Far Cry 2: Alle Infos auf einen Blick
Alle Fakten rund ums Thema Far Cry 2 - Story, Spielwelt
Die Savanne, unendliche Weiten. Das sind die Abenteuer des Raumsch... ähm...
Story und Setting
Nachdem Sie Ihre Spielfigur aus elf vorgefertigten Charakteren gewählt haben, liegen Sie in einem Bett, erkrankt an Malaria. Ein mysteriöser Fremder versorgt Sie, bevor Sie in die gewaltige afrikanische Savanne entlassen werden. Diese ist vollgepackt mit größeren und kleineren Aufgaben sowie Herausforderungen zweier verfeindeter Clans. Dabei spielt auch der Fremde vom Beginn an eine wesentliche Rolle. Spieldesigner Clint Hocking von Ubisoft spricht von insgesamt 100 Missionen, welche jeweils unterschiedliche Anforderungen und Spielzeiten haben. Rund 20 davon sind Story-Missionen, die sich wie reinrassige Shooter-Levels spielen. Dazu gibt es unzählige Nebenmissionen, die Sie für die verschiedenen Fraktionen im Spiel erfüllen können. Auf eine einzige Gruppierung müssen Sie sich nicht festlegen. Dennoch sollten Sie Acht geben! Niemand sieht es gerne, wenn ein Mitarbeiter der Konkurrenz zuarbeitet.
Riesige Spielwelt
Die glaubhaft gestaltete afrikanische Umwelt, in der Sie sich in Far Cry 2, mehr dazu in unserer Vorschau,bewegen, ist enorm umfangreich. Zu Beginn erforschen Sie 25 Quadratkilometer Savanne, zu Fuß oder in diversen Fahrzeugen, wie zum Beispiel Jeeps. Die Größe der Spielwelt wird sich laut den Entwicklern im Laufe der Geschichte noch verdoppeln. Wer die Grenzen austestet, landet in der Wüste und setzt sich der Gefahr eines Hitzeschlages aus. Der fungiert sozusagen als Level-Begrenzung in Far Cry 2.
Far Cry 2 bietet nicht nur Savanne und sengende Hitze. Abkühlung gibt's im Dschungel.
Krankhaft
Natürlich überleben Sie die oben erwähnte Krankheit, sonst wäre Far Cry 2 wohl das kürzeste Spiel aller Zeiten. Den Rest des Abenteuers spüren Sie die Auswirkungen immer wieder. Die Sicht verschwimmt, simuliert Schwindel und Schwächeanfälle - dann wird es Zeit, die Medizin zu nehmen. Medizin? Richtig, im Spielverlauf schlucken Sie regelmäßig Pillen, um die Symptome der Malaria zu unterdrücken. Aber keine Sorge: Ihr Alter Ego stirbt nicht, wenn sie mal keine Medikamente zur Hand haben. Mutationsgerüchte dementierte Ubisoft bereits im Vorfeld.
In dieser Collage sehen Sie die realistisch dargestellte Simulation des Feuers.
Brandgefährlich
Die Simulation von Feuer sticht in Far Cry 2 besonders heraus: Flammen breiten sich je nach Windrichtung aus und können sogar zu richtigen Flächenbränden werden. Dabei wirkt sich das optisch und spielerisch auf die Umgebung aus. Ein Baum, der gebrannt hat, sieht entsprechend verkohlt aus und kommt als Deckungsmöglichkeit vor feindlichem Kugelhagel nicht mehr in Frage. Wenn Sie einen ganzen Wald abgefackelt haben, wächst die Flora langsam nach - damit wollen die Entwickler verhindern, dass die Umwelt nach mehreren Spielstunden allzu karg wirkt.
Dank Physikengine zerstören Sie alles, was sich Ihnen in den Weg stellt.
Gewaltfaktor
Dass Far Cry 2 hinsichtlich der Darstellung ziemlich heftig wird, ist inzwischen klar. So lassen sich Feinde mit dem Flammenwerfer umbringen. Ihre Spielfigur verarztet sich selbst und pult sich nach einem Treffer schon mal eine Kugel aus dem Bein - das ist alles andere als unblutig. Was bedeutet das für den deutschen Markt? Ubisoft arbeitet eng mit der USK zusammen, um eventuelle Probleme schon im Vorfeld zu beseitigen. Von Far Cry 2 soll laut Ubisoft nur eine international identische Fassung erscheinen, keine speziell entschärfte Version für Deutschland.
Die Sichweite ist atemberaubend. Ob Ubisoft hier aufgrund der Performance noch nachbessern muss ist fraglich.
Reparaturbedürftig
Die Savanne ist nicht nur mörderisch heiß und tierisch gefährlich, sondern auch staubig und schmutzig. Das wirkt sich negativ auf Ihre Waffen aus, denn Dreck führt zu Ladehemmungen oder vollständiger Unbrauchbarkeit. Auch die von Ihnen benutzen Fahrzeuge können Schäden erleiden, sind jedoch schnell wieder repariert. Niemand ist gezwungen, die enormen Weiten auf Schusters Rappen zu bewältigen.
Künstliche Intelligenz
Far Cry (dt.) ist nicht nur wegen seiner grandiosen Grafik berühmt, sondern auch für schlau agierenden Feinde. Der Nachfolger will noch einen Schritt weiter gehen: Die Gegner reagieren interaktiv auf die Umwelt und auf das, was Sie mit ihr anstellen. So können Sie beispielsweise Tiere aufschrecken und sie als Ablenkungsmanöver einsetzen. Ihre Gegner versuchen sich sogar gegenseitig zu retten und aus der Schusslinie zu tragen, ergreifen in aussichtslosen Situationen die Flucht. Das sorgt für Glaubwürdigkeit.
Quests erhalten Sie von diversen Auftraggebern.
Gegnertypen
Der erste Teil hatte verrückte Wissenschaftler, seltsame Experimente und gewaltige, mutierte Monster zu bieten. Die wird es in Far Cry 2 aller Wahrscheinlichkeit nach nicht geben. Gerüchte, die besagten, dass die Spielfigur aufgrund der Krankheit mutiert, dementierten die Entwickler im Handumdrehen. Ihre einzigen Feinde sind Mensch und Umwelt.
25 km² umfasst die Welt von Far Cry 2
Die Entwickler
Nicht das deutsche Entwicklerstudio Crytek (Crysis) arbeitet an Far Cry 2, sondern Ubisoft Montreal. Zwar werkelten die Deutschen am ersten Teil, die Namensrechte liegen jedoch bei Ubisoft. Dieser war schon für den Vertrieb von Far Cry (dt.) verantwortlich. Auf die Unterschiede zwischen Crysis und Far Cry 2 sind wir ebenfalls schon eingegangen. Die kanadische Niederlassung hat schon einige Top-Titel entwickelt: Assassin's Creed, die Prince of Persia-Reihe und Splinter Cell: Chaos Theory, um nur ein paar zu nennen. Obwohl das Portfolio an Inhouse-Spielen recht groß ist, griff Ubisoft nicht auf eine existierende Engine zurück, sondern entwickelte die Dunia-Engine für Far Cry 2.
Ubisofts Egoshooter 'Far Cry 2' zählt zum heißesten Eisen in diesem schon jetzt so kühlen Herbst. Nach etlichen Anspielmöglichkeiten auf Events flatterte letzte Woche die Vorabversion der Afrika-Action in die Redaktion, überzeugte mit dem Einzelspielermodus, bot allerdings noch keine Möglichkeit, einen Blick auf den Mehrspielermodus zu werfen. Das holten wir jetzt in Paris nach: Ubisoft lud in die europäische Firmenzentrale, um den deutschen Journalisten erste Eindrücke zu vermitteln.
„'Far Cry 2' ist ein Open-World-Shooter mit einer über 50 Stunden dauernden Singleplayer-Kampagne. Da brauche ich gar keinen Multiplayer-Modus mehr", hörte man während des Events Kollegen tuscheln. Und alles andere als ein insgesamt nettes Beiwerk sei ohnehin nicht zu erwarten. Diese Ansichten muss nicht jeder teilen - ich für meinen Teil lege immer Wert auf einen zumindest soliden Mehrspieler-Part. Bei einem Spiel im Wert von gut 60 Euro kann man das auch erwarten.
Afrikanische Standardkost
'Far Cry 2' bietet einen Mehrspielermodus für bis zu 16 Spieler - zu zehnt konnten wir schon jetzt im LAN-Modus gegeneinander antreten. Vier verschiedene Modi gibt es, darunter Deathmatch- und CTF-Varianten sowie einen Modus, der dem VIP-System von 'Rainbow Six: Vegas 2' gleicht. Das ist, insgesamt betrachtet, alles andere als üppig - gerade für ein Spiel, das einen so genial einfachen Map-Editor mitbringt. Reicht das schon aus, um die Spieler zu befriedigen?
Der klassische Kampf um Leben und Tod. Alle gegen alle. Wer am Ende die meisten Frags auf seinem Konto stehen hat, gewinnt. Gehört zu einem Mehrspielermodus einfach dazu – daher gibt es daran nicht viel auszusetzen.
Die Teamvariante des Deathmatchs lässt euch in zwei Gruppen gegeneinander antreten. Hierbei gewinnt wie üblich die Truppe, die zuerst das Kill-Limit erreicht hat. Klassisch und gut, aber naturgemäß wenig innovativ.
Ein Capture-the-Flag-Derivat, das nicht sonderlich originell inszeniert wurde. Es gibt zwei Teams. Jedes hat eine Basis, wo Diamanten ausliegen. Ziel jedes Teams ist es, die Diamanten zu stehlen und in die eigene Basis zu bringen.
Zwei Teams, jedes mit einem zuvor zufällig bestimmten Captain, kämpfen um drei auf der Karte verteilte Punkte. Diese können nur vom Captain eingenommen werden. Ziel ist es, dass ein Team alle drei Punkte einnimmt und unverzüglich danach den Captain des anderen Teams tötet.
Waffennarr
Jeder Spieler hat die Wahl, in welcher der insgesamt sieben Klassen er antreten will. So könnt ihr zwischen leichtem und schwerem MG, leisem und lautem Scharfschützengewehr, Schrotflinte, Raketen- oder Flammenwerfer wählen. Jede der Klassen besitzt neben der soeben genannten Hauptwaffe auch eine Sekundärwaffe (zunächst in der Regel nur eine Pistole) und eine Granate (Molotov-Cocktail oder Splittergranate).
Im Verlaufe des Spiels sammeln Spieler für geschicktes und erfolgreiches Vorgehen Diamanten, die wiederum in Waffen-Upgrades investiert werden dürfen. Insgesamt drei Mal kann jede Klasse aufgelevelt werden, was sich in erster Linie durch neue und bessere Primär- und Sekundärwaffen äußert. So bekommt die auf „Commando" getaufte SMG-Klasse erst eine AK47 als Primärwaffe, beim zweiten Upgrade einen Granatwerfer als Sekundärwaffe und schließlich beim dritten ein M4-Sturmgewehr.
Wie sich während des Spielens sehr schnell bemerkbar gemacht hat, sind die Waffen zum jetzigen Zeitpunkt noch stark unausbalanciert. Das nimmt groteske Züge an: Späht man einen Scharfschützen aus, schleicht sich unbemerkt von hinten an und fackelt ihn mit dem Flammenwerfer an, dann bedeutet das selbst nach fünfsekündigem Dauerrösten nicht zwangsläufig, dass der Gegner endlich das Zeitliche segnet. Auch Schrotgewehrsalven aus nächster Nähe sind nicht sofort tödlich, ebenso wenig Kopfschüsse. Das wird sich bis zum Verkaufsstart aber sicher noch ändern, da gerade das Balancing einer der letzten Schritte ist, bevor das Spiel finalisiert wird.
All Night long
Ein Wort noch zu den Karten. Insgesamt sollen es rund 20 verschiedene Karten in die finale Version des Spiels schaffen, die allesamt in den vier verschiedenen Modi gespielt werden können. Die von uns gespielten Karten sind ziemlich weitläufig gehalten, auf viel Nahkampf sollte man sich bei einem Maximum von nur 16 Spielern nicht einstellen. Nette Idee: Wer ein Match erstellt, kann wählen, ob am Mittag, in der Nacht oder der Dämmerung gestartet werden soll - danach tickt die Uhr beim Spielen weiter, die Bedingungen ändern sich also.
Etwas fehlt
Aber es wäre noch mehr möglich gewesen, etwa ein klassischer missionsbasierter Modus. Es böte sich zweifelsohne an: Mit APR und UFLL gibt es zwei gegeneinander arbeitende Organisationen, die der anderen nur den Tod wünschen - im Einzelspielermodus ist man mitunter zwischen den Fronten gefangen und erledigt Sabotage-Aufträge für die eine Gruppe, um der anderen ans Bein zu pinkeln. Warum kommt keiner in Montreal auf die Idee, genau das auch in den Mehrspielermodus zu transportieren?
Das könnte so aussehen: Die APR-Truppe muss eine Brücke sprengen, um einen Waffentransport der UFLL abzufangen. Während das APR-Team also damit beschäftigt ist, den Transportweg zu blockieren, müssen die UFLL-Jünger dafür sorgen, dass entweder die Brücke stehen bleibt oder ein alternativer Weg gefunden wird. Dieses Konzept hat schon in 'Counter-Strike', 'Medal of Honor: Allied Assault' und anderen Shootern vor mehr als fünf Jahren funktioniert - und tut es noch heute. Warum man es bei diesem Setting nicht ebenso probiert, diesen Modus umzusetzen, ist schwer nachvollziehbar.
VIDEO ZUR ANGESPIELTEN 360 Version
http://www.gameswelt.de/videos/video...eopreview.html
















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