XO Snatchy
27.10.2009, 07:33
Schwarz-gelbe Koalition - Killerspiele
Gewaltspiel-Verbot geplant?
Die neuen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode geeinigt.
In dem Papier unter dem Titel »Wachstum - Bildung - Zusammenhalt« wird auch der Umgang mit Computerspielen erwähnt.
Dabei überrascht, dass im Gegensatz zum vorherigen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD keine Rede von einem »Killerspiel (http://www.gamestar.de/killerspiele/)«-Verbot ist.
Tatsächlich fällt weder das Wort »Killerspiel«, noch ist von Gewaltspielen die Rede.
Stattdessen heißt es in dem Text der neuen Bundesregierung: »Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden.
Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.«
Außerdem heißt es in dem Papier: »Wir werden keine Initiativen für gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen ergreifen.«
Im Wahlkampf hatte die CDU noch verdächtig mit dem so genannten »Three-Strikes«-Modell nach französischem Vorbild (http://www.gamestar.de/news/branche/1950611/frankreich.html) geliebäugelt.
Danach soll Internetnutzern, die urheberrechtlich geschütztes Material (Spiele, Musik, Filme) herunterladen nach zweimaliger Verwarnung der Internetzugang vorübergehend gesperrt werden.
Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)
Naja mal schaun wann die nächste Diskussion los geht, momentan recht still geworden :coffee:
(Die Ruhe vor dem Sturm) :hmmmm:
Edit: Grad noch nen Artikel gefunden :D
Bundeswehr - Werbung für Schießsimulator
»Besser als jede PlayStation«
Beim Besuch der Eutiner Rettberg-Kaserne haben Soldaten Hauptschülern einer achten Klasse einen für die Ausbildung von Soldaten verwendeten Schießsimulator vorgeführt.
Pikant: Wie einer der Soldaten den Schülern prahlend erzählt, sei das auch für den Afghanistan-Einsatz gedachte Zielübungsprogramm »tausendmal besser als jede Playstation«.
Das berichtet die Website der Lübecker Nachrichten. (http://www.ln-online.de/artikel/2675370)
Eltern und Lehrer der Schüler zeigten sich empört über die Äußerungen des Soldaten: »Wir versuchen unsere Kinder von Ballerspielen fernzuhalten – und dann passiert in der Kaserne so was!«.
Die Bundeswehr musste sich auch herbe Kritik der Landtagsparteien gefallen lassen.
Während Grüne und FDP die Herangehensweise des Soldaten verurteilen, leistet sich Asja Huberty von der Linkspartei zumindest aus Spielersicht ein Eigentor: »Da jugendliche Gewalttäter bekanntlich oft brutale Spiele auf Konsolen wie der Playstation gespielt haben, ist das Vorgehen mehr als verwerflich.«
Gewaltverbrechen pauschal mit Videospielen zu assoziieren zeugt von ebenso wenig Fingerspitzengefühl.
Die Bundeswehr hat sich inzwischen offiziell entschuldigt und beteuert, dass die Soldaten bei der Vorführung des Schießsimulators »ungeschickt formuliert« haben.
So wäre bei der Präsentation nicht klar geworden, dass es sich beim Schießsimulator nicht um spaßigen Zeitvertreib, sondern die Vorbereitung auf den Ernstfall im Kampfeinsatz handelt.
Anders sieht den Unterschied (http://www.ln-online.de/artikel/2675367) die CDU-Landtagsabgeordnete Herlich Marie Todsen-Reese: »Schießsimulatoren schulen die Soldaten darin, in Situationen persönlicher Bedrohung nach Grundsätzen des Völkerrechts zu handeln.
Sie sind also genau das Gegenteil von gewaltverherrlichenden Computerspielen.«
In Eutin soll demnächst eine Diskussionsrunde zwischen Eltern, Bundeswehr und Schulleitung stattfinden.
Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)
Gewaltspiel-Verbot geplant?
Die neuen Regierungsparteien CDU/CSU und FDP haben sich auf einen Koalitionsvertrag für die kommende Legislaturperiode geeinigt.
In dem Papier unter dem Titel »Wachstum - Bildung - Zusammenhalt« wird auch der Umgang mit Computerspielen erwähnt.
Dabei überrascht, dass im Gegensatz zum vorherigen Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und SPD keine Rede von einem »Killerspiel (http://www.gamestar.de/killerspiele/)«-Verbot ist.
Tatsächlich fällt weder das Wort »Killerspiel«, noch ist von Gewaltspielen die Rede.
Stattdessen heißt es in dem Text der neuen Bundesregierung: »Computerspiele sind ein selbstverständlicher Teil unserer Alltagskultur geworden.
Deswegen soll die Entwicklung hochwertiger, kulturell und pädagogisch wertvoller Unterhaltungsmedien gefördert und der Deutsche Computerspielpreis aufgewertet werden.«
Außerdem heißt es in dem Papier: »Wir werden keine Initiativen für gesetzliche Internetsperren bei Urheberrechtsverletzungen ergreifen.«
Im Wahlkampf hatte die CDU noch verdächtig mit dem so genannten »Three-Strikes«-Modell nach französischem Vorbild (http://www.gamestar.de/news/branche/1950611/frankreich.html) geliebäugelt.
Danach soll Internetnutzern, die urheberrechtlich geschütztes Material (Spiele, Musik, Filme) herunterladen nach zweimaliger Verwarnung der Internetzugang vorübergehend gesperrt werden.
Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)
Naja mal schaun wann die nächste Diskussion los geht, momentan recht still geworden :coffee:
(Die Ruhe vor dem Sturm) :hmmmm:
Edit: Grad noch nen Artikel gefunden :D
Bundeswehr - Werbung für Schießsimulator
»Besser als jede PlayStation«
Beim Besuch der Eutiner Rettberg-Kaserne haben Soldaten Hauptschülern einer achten Klasse einen für die Ausbildung von Soldaten verwendeten Schießsimulator vorgeführt.
Pikant: Wie einer der Soldaten den Schülern prahlend erzählt, sei das auch für den Afghanistan-Einsatz gedachte Zielübungsprogramm »tausendmal besser als jede Playstation«.
Das berichtet die Website der Lübecker Nachrichten. (http://www.ln-online.de/artikel/2675370)
Eltern und Lehrer der Schüler zeigten sich empört über die Äußerungen des Soldaten: »Wir versuchen unsere Kinder von Ballerspielen fernzuhalten – und dann passiert in der Kaserne so was!«.
Die Bundeswehr musste sich auch herbe Kritik der Landtagsparteien gefallen lassen.
Während Grüne und FDP die Herangehensweise des Soldaten verurteilen, leistet sich Asja Huberty von der Linkspartei zumindest aus Spielersicht ein Eigentor: »Da jugendliche Gewalttäter bekanntlich oft brutale Spiele auf Konsolen wie der Playstation gespielt haben, ist das Vorgehen mehr als verwerflich.«
Gewaltverbrechen pauschal mit Videospielen zu assoziieren zeugt von ebenso wenig Fingerspitzengefühl.
Die Bundeswehr hat sich inzwischen offiziell entschuldigt und beteuert, dass die Soldaten bei der Vorführung des Schießsimulators »ungeschickt formuliert« haben.
So wäre bei der Präsentation nicht klar geworden, dass es sich beim Schießsimulator nicht um spaßigen Zeitvertreib, sondern die Vorbereitung auf den Ernstfall im Kampfeinsatz handelt.
Anders sieht den Unterschied (http://www.ln-online.de/artikel/2675367) die CDU-Landtagsabgeordnete Herlich Marie Todsen-Reese: »Schießsimulatoren schulen die Soldaten darin, in Situationen persönlicher Bedrohung nach Grundsätzen des Völkerrechts zu handeln.
Sie sind also genau das Gegenteil von gewaltverherrlichenden Computerspielen.«
In Eutin soll demnächst eine Diskussionsrunde zwischen Eltern, Bundeswehr und Schulleitung stattfinden.
Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)