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Thema: Red Dead Redemption Vorschau/Tests

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http://www.xo-forum.de/showthread.php?t=10205
  1. #1
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
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    Standard Red Dead Redemption Vorschau/Tests



    Eurogamer Vorschau

    Perfekt animierte Pferde? Check.
    Interessante Charaktere? Check.
    Packende Story? Check.
    Glaubwürdiger ***? Check.
    Geniales Waffenhandling mit Euphoria-Physik? Check.
    Bombastische Spielwelt? Check.
    Was fehlt eigentlich noch, um Red Dead Redemption in einen absoluten Hitkandidaten zu verwandeln?
    Genau, eigentlich nichts, aber Rockstar wäre nicht Rockstar, wenn sie nicht noch einen oben draufsetzen.
    Deshalb gibt es dazu passend einen wirklich sinnvollen Multiplayer-Modus, der mehr bietet als den üblichen Deathmatch-Mist.

    Ein Spiel im Spiel, das die komplette Bandbreite von rollenspielartigem Erfahrungspunkte-System über Acht-Spieler-Koop-Mission bis hin zu taktischen Mehrspieler-Gefechten á la Battlefield nutzt.
    Kein Modus-Overkill wie bei Grand Theft Auto IV, sondern sechs sinnvolle Mehrspieler-Erfahrungen, die so ziemlich jeden Geschmack zufriedenstellen sollten.

    Klar, im Vordergrund steht dabei der Spaßfaktor.
    Nicht alles, was wir in London anspielen durften, war schon ausbalanciert oder vollkommen frei von Bugs.
    Doch selbst wenn man von einer einfachen Mauser-Pistole das zehnte Mal von hinten flachgelegt wurde, sorgten die unglaublich vielen „What the fuck“-Momente für Lachsalven, die den Anspielraum zum Beben brachten.
    Das fängt damit an, dass man als Anfänger erst einmal mit einem Esel durch die Gegend reitet und sich erst nach und nach schicke Rennpferde erspielt Geht mit den witzigen Shootouts weiter, in denen sich bis zu 16 Spieler gegenüberstehen und auf Kommando einen Kugelhagel über den Bildschirm jagen, der selbst Serious Sam alt aussehen lässt.
    Und hört damit auf, dass die Entwickler es geschafft haben, den Dead-Eye-Modus packend in das Multiplayer-Gameplay zu integrieren.


    Den Anfang macht aber eine ungewöhnliche Lobby.
    Anstatt eines öden Chatfensters werdet ihr sofort in eine Stadt gebeamt und könnt euch mit euren bis zu sieben Mitstreitern prügeln.
    Während ihr euch entspannt die Fresse poliert, sucht der Anführer dieser Acht-Mann-Posse einen Spielmodus heraus und lässt die Truppe abstimmen.

    Zur Auswahl stehen erst einmal der Free-Roam-Modus, Free For All, Deathmatch und Team Deathmatch.
    Noch dazu die packende Jagd nach Gold in einer Jeder-gegen-Jeden-Variante und einem gewaltigen Team-Match.
    Außerdem kann man sich in diesem Mehrspieler-Limbo in Ruhe und Frieden einen der freigespielten Charaktere aussuchen, das Arsenal, die Pferdesammlung und die eigene Statistik bestaunen.
    Die Figuren sind dabei thematisch geordnet, um farblich abgestimmte Gefechte zu erlauben.
    Ihr trefft auf Minenarbeiter, Soldaten, mexikanische Rebellen und Rednecks - oft einer hässlicher als der andere.
    Maximal können 16 Spieler eine solche Multiplayer-Instanz betreten und sich dort frei austoben.
    Jeweils acht werden dabei einer Posse zugeordnet, die wiederum von einem Anführer geleitet wird.

    Der Free-Roam-Modus klingt dabei zumindest auf den ersten Blick am spannendsten.
    Gemeinsam mit euren Kollegen durchstreift ihr die komplette Spielwelt von Red Dead Redemption.
    Der Bandenchef legt Ziele fest und verteilt Wegpunkte.
    Neben selbstgemachten Wettrennen, Schießwettbewerben und der Jagd von Wildtieren könnt ihr spezielle Aufträge annehmen.
    Diese reichen von der Ausräucherung einer Räuberbande (Lawbringer-Challenge) über die Flucht vor dem Gesetz (Qutlaw-Challenge) bis hin zu Überlebens-Missionen (Survivalist Challenge), in denen echte Raubtiere wie Bären und Wölfe beim Sammeln von Kräutern attackieren.
    Banküberfälle, Zug- und Postkutschenraub wurden noch nicht angekündigt, liegen aber eigentlich auf der Hand.

    Schließlich werdet ihr in der Einzelspieler-Kampagne gleich mehrmals damit konfrontiert.
    Selbst ausprobieren durften wir nur das Ausräuchern von Gangstern.
    Der Ablauf ist relativ simpel.
    Direkt aus der Lobby heraus mussten wir per Pfiff unsere Pferde beziehungsweise Esel herbeirufen, dem Wegpunkt zu einem verlassenen Wüstennest folgen und uns dort den Verbrechern stellen.
    Schon auf dem Hinweg entbrannte ein Wettrennen, das durch das taktische Antreiben der Pferde und den idealen Laufweg für Spannung sorgte.
    Die Missionen werden hierbei relativ dynamisch generiert.
    Bei jedem Versuch starten die Bösewichter an einer anderen Stelle.
    Mal müsst ihr eine Kirche säubern, dann wieder einen Saloon oder ein großes Herrenhaus.
    Am Ende wartet dann der feindliche Anführer auf uns, der uns mit seinen Bodyguards besonders harte Feuergefechte liefert.
    Leider macht die KI momentan noch nicht den besten Eindruck.
    Die Computergegner reagieren zu langsam und nicht intelligent genug. Manchmal genügen ein einfacher Molotow-Cocktail oder eine Stange Dynamit, um gleich ein halbes Dutzend von ihnen auszuschalten.
    Auch das Flankieren und Deckung suchen hakte, die Rockstar-Jungs betonten aber, dass die gezeigte Version noch aus dem Februar stammt und gelobten für die Vollversion Besserung.

    Da die KI in der Einzelspieler-Version deutlich besser reagierte, eine durchaus glaubhafte Aussage.
    Immerhin bekommt man auch in diesem Spielmodus für jeden Abschuss Erfahrungspunkte, die einen bis zu Level 50 aufsteigen lassen und Waffen, Pferde und Charaktermodelle freischalten.


    Und Peng, kurz vor der Kiste erledigt und Punkt geklaut.

    Nach diesem kurzen Ausflug in den Open-World-Multiplayer wurde es deutlich intimer.

    Im Free-for-All-Goldrush muss jeder Spieler versuchen, auf der Karte verteilte Goldsäcke in Kisten abzulegen.
    Den Anfang macht wieder einmal ein Shootout, doch nicht wie in der Team-Deathmatch-Variante mit zwei konurrierenden Posses, sondern in einem chaotischen Jeder-gegen-Jeden.
    Der Sieger bekommt zwar nur einen kleinen Zeitvorsprung, trotzdem ein stilvoller Einstieg, der für Stimmung sorgt.
    Und danach geht es ebenso wild weiter.
    Bis zu zwei der wertvollen Säcke könnt ihr gleichzeitig herumschleppen.
    Voll beladen werdet ihr aber deutlich langsamer und damit zur wandelnden Zielscheibe.
    Durch das zufällige Auftauchen der Beute und der Spieler wirkte dieser Modus noch nicht richtig ausbalanciert.
    Nichtsdestotrotz macht es einen Heidenspaß, die Konkurrenten kurz vorm Ziel abzuschießen und ihnen die sicher geglaubten Punkte abzujagen.
    Auch die Standardwaffe, eine halbautomatische Mauser-Pistole mit zehn Schuss, scheint noch etwas zu stark.
    Da Rockstar sich gerade aber gerade fleißig mit dem Balancing beschäftigt, dürften diese Probleme bis zum Release aus der Welt geschafft sein.
    Das kleine Wüstennest Chuparosa diente als Schauplatz, der mit seinen großen Freiflächen und verstreuten Gebäuden für jede Menge Abwechslung sorgt.

    Die Team-Variante erinnert unterdessen an klassische Capture-the-Flag-Gefechte.
    Auf einer riesigen Mehrspieler-Karte mit zwei kleinen Dörfern als Basen versuchen die beiden Teams, dem Gegner Goldsäcke abzunehmen.
    Durch die großen Entfernungen ist der Einsatz der Pferde Pflicht.
    Noch dazu erweitern fest installierte Gatling-Geschütze und Kanonenstellungen die taktische Bandbreite.


    Wirklich hübsch sind die Figuren selten, dafür aber schön finster.

    Insbesondere eingespielte Teams werden sich in diesem Spielmodus harte Kämpfe liefern.
    Denn kaum steigt man vom Pferd ab, um sich den Goldsack zu schnappen, ist man sich für die Verteidiger leichte Beute.
    Das Ergebnis: Oft genügt ein erfolgreicher Diebstahl, um den Sieg zu sichern.

    Am besten wurden aber die Feinheiten des Bewegungs-, Ziel- und Deckungssystems in den Deathmatch-Modi vermittelt.
    Der Schauplatz: Die Kleinstadt Armadillo mit Holzhäusern, Kirchen und Scheunen.
    Wie im Einzelspieler-Modus steuert ihr eure Figur aus der Schulterperspektive.
    Auf Knopfdruck platziert ihr euch hinter einer Deckung und könnt so relativ geschützt auf den Feind ballern.
    Außerdem beherrscht euer Charakter eine Ausweichrolle, die gerade auf offenem Feld einen Vorteil verschafft. Auf ein richtiges Auto-Aiming, wie bei Grand Theft Auto IV, wurde verzichtet.


    Befindet sich das Fadenkreuz vor dem Anvisieren mit dem linken Abzug aber in der Nähe des Gegners, sitzt zumindest der erste Schuss, weil es automatisch zur aktuellen Position gelenkt wird.
    Danach müsst ihr selbst nachjustieren, um den Gegner zu treffen.
    Nach ein paar Partien stellte sich heraus, dass es einen Trick gibt, um sich dieses Semi-Auto-Aiming zunutze zu machen.
    Gerade auf große Entfernung macht es Sinn, vor jedem Schuss den Gegner neu anzuvisieren.
    Mit Repetier-Flinten erreicht man dadurch eine enorme Treffergenauigkeit und entsprechend beeindruckende Abschussraten.
    Eure Lebensenergie regeneriert sich nach einer Weile, wie bei der Shooter-Konkurrenz. Mit jedem Abschuss steigert ihr außerdem eure Dead-Eye-Anzeige, die ihr aber auch über spezielle Kisten aufladen könnt.
    Im Gegensatz zum Einzelspieler, in dem die Zeit gleichzeitig verlangsamt wird, könnt ihr im Mehrspieler-Modus mit dem Dead Eye gleich mehrere Ziele markieren und diese dann mit einer blitzschnellen Salve aus dem Weg räumen.
    Da man für das Anvisieren aber etwas Zeit braucht, wirkt dieser Spezialangriff nicht übermächtig.
    Gelingt die Attacke, ist das Ergebnis jedoch umso spektakulärer.


    Spaß-Faktor Shootout: Nur wenige Sekunden bis die Hölle losbricht.

    Verteilt im Stadtgebiet findet ihr außerdem Waffenkisten mit relativ starken Baller-Alternativen.
    Selbst auf halbautomatische Schrotflinten und Scharfschützengewehre müsst ihr hier nicht verzichten.
    Interessant wird das Ganze durch die Beweglichkeit eurer Spielfigur.
    Wie in Grand Theft Auto IV könnt ihr kurze Strecken sprinten, über Hindernisse springen und auf Häuserdächer klettern.
    Das kleine Wüstenstädtchen verwandelt sich so in eine gigantische Spielwiese, die viele taktische Feinheiten bietet.
    Leider ist es dabei nicht immer einfach, die Richtung zu bestimmen, aus der ihr beschossen werdet.
    Die Trefferanzeige ist zu ungenau und durch die für Deathmatch typischen, zufälligen Eintrittspunkte verwandeln sich die Auseinandersetzungen blitzschnell in reines Chaos.
    Spaßig, aber nicht jedermanns Geschmack.
    Genau wie bei Modern Warfare 2 werde ich mich auf Capture-the-Bag und den Free-Roam-Modus konzentrieren.
    Ich hasse es, von hinten erschossen zu werden.

    Technisch machte das Spiel einen runden Eindruck.
    Zumindest im System-Link lief das Geschehen relativ flüssig ab und bis auf ein paar kleine Grafikfehler gab es wenig Probleme.
    Überrascht war ich aber von den Unterschieden zwischen den verschiedenen Bildschirmen.
    Während das Spiel auf dem großen Präsentations-LCD fantastisch aussah, schien mein „Mini“-32-Zoll-Samsung viele Details zu schlucken.
    Zum Teil mag das an den Einstellungen liegen, trotzdem ist es immer wieder verblüffend, wie wichtig ein guter LCD ist, um das perfekte Ergebnis zu erzielen.


    Vom Rücken eines Pferdes ist das Aiming deutlich anspruchsvoller.

    Mir ist klar, dass die ganzen Superlative zu Red Dead Redemption nerven und ein wenig zu sehr nach Hype riechen.
    Doch bis auf ein paar Kleinigkeiten gibt es auch am Multiplayer-Modus fast nichts auszusetzen.
    Das meiste Potential besitzt klar der Free-Roam-Modus.
    Die Deathmatch-Varianten spielt sich dank Euphoria-Physik-Engine, unverbrauchtem Szenario und Dead-Eye zwar erfrischend anders, sind mir ganz persönlich aber noch zu chaotisch.

    Das gemeinsame Erkunden der beeindruckenden Spielwelt samt der Jagd nach Erfahrungspunkten ist da eine ganz andere Hausnummer.
    Im Prinzip liefert Rockstar damit ein Mini-MMO ab, bei dem ihr mit 16 Spielern alle Freiheiten der kompletten Sandbox-Umgebung nutzen könnt. Anstatt euch in ein starres Korsett zu zwängen, werdet ihr hier selbst zum Game Designer.
    Könnt Wettrennen veranstalten, euch im Zielschießen üben oder den besten Jäger auszeichnen.
    Wenn Rockstar noch ein paar zusätzliche Teammissionen anbietet, etwa Banküberfälle oder Zugraub, wird aus dem netten Zusatzgimmick ein kaufentscheidendes Feature.

    Kurz: Wenn es Rockstar gelingt, die letzten Balancing-Probleme und Grafikfehler aus der Welt zu schaffen, steht uns trotz der Querelen um das Entwicklerstudio ein absoluter Blockbuster ins Haus.
    Und ja, ich muss gestehen, ich bin ein wenig gehypt.

    Red Dead Redemption erscheint am 21. Mai 2010 für Xbox 360 und PS3.
    Die PC-Version steht immer noch auf wackeligen Füßen und wird wahrscheinlich vom Erfolg der Konsolen-Variante abhängig gemacht.


    Quelle: www.eurogamer.de




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  2. #2
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    danke für den post , bestätigt meine Kaufentscheidung







  3. #3
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    meine auch!!!



  4. #4
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    Schönes Hands On zum Multiplayer...


    Red Dead Redemption Multiplayer-HandsOn

    Als Rockstar Games den Multiplayer in Red Dead Redemption ankündigte, war das fast eine kleine Sensation.
    Nicht nur, weil sie diesen Fakt so lang so gut geheim hielten, sondern auch, weil sie versprachen, dass der MP etwas ganz Besonderes werden soll.
    „Die nächste Stufe des Gameplays“ wolle man mit dem Mehrspieler-Mode erklimmen, nicht mehr und nicht weniger.
    Dank der freundlichen Einladung von Rockstar Games hatten wir nun Gelegenheit das selbst zu überprüfen, auch wenn wir natürlich noch nicht alles sehen und spielen durften, so reichte es doch aus um sich einen ersten Eindruck von dem durchaus neuen Ansatz in Sachen Multiplayer zu überzeugen.
    Denn Rockstar lies das übliche Lobby-System und die voneinander getrennten MP-Level komplett hinter sich und verwendet stattdessen ein Open World Prinzip wie es in dieser Form noch nicht existiert.
    Wie kann man sich das vorstellen?


    Startet man den Mehrspieler-Mode befindet man sich direkt in der riesigen Spielwelt von Red Dead Redemption, einer Welt voller Menschen, Tieren, Siedlungen, Minen, Eisenbahnen usw., eben alles was es damals im Wilden Westen zur Zeit der beginnenden Industrialisierung gab.
    Man betritt also eine große, lebende Welt in der man sich so richtig austoben kann.
    Wenn man will, spielt man den Lonely Cowboy der alleine durch die Steppe streift und seinen Ruf pflegt, als besonders gesetzestreuer Bürger oder aber auch als Bandit.
    Wir können dem örtlichen Sheriff helfen einen entflohenen Häftling zu finden, für den es ein saftiges Kopfgeld zu kassieren gibt, oder wir überfallen jemanden und rauben ihn aus, um so an Geld zu kommen.
    Dabei wirken sich alle Tätigkeiten auf den eigenen Ruf aus, und der wiederum bestimmt wie sich die Bürger des Landes uns gegenüber verhalten.
    Entweder grüßen sie uns ehrfurchtsvoll wenn wir ihnen begegnen, oder sie ziehen ihren Colt, entsprechend dem Ruf der uns vorausseilt.


    Das geniale am MP-Mode von Red Dead Redemption ist nun, dass wir mit anderen Spielern sogenannte Possies, also Banden bilden können.
    Pro Free Roam Session können sich bis zu 16 Spieler miteinander verbinden und eine Bande kann bis zu acht Spieler umfassen.
    Der jeweilige Bandenboss nun kann entweder verschiedene Herausforderungen des Free Roam Mode starten, oder er entscheidet sich für eine der vielen Competitive Modes, die wie übliche Multiplayer-Games funktionieren.
    Mehr dazu weiter hinten im Text.

    Die Free Roam Challenges

    Haben wir eine Bande gebildet, sehen wir den jeweiligen Boss auf unserer virtuellen Karte markiert.
    Zudem kann der jeweilige Leader auch Markierungen auf der Karte setzen welche die Bandenmitglieder ebenfalls sehen können.
    Um die Mitglieder für bevorstehende Challenges zusammen zu bekommen besteht die Möglichkeit sich direkt zum Boss hinzuversetzen.
    Das ist vielleicht nicht besonders realistisch, aber sehr praktisch, und wer das nicht mag kann ja immer noch sein Pferd, oder Anfangs noch seinen Esel bemühen.

    Gemeinsam nun kann man beispielsweise auf die Jagd gehen, was recht einträglich ist, oder auf der Seite der Gesetzeshüter ein Gangsterversteck ausräuchern.
    Ebenso gibt es Aufgaben bei denen wir gegen die jeweils andere Bande antreten müssen, oder gemeinsam mit ihr bestimmte Dinge erledigen.
    Das Spiel setzt hier keinerlei Grenzen, der Boss hat das Sagen und die Gang hat ihm zu folgen, oder auch nicht.

    Die Antriebsfeder all das zu tun besteht im Aufleveln des eigenen Charakters, um so an bessere Pferde, Waffen, Kleidung, Charaktere und Herausforderungen zu kommen.
    Schließlich will man nicht ewig auf seinem Esel, der übrigens recht störrisch ist, und in zerlumpten Hosen durch die Steppe traben.
    Auch die besseren Waffen sind natürlich nicht zu verachten.
    Neben den richtigen Aufträgen gibt es auch passive Challenges die man praktisch immer erfüllen kann, während einer Mission und abseits davon.
    So gibt es spezielle Belohnungen wenn man einer bestimmten Anzahl von Leuten die Pistole aus der Hand oder den Hut vom Kopf geschossen hat.

    Ist man Teil einer Bande kann der jeweilige Boss auch die weiter oben schon erwähnten Competitive Modes starten.
    Davon wird es eine ganze Reihe geben, wobei wir schon vier verschiedene ausprobieren konnten.
    Dabei handelt es sich praktisch um geschlossene Mehrspieler-Modes, wobei noch nicht gesagt wurde ob die auf acht oder 16 Spieler begrenzt sind.
    Wir jedenfalls haben sie in r Teams gespielt und schon eine Menge Spaß dabei.


    Die Competitive Modes

    Schon der Start eines Competitive Mode ist, typisch Rockstar, eine Show. Denn bevor das Spiel losgeht, stehen sich alle Spieler im Kreis gegenüber, bei einem Team-Spiel entsprechend in zwei Linien, und warten auf den Gong der Glocke.
    Ertönt dieser, ziehen alle Spieler gleichzeitig ihre Waffen und ballern wie verrückt aufeinander, wer am Ende übrig bleibt, hat das Duell gewonnen. Man kann gar nicht beschreiben wie lustig das ist, nicht zuletzt auch wegen der einmaligen Charaktere.
    Da stehen sich beispielsweise die Daltons und die Sheriffs gegenüber, oder die Outlaws und die Mexikaner, und jeder versucht jeden abzuknallen.
    Da steigt der Adrenalinspiegel schon bevor das eigentliche Spiel beginnt.

    Bei den vier Spielvarianten die wir schon spielen konnten handelt es sich um zwei selbsterklärende, nämlich das „Free For All Shootout in Chuparosa“, bei dem jeder Spieler auf jeden schießt und derjenige mit den meisten Kills zum Ende der Spielzeit gewinnt, ein klassisches Deathmatch im Western-Setting also, sowie das „Gang Shootout in Armadillo“, ein Team-Deathmatch.
    Haucht man eines seiner virtuellen Leben aus, wird man an einem zufällig gewählten Respawn-Point neu ins Spiel gesetzt.
    Diese beiden Spielvarianten eignen sich hervorragend um sich mit der Steuerung von Red Dead Redemtpion vertraut zu machen, die sich eng an dem bekannten Standard hält.
    Während die Bewegung des Charakters bzw. des Pferds auf dem man sitzt mit dem linken Stick gesteuert wird, ist der rechte Stick für die Blick- bzw. Schussrichtung zuständig.
    Auch auf dem Pferd reitend kann man seine Waffen benutzen, auch wenn das Zielen dann natürlich etwas schwerer fällt.
    Mit einem kurzen Druck auf die L1/LB-Taste wechselt man zur jeweils nächsten Waffe, oder man hält diese gedrückt um das Rundmenü aufzurufen.
    Wenn ich es noch richtig im Kopf habe müssten es bis zu acht Waffen sein, inklusive des Messers, die man gleichzeitig mit sich herumtragen kann. Dabei reicht das Repertoire vom einfachen Revolver bis hin zum Bärentöter und Scharfschützengewehr.




    Nachdem wir uns in den zwei Shootouts warm gespielt hatten gingen wir zum Goldrush über, den es ebenfalls in zwei Varianten geben wird.
    Beim “Free For All Goldrush in Chuparosa” lagen im ganzen Dorf verteilt Goldsäcke herum.
    Aufgabe der Spieler ist es sich die Säcke zu schnappen und zu den ebenfalls wild verteilten Schatzkisten zu bringen.
    Wer am Ende die meisten Säcke gesammelt hat, hat gewonnen.
    Das Problem an der Sache ist, dass die Goldsäcke ganz schön schwer sind und während man sie trägt man keine Waffe mehr benutzen kann.
    Zudem wird man auch deutlich langsamer und somit zur direkten Zielscheibe der Mitspieler.
    Besonders um die Schatzkisten herum entstehen gern wilde Schießereien während derer die Goldsäcke mehrfach den Besitzer wechseln, bevor es endlich jemand schafft sie abzuliefern und nicht wenige Meter davor niedergeballert zu werden.
    Ist man besonders mutig kann man auch zwei Säcke gleichzeitig tragen, wird dabei aber noch langsamer als mit nur einem Sack auf den Schultern und zu einer noch fetteren Beute für die anderen Cowboys und Cowgirls.

    Beim „Gang Match – Hold Your Own in Diez Coronas” dreht sich zwar auch alles ums Gold, vom Gameplay her aber handelt es sich um so etwas wie ein Capture the Flag.
    Denn hierbei geht es darum in das jeweils gegnerische Camp einzudringen und den dort versteckten Schatz heil ins eigene Camp zu bringen, während die Gegenspieler natürlich exakt dasselbe versuchen.
    Die Karte auf der wir dabei spielten hatte beträchtliche Ausmaße und erstmals machte der Einsatz der Pferde auch wirklich Sinn.
    Besonders gemein dabei, dass sich zwischen den beiden Camps eine fest montierte Kanone befand, sowie in deren Nähe die einzige Gatling Gun im Spiel.
    Ihr könnt euch vorstellen wie umkämpft die zwei waren.


    Was Rockstar Games hier mit Red Dead Redemption auf die Beine stellt verfolgt tatsächlich einen komplett neuen Ansatz des Multiplayer-Gamings, und der scheint auch aufzugehen.
    Natürlich steht und fällt das ganze Prinzip mit der zugrundeliegenden Spielwelt und vor allen Dingen mit der „Besiedlungsdichte“ dieser. Genau diesbezüglich aber kann man schon jetzt Entwarnung geben, bereits in der Version die wir anspielen durften wimmelte es nur so vor Leben.
    Von wegen leblose Steppe, da begegnen einem entführte Frauen die um Hilfe betteln, Postkutschen die von Räubern verfolgt werden oder sogar ein Menschenfresser lief uns über den Weg, der es sich zwischen irgendwelchen Sträuchern an seinem Lagerfeuer gemütlich gemacht hat.
    Immer haben wir dabei die Wahl, ob wir einfach vorbeireiten oder eingreifen.
    Helfen wir dem entführten Opfer oder rauben wir es aus?
    Stehen wir der Postkutsche bei oder schließen wir uns den Räubern an?
    Bringen wir den Menschenfresser zum Sheriff oder klauen wir ihm seine Habseligkeiten?
    Es liegt ganz an uns wie sich unser Protagonist entwickelt bzw. ob unsere Bande berühmt oder berüchtigt wird.


    Quelle: http://www.gamezone.de/specials_deta...?id=279&page=2




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  5. #5
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    Weiß jemand zufällig, was an der Limited Edition anders ist als an der normalen?




    ACHTUNG: XO umsonst kann Spuren von Skill enthalten...



  6. #6
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    Glaub nur DLC Gedöns...
    Hab gesehen das die amazon.uk gleich mal 15 Pfund teuer ist...

    • Die streng limitierte Sammlerauflage von Red Dead Redemption für XBox360
    • Die Collectors Box kommt mit jeder Menge Extras und exklusiven Download Inhalten!
    • Unbedingt vorbestellen da nur sehr geringe Auflage.
    Die exklusive Limited Edition von Red Dead Redemption enthält das komplette Spiel, das „Eiskalter-Revolverheld-Outfit", das „Streitross", die „Goldenen Schießeisen“ und den Original-Soundtrack aus dem Spiel.

    Naja hier würd mir die normale reichen
    Ich hau dich mal an Umsi Anfang Juni wenn möglich




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  7. #7
    Snr. Clanleader Benutzerbild von XO umsonst
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    Ich hab die "normale" vorbestellt. Kannst dich noch dranhängen, wenn du magst.

    DLC = goldene Colts => darauf kann ich verzichten...




    ACHTUNG: XO umsonst kann Spuren von Skill enthalten...



  8. #8
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    Jo ich sag dir Bescheid Ende April
    Find auch das die normale reicht, ne Special/Limited ist für mich ey eher sowas wie
    die demnächst erscheinende Alan Wake Edition, massig Zeugs dabei, gibts ja auch recht günstig in UK...




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  9. #9
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    Wenn die wenigstens ein Blechcover hätte - auf sowas steh ich total. Aber nein.

    Ist ja kein Ding, meld dich einfach...




    ACHTUNG: XO umsonst kann Spuren von Skill enthalten...



  10. #10
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    Also den soundtrack hät ich schon sehr gerne....goldene colts brauch man nich aber watt solls ich hab die collectors bestellt.







  11. #11
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    Hab auch die Collectors bestellt kostet ja nur 5 € mehr bei der Grotte



  12. #12
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    Hab mir gestern auch die CE-Version und Alan Wake CE vorbestellt







  13. #13
    Kick Ass Benutzerbild von <span style='color: #DEB887'><span class='glow_008000'>XO MarioKiller</span></span>
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    Ich find das ja auch so geil das man eigene Gangs erstellen kann







  14. #14
    Der Ex von Sarah Chalke^^ Benutzerbild von XO Snatchy
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    Hier noch was aus der aktuellen Gamepro...

    Ich habe vor mir die neuste Ausgabe der Gamepro liegen.
    Diese hatten nun die Gelegenheit das so gut wie fertige Spiel einen ganzen Tag zu testen auf Herz und Nieren.

    In der neusten Ausgabe die es übrigens am Kiosk zu kaufen gibt zitiere ich hier mal einige Sätze aus der sechs seitigen Vorschau.

    "High Noon bei Rockstar Games.
    Endlich durften wir ausgiebig Hand an Red Dead Redemption legen und wollten gar nicht mehr aushören"
    "Die technische Seite von Red Dead Redemption ist eine absolute Schau: Die Character modelle sind deutlich detaillierter als ihre GTA-Kollegen, die Umwelteffekte setzen die Messlatte für nachfolgende Spiele ein ganzes Stück höher und die Art wie die Entwickler Leben in die Bude grbacht haben ist einzigartig"

    "Wer auch nur im Entferntesten etwas mit der Thematik anfangen kann,sollte sich den 21. Mai im Kalender markieren.
    Den wenn es jemals ein Videospiel gegeben hat, das ein Gefühl von grenzenloser Freiheit und Abenteuer vermittelt, dann ist es Red Dead Redemption.
    Dan Houser, einer der Rockstar Gründer, hat Red Dead Redemption in einem Interview als die nächste Evolutionsstufe der Open World Games bezeichnet.
    Der Mann hat recht!"

    Fazit der Gamepro

    Gefällt uns ...

    ganz eigenes Spielgefühl
    lebendige Welt
    hervorragende Grafik
    tolle Schießereien

    Muss noch besser werden ...

    nichts




    Dann überlegt euch schon mal ne Posse Namen^^




    Next: ...
    Schau momentan: Game of Thrones S.2, Spartacus S.2



  15. #15
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    gibts bei dem spiel auch so was wie nen vorbesteller-boni?



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