"It was just marketing gone wrong." - Mit diesen Worten entschuldigte sich die verantwortliche Werbefirma für einen jüngst in Neuseeland geschehenen PR-Stunt, der ein absoluter Schuss in den Ofen geworden ist. Oder besser gesagt: Der zum Glück überhaupt keinen Schuss hervorgebracht hat, denn es war dabei immerhin eine Waffe im Spiel. Ein Schauspieler zog in einem Pub eine Fake-Pistole und erschreckte damit (nicht in die radikale Werbemaßnahme eingeweihte) Mitbesucher, indem er mit der Waffe auf sie zielte.
Der "Spaß", mit dem Aufmerksamkeit für Tom Clancy's Splinter Cell: Conviction erzeugt werden sollte, ging allerdings spätenstens in dem Moment komplett daneben, als die Polizei einschritt. Die Ordnungshüter wiesen anschließend zu Recht darauf hin, das Scherze dieser Art schnell mal in einer Tragödie enden können. Die zuständige Marketingfirma Monaco Corporation weist trotz der einsichtigen Entschuldigung übrigens alle direkte Schuld von sich. Sie spricht von einem externen Unternehmen, das mit seiner Auftragsarbeit übers Ziel hinausgeschossen sei.







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