noch nicht fand, aufspüren können.
    Der Hund kann aber auch, aus rein optischen Gründen, kleine Halsbänder haben. Da wären zum Beispiel ein Stachel, ein rosa oder ein blaues Halsband mit lustigen Erklärungen. Über diese kann man dem Hund einen Namen geben, was aber auf die Außenwelt keinerlei Auswirkungen hat. Man wird den Namen auch so nie entdecken, außer man sieht im Menü auf die Statistik vom Hund.
    Der Hund wird euch über die ganze Geschichte hin begleiten. Auch wenn er verletzt sein sollte, so wird er euch folgen, überall hin und solange bis man ihn wieder heilt. Sterben kann er nicht, was im Übrigen auch Story Gründe hat.



    Das schöne Albion

    Grafisch präsentiert sich Fable 2 auf sehr hohem Niveau. Auf den ersten Blick kann man es noch gar nicht fassen wie real die Welt doch aussieht. Und auch die Bewegungen des Charakters sind sehr realitätsnah. Die Sonnenuntergänge am Bowerlake, die Reflektionen auf dem Wasser, wie sich die Sonnenstrahlen langsam durch die Blätter im Wald ringen und die Lichter und zauber sehen einfach umwerfend aus. Lebendige Städte und riesige Höhlen. Alles einfach fabelhaft! Die Gegner, vom Banditen über den Zombie bis hin zum Troll. Die Designer haben kein Detail ausgelassen und sich sichtlich Mühe bei der Charakterdarstellung gegeben.
    Doch wie so oft: Der Schein trügt.
    Nach längerem Spielen fällt auf, dass man bei bestimmter Kleidung, an Hals und Gelenken durch den Charakter sehen kann. Auch das Halsband vom Hund ist nicht immer richtig positioniert. Auch derbe Grafikfehler wie flackernde Schatten bleiben nicht aus, zugleich regnet es durch solide Holz- und Steinüberdachungen. Diese mehr oder weniger schlimmen Grafikfehler machen den Spielspaß aber keineswegs wett.Anhang 10940Denn die Fantasy-Atmosphäre ist prächtig und die Sprachausgabe sehr gut gelungen. Teils Ernst und teils humorvoll. Sehr gute Stimmenwahl und insgesamt merkt man, dass die Sprecher keine Laien sind. Zwar wiederholen sich viele Dialoge, gerade bei den Berufen, aber das merkt man kaum, wenn man sich ganz auf das Spiel einlässt und in die Welt von Albion eintaucht.
    Natürlich will man auch speicher. So kann man in der Welt speichern wo man möchte, da wo man gerade ist, geht’s dann auch weiter. Ohne irgendwelche Speicherstellen, oder sonstiges. Bei jeder angefangenen Quest speichert das Spiel jedoch automatisch, ebenso wenn man welche beendet hat.







    Genug allein abgequält, jetzt brauch‘ ich Hilfe!

    Da sich der Mehrspielermodus Weltweit durchsetzt hat, hat auch Lionhead nichts an sich vorbei gehen lassen und kurzerhand einen Multiplayermodus in Fable 2 eingebaut. Einfach ein zweites Gamepad anschließen und schon kann der neue Helfer in die Spielwelt von Albion eintauchen. Wenn man jedoch Online Spielen möchte, hat sich Lionhead etwas ganz besonderes ausgedacht. Denn es schweben in der gesamten Spielwelt sogenannte Orbs umher. Das sind kleine Kugeln, die die Anwesenheit anderer Spieler signalisieren sollen. Jeder Spieler hat eine Kugel mit der man interagieren kann. Man kann ihr etwas schenken, eine Nachricht schicken oder zum Spiel einladen. Auf diese Weise kann der Protagonist ganz leicht in die Welt der jeweiligen Spieler eintauchen. Ganz einfach!
    Aber wo wir gerade von einfach sprechen, so ist da etwas auch ganz einfach nervig. Der Helfer kann nämlich nur einen von fünf voreingestellten Charakteren wählen. Man kann lediglich die Waffe verändern, mehr nicht. Man kann seinen eigenen Helden nicht in andere Welten mitnehmen, sondern muss auf einen handlanger zugreifen, was den Spielspaß im Endeffekt ein wenig vermindert. Um das Spiel komplett freizuspielen, muss man mit anderen Spielern zusammenarbeiten, um bestimmte Xbox-Live-Erfolge zu erhalten.



    Fazit

    Das Team um Peter Molyneux hat mit Fable 2 sehr gute Arbeit geleistet, doch wieder kein Meisterwerk in die Welt gesetzt. Die Geschichte ist sehr schön erzählt, an einigen Stellen aber voraussehbar und insgesamt viel zu kurz. Ebenfalls überzeugt Fable 2 mit der Grafikpracht und der tollen Welt, die aber durch die langen Ladezeiten und Reisen nicht komplett und vollendet wirkt. Der Charakter verändert sich je nach Gesinnung, was sehr schön aussieht. Das Kampfsystem überzeugte mit seiner Vielfalt, aber der Charakter kann viel zu stark werden.
    Spaß macht Fable 2 aber dennoch! Denn es kommt mit viel Witz und guten Einfällen daher. Lionhead hat wiedermal skurrile Questbegleiter eingebaut die mit ihren Dialogen selbst den härtesten Burschen zum Lachen bringen. Es gibt ein Mehrspielermodus, endlich auch mal was für die fest eingesessenen Rollenspielfans ein Grund für Xbox-Live!
    Es sind neben der Hauptgeschichte auch viele andere Unterhaltungsmöglichkeiten vorhanden, sodass der Spieler regelrecht aufs Sofa gefesselt wird. Die Entscheidungen und ihre Konsequenzen versprechen Vielfalt und verwunderte Gesichter, wenn alles plötzlich anders wird. Peter Molyneux versprach Emotionen und genau die haben wir bekommen. Das Spiel hat eine sehr bewegende Story und man beginnt seine Freunde um sich herum richtig ins Herz zu schließen. Ebenso über sich selbst, sowie über andere Charaktere erfährt man im Spiel sehr viel. Auch der Anschluss von Fable (1) an Fable 2 wurde nicht vergessen. Im Laufe des Spiels erfährt man so einiges über unseren alten Helden und das Albion, wie wir es vor 500 Jahren gesehen haben.


    Pro
    • Riesige Fantasy-Welt
    • Tolle Grafik
    • Zahlreiche Aufgaben und Mini-Spiele
    • Viel Emotion
    • Viele verschiedene Möglichkeiten
    • Super Soundqualität
    • Interaktion mit der ganzen Spielwelt
    • Charakter reagieren auf Spieler

    Kontra
    • Grafische Fehler
    • Lange Ladezeiten
    • Co-op Modus eintönig
    • Bugs stören Spielverlauf
    • Nahkämpfe meistens nur drauf knüppeln




  2. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #2

    Standard

    Ich würde noch zu den Kontrapunkten dazu schreiben/ ergänzen,z.B dass die Story nicht so gut ist wie die im Vorgänger, allerdings hattest du mir ja gesagt, das dies Geschmackssache sei.
    Ich für meinen Teil finden die Story von Fable 2 schlecht, das hat kaum noch was mit dem Vorgänger, das ist zwar verständlich, weil es 500 Jahre noch dem 1sten Teil spielt, trotzdem hatte Lionhead nicht gleich so ein riesigen Zeitsprung im Fable Universum machen sollen.

    Und Corristir, du kannst noch was zu den Kontras hinzufügen(meiner Meinung nach) das Magiesystem ist zwar toll, aber vergleiche ich jetzt den ersten Teil mit der Anzahl der Magie Zaubersprüche und den des 2ten und des 3ten ist das für mich nicht besonders ausgeglichen( zum Vergleich im ersten Teil könnte man: sage und schreibe 18 Zaubersprüche lernen und anwenden und im zweiten und dritten grade mal 9 oder 10). Die Zaubersprüche sehen zwar fantastisch aus, aber von der Anzahl der Sprüche ist das sehr schwach.


  3. 0 Nicht möglich! Nicht möglich!
    #3

    Standard

    das ist natürlich ein sehr ausführliches Review, hinter dem auch jede Menge Arbeit steckt. Sowas könnten wir schon gut gebrauchen, z.b. für neue Titel, die erst vor kurzem erschienen sind.



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