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XO Snatchy
30.09.2009, 06:56
Videospiele - Gewaltdiskussion

Wissenschaftlerin berichtet über ihre Forschung

http://images.gamepro.de/images/idgwpgp/bdb/1231778/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281231778,1963045,%27EL_12542285 875924423899107%27%29;)

Cheryl Olsen Dr. Cheryl Olsen, Wissenschaftlerin am Center for Mental Health and Media der Harvard Medical School am Massachusetts General Hospital, bezieht in einem Interview (http://futurezone.orf.at/stories/1628289/) mit dem ORF-Magazin Futurezone klar Stellung für PC- und Konsolenspiele.
Sie widerspricht der Aussage manch ihrer Kollegen, die der Meinung sind, dass Spiele Auslöser realer Gewalt sind.

Zusammen mit ihrem Mann, dem Psychologen Lawrence Kutner, forscht Olsen zu den Wirkungen und Effekten von Gewalt in Computerspielen.
Sie ist auch Autorin des Buches »Grand Theft Childhood?«, das sich ebenfalls mit diesem Thema beschäftigt.

http://images.gamepro.de/images/idgwpgp/bdb/1208920/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281208920,1963045,%27EL_12542286 068587159042413%27%29;)

GTA IV An ihren Forscherkollegen kritisiert Olsen, dass diese teilweise selber gar nicht zum Controller greifen und so wenig eigenes Wissen über PC- und Konsolenspiele haben.
»Ich halte es für eine ethische Verpflichtung, dass ich, wenn ich Videospiele untersuche, sie entweder selbst spiele oder zumindest Leuten dabei zuschaue, wie sie spielen. (…) Und viele Forscher respektieren Kinder und Jugendliche ebenfalls nicht. «

Besonders brisantes Detail: Ihre Studie wurde von einem republikanischem US-Abgeordneten finanziert, der eigentlich nachweisen wollte, dass Spiele einen negativen Effekt auf tatsächliche Gewalt haben.
Umso höher ist es Olsen anzurechnen, dass sie ihre Ergebnisse so darlegt, wie sie tatsächlich waren und eine Meinung in der Öffentlichkeit einnimmt, die dem Tenor der meisten anderen Medien widerspricht: »Es gibt keinen Beweis, dass ein Videospiel jemals echte Gewalt ausgelöst hat.«

http://images.gamepro.de/images/idgwpgp/bdb/1218221/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281218221,1963045,%27EL_12542286 17561854116686%27%29;)

Gears of War 2 Totzdem spricht sich Frau Olsen dafür aus, Jugendlichen nicht bedingungslos Zugang zu allen Gewaltspielen zu gewähren.
Die letzte Entscheidungsbefugnis müsse immer noch bei den Eltern liegen. »Eltern sollten sich damit beschäftigen und sie nicht von vornherein ablehnen.
Es ist heute nicht schwierig, im Internet nach Beschreibungen und Screenshots zu suchen und dann zu entscheiden, ob man seinem Kind den jeweiligen Inhalt zumuten möchte.
Nur weil ein Videospiel ein Spiel ist, heißt es nicht, dass es auch unbedingt immer für Kinder passend ist.«


Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)

Tja Pfeiffer weg und diese Olsen rein :D Schöner Artikel :top:

kaizaschnitt
30.09.2009, 12:11
hehe da hat sie recht mit dem das die Forscher erstmal selber spielen sollen.

Klasse Artikel:ANYWORDkhc:

XO Snatchy
01.10.2009, 08:30
Hier auch noch nen neuer Artikel aber naja lest selbst :sleep:

Nach Amokläufen: Expertengremium empfiehlt Verbot von 'Kampfspielen'


Nach dem Amoklauf in Winnenden und Wendlingen hatte Baden-Württembergs Landesregierung den so genannten "Expertenkreis Amok" einberufen.

Politiker, Wissenschaftlicher, Schulvertreter und Jugendschützer beteiligten sich daran und sind nun zu einem Ergebnis gekommen.
In dieser Woche präsentierte man insgesamt 83 Empfehlungen, darunter neben Amok-Warnsignalen in Schulen und Türknaufsystemen in Klassenzimmern auch ein Verbot von "Kampfspielen".
Damit meint man "realistische, tötungsähnliche Spiele", genauer gesagt Computerspiele und reale Spiele á la Paintball.
"Es wäre paradox, das virtuelle Schießen auf Menschen in Computerspielen zu verbieten, während das reale Schießen mit Farbkugeln auf Menschen bzw. mit scharfen Waffen in wirklichkeitsnahen Situationen weiter zulässig bleibt", heißt es.
Man empfiehlt, dass die Möglichkeit der Indizierung von Spielen stärker genutzt werden sollte, außerdem müsse man Provider bei "absolut unzulässigen" Inhalten im Internet stärker in die Pflicht nehmen.

Ebenso solle eine Altersempfehlung für im Internet angebotene Spiele eingeführt werden.
Mehr zum Thema und den weiteren Empfehlungen könnt ihr bei Spiegel Online (http://www.spiegel.de/schulspiegel/wissen/0,1518,652315,00.html) nachlesen.


Quelle: www.eurogamer.de (http://www.eurogamer.de)


Ihr müsst mal den Bericht bei Spiegel Online lesen :wee:

XO umsonst
01.10.2009, 11:03
Das ist wieder so ein selbst ernannter Experte.

XO LustikuS
01.10.2009, 11:33
ich habe einen Tipp für den Expertenkreis Amok!

Verhindert, das die Kinder in die Schule gehen! Damit ist ein Amoklauf zu 100% ausgeschlossen:lol: lieber von zuhause aus lernen, per Videoübertragung:ANY5iiiWORD:

ShiNyBlaCk
01.10.2009, 14:01
Genau, da merkts auch keienr wenn man schläft :ANYsnarWORD:

XO Snatchy
02.10.2009, 02:45
Update: Bei Golem (http://www.golem.de/0909/70172.html) geht man unterdessen noch näher auf den Bereich Computerspiele ein. Demnach sei bei Amokläufern generell "intensive Beschäftigung mit Videofilmen und Computerspielen mit gewaltrelevanten Inhalten auffällig".
Noch besser: Die Täter verfügten dem Bericht zufolge "zum Teil über enorme Treffsicherheit durch Einübung mit scharfen Waffen oder bestimmten Computerspielen".
Das Land Baden-Württemberg solle daher "den Bund aufzufordern, das Verbot von gewaltverherrlichenden Darstellungen, vor allem bei Computerspielen (off- und online), durch Änderung des Strafgesetzbuches im Rahmen der verfassungsrechtlichen Schranken auszudehnen."




Quelle: www.eurogamer.de


:sleep:

XO Snatchy
17.02.2010, 15:17
Schweiz: Diskussion über Verkaufsverbot von Killerspielen
Neue Empfehlungen der Rechtskommission

In der Schweiz brodelt es weiter im Hinblick auf die allseits beliebt geführte "Killerspieldebatte".

Nun ist beim Schweizer Ständerat (vergleichbar mit dem deutschen Bundesrat), ein Vorschlag eingegangen, welcher ein Verkaufsverbot sogenannter "Killerspiele" an Kinder und Jugendliche beinhaltet.
Dieser Vorschlag wurde einstimmig angenommen.

Ein zweiter Vorschlag an die Rechtskommission des Ständerates sieht dahingehend ein komplettes Verkaufsverbot solcher Spiele vor.
Davon wären auch Erwachsene betroffen.
Auch dieser Vorschlag wurde, wenn auch nicht einstimmig, angenommen.

Schwierig ist im Gesetzgebungsprozess in der Schweiz jedoch noch der Terminus "Killerspiel".
So ist man sich noch nicht einig darüber, welche Spiele hierzu gezählt werden sollen. Weiterhin ist auch noch nicht klar, ob in der Schweiz eine eigene Stelle eingerichtet werden soll um Videospiele einer Altersfreigabeprüfung zu unterziehen.

Quelle: www.schnittberichte.com

:coffee:

XO Snatchy
21.03.2010, 23:57
»Killerspiele« - Debatte
US Army stellt Trainingsprogramm um

http://images.idgentertainment.de/images/idgwpgp/bdb/1238580/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281238580,1964991,%27EL_12691715 157874214072525%27%29;)

Nach über 30 Jahren des Stillstandes hat sich die US Army dazu entschlossen, das Basistraining für neue Rekruten zu überarbeiten.
Der Hauptgrund ist laut den Vertretern des amerikanischen Militärs, dass man mit den "neuen Realitäten", die die Kriege im Irak und in Afghanistan mit sich bringen, mithalten müsse.
Ein weiterer Grund ist allerdings, dass das Militär eine "neue Generation" von Soldaten ausbilden muss, deren einzige Erfahrung mit dem Kampf für gewöhnlich Videospiele sind.
Dies berichtet das amerikanische National Public Radio (http://www.npr.org/templates/story/story.php?storyId=124923602).

Lieutenant General Mark Hertling spricht in dem Zusammenhang mit einer Generation, die nicht nur physische, sondern auch psychische Probleme mitbringt, die neu für das Militär sind.
Hertling fasst diese Generation als "weiche Generation" zusammen, die in einem überarbeiteten Grundtraining noch grundlegender als bisher auf den Kampf vorbereitet werden müssen: "Die neue Generation ist anders.
Die haben Technologie-Vorteil.
Ich denke sie sind klüger als jede Generation, die wir bisher hatten.
Sie fragen auf jeden Fall schwierigere Fragen."

http://images.idgentertainment.de/images/idgwpgp/bdb/1238581/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281238581,1964991,%27EL_12691715 170489050253086%27%29;)
"Die neue Generation ist weicher."

Gegner von sogenannten Killerspielen nennen als einen Grund für das Verbot der Spiele, dass sie "auf das Töten vorbereiten".
Die US Army musste nun einsehen, dass diese Aussage zumindest zweifelhaft ist.
Erst setzt es selbst ein Computerspiel (America's Army) ein, um einer neuen Generation den Dienst an der Waffe interessanter zu machen und dann stellt es fest, dass diese neue Generation einige grundlegende Probleme mit dem echten Krieg hat.

Quelle: www.gamepro.de (http://www.gamepro.de)

Slith des Todes
22.03.2010, 01:52
ich sags doch immer wieder, dumme amerikaner, andere gibts da nit....

XO LustikuS
22.03.2010, 13:07
naja, immerhin haben wir einen "Technologie-Vorteil" :-))

Dann hat es sich letztlich wohl doch gelohnt, alle Spawnpunkte in Call of Duty auswendig zu lernen.

XO Snatchy
08.04.2010, 10:27
Bayerischer Innenminister kritisiert USK

http://images.idgentertainment.de/images/idgwpgp/bdb/1838444/135x.jpg (http://javascript%3Cb%3E%3C/b%3E:MM_ImgDetail%281838444,1965177,%27EL_12706587 548796873856972%27%29;)

Mit seinem wilden Vergleich von Computerspielen mit Kinder*****grafie sorgte der bayerische Innenminister Joachim Herrmann vor einem Jahr für Aufsehen.
Jetzt erneuert der CSU-Politiker seine Forderung nach einem generellen Verbot für gewalthaltige Computer- und Videospiele auf der Website www.abgeordnetenwatch.de (http://www.abgeordnetenwatch.de).
Als Grund für seine Forderung nennt Herrmann die Ergebnisse der umstrittenen Studie des US-Psychologen Craig Anderson, die eine erhöhte Gewaltbereitschaft und sinkendes Mitleidsempfinden von regelmäßigen Computerspielern feststellte.

Auch einen Schuldigen hat Herrmann gefunden: Die laxe Freigabepraxis der Unterhaltungssoftware Selbstkontrolle (USK) sorge dafür, dass immer mehr gewalthaltige Spiele für volljährige Konsumenten verfügbar sind.
Die Schlussfolgerung des Politikers: »Ist ein Spiel erst einmal freigegeben, gelangt es schnell in die Hände von Kindern und Jugendlichen.
Der Aufdruck 'keine Jugendfreigabe' hat hier eher Anreizwirkung.«
Eltern nimmt er dabei vorsorglich in Schutz, sie seien allein aus Zeitgründen machtlos.
Bevormundung von Erwachsenen statt vernünftiger Kindererziehung?
Eine hoffentlich nicht mehrheitstaugliche Meinung.

Quelle: www.gamepro.de

:lauagh:

Die laxe Freigabepraxis der USK...
Der Mann hat Ahnung^^