Slith des Todes
13.08.2011, 00:07
"Siehst du die Wolken über uns?" fragte Pain leise, als sie in alten Zeiten schwelgten.
"Früher gab es für uns keine Grenzen, keine Zwietracht, keine Ängste oder Nöte. Wie konnte es soweit kommen? Wir sind nicht mehr das was wir einmal waren, unsere Völker fangen an sich zu zerreißen."
Pain erhob sich in seiner Alten Rüstung, voller verzierungen der Alten Zeit, in denen noch Blutsbrüder gegenseitig sich den Rücken stärkten, Kerben zeugten von begannenen Taten innerhalb der XO, er hatte schon viel für sie gegeben. Er ging die Klippe entlang, zum Kirschbaum an dem sich Slith setzte, Schwarz wie die Nacht, mit den üblichen zerlumpten Kleidungsstücken, um ihm ein wenig Menschlichkeit zu erahnen.
Slith schaute nach links und schaute Pain auf die Rüstung, sah die einzelnen ereignisse und deren Geschichte, seine Augen waren aber nicht Feurig wie sonst, sie waren Stumpf Schwarz, ohne Füllung, Ohne Sinn. "Menschen sind anders als wir." fing er an zu erzählen und fuhr fort: "Sie wollen verbesserungen, veränderungen, nur manchmal sind diese schlechter zu ertragen als das altvordere. Wir echsen existieren seit Millionen von Jahren, und wir haben uns nicht einmal verändert, weil wir in unserem Denken... lass mich es so sagen: Glücklicher waren, mit dem was wir hatten. Wir haben nicht einmal etwas umgesetzt, sei es der Flaschenzug oder sei es die Neue Schmiedekunst der Menschen, welche unsere schwer erschienen lies. Wir haben sie weg gelassen, weil wir nicht wollten, das wir sie uns aneignen. Wir sind Ein Volk von Schmerz, Stolz und schweren Schicksalen. Wir erarbeiten uns alles was wir haben mit Kraft und aus eigener Überzeugung."
"Teilweise sind wir Menschen nicht anders als ihr" sagte Pain, seine Hand zeigend. Eine Narbe zog sich vom Handrücken zum Handgelenk, man konnte sie Gut erkennen. "Wir sind ebenfalls Stolz, und haben viel schmerz erlebt, durch unsere eigene rasse. Unsere Überzeugung ist seit Jahrtausenden dieselbe, immer voran zu schreiten, doch ist es manchmal schwer sich an solches zu gewöhnen..." "Dann sollte man es nicht verändern" schnappte Slith, stand auf und ging zur Klippe, kaum 5 cm vom Abgrund entfernt. Das Meer war Ruhig für diese Jahreszeit, die Felsen wurden förmlich umarmt vom Kaltem Meer. Man konnte sein Spiegelbild sehen, klein aber existent.
"Kennst du die Geschichte vom Henker und seinem Weibe?" fragte Pain den Echsenkönig. "Es ist eine Geschichte von einem mann, welcher die Aufgabe hatte, verurteilte Menschen zu enthaupten. Er war Hoch angesehen, gefürchtet und verehrt zugleich. Gleichsam Henker als auch Krieger der Armee mit Geschick und Erfolg. Ein eigener Orden gab ihm die Ehre ihn und seine Waffe, ein Spaltbeil in ihr Wappen aufzunehmen." "Ich hab nichts davon gehört" sagte Slith und hockte sich hin, die Beine von den klippen hängend. "Dieser Henker hatte niemals eine Freundin, gar eine Frau. Er war alleine, und war glücklich mit dem was er hatte, als Berufung und Rang. Doch allem zum trotz, verliebte er sich in eine Magd, welche ihm unerreichbar war. Die beiden trafen sich immer Abends, und verliebten sich ineinander. Es kam niemals herraus, wer sie damals gesehen hat, doch es heißt, das ihre eifersüchtige Schwester sie Angeprangert hatte. Nicht den Henker, sondern die Schwester. Diese wurde daraufhin..." "mit dem tod durch Köpfen verurteilt" beendete Slith. Pain fuhr fort: "...Ja, und du weißt dann auch mit sicherheit, wer die Gute enthaupten musste, nicht wahr? Er tat es, doch welch ironie? Er musste die erste Frau, die erste positive veränderung in seinem Leben köpfen, um sein Leben zu retten, und seine Trauer musste er verbergen, um seinen Rang nicht zu verlieren. Er hatte eine Veränderung gemacht, doch diese war letzten endes nicht schön, sondern grauenhaft."
"Menschen sind ein Merkwürdiges Volk, selbst eure soldaten sind nichtmal Kameraden, sie..." "Ich war noch nicht fertig, Slith." unterbrach er ihn.
"Tut mir leid, fahr fort" entgegnete die Schwarze Echsengestalt dem Ritter des XO-Ordens.
" Der Henker, so schmerzhaft wie er es erachtete, kam darüber hinweg, nachdem er Monatelang in Gedanken versank, welch schöne Erinnerungen diese Frau ihm schenkte. Seine Genugtuung fand er in der Enthauptung der Schwester, welche wegen Hexerei verurteilt wurde. In dieser wehen Stunde war alles was er als richtig erachtete, die die seine Frau nahm, das Leben zu nehmen. Er tat es. Er fuhr fort bis ins hohe Lebensalter mit dem beruf, eine Veränderung wollte er nicht, da diese Schmerzen verursachten."
"Doch hatte er nie versucht eine weitere Veränderung zu unternehmen, er hatte eine einzige Meinung, diese hatte er vertreten und verfolgt, beachtlich" resümierte Slith.
Die beiden kamen zum Schluss, das Veränderungen nicht immer gut seien, das es auch schmerzhafte erfahrungen sein könnten, doch der Versuch es wert gewesen sei, es hätte auch gut gehen können. "Man sollte sich gedanken machen bevor man Blut verströmt, und Hoffnung vergibt" schloss Slith ab und erhob sich. Er ging zu Pain und reichte ihm die Hand, dieser ergriff sie, und stemmte sich hoch. "Manche Veränderungen, wie unsere Völker zu vereinen, sehen aber auch, das aus Blut auch manchmal Pflanzen wachsen können. Zwar ist das ein Ammenmärchen, dennoch bin ich zuversictlich, das irgentwann sich alles wieder zum guten wendet."
Die Sonne ging unterdessen auf, rote Sonnenstrahlen deckten die beiden ein, ihre Schatten waren gut 5 meter lang. Beide schauten zum Meer, und sahen das was sie niemals ändern würde, die Schönheit des neuen Tages zu betrachten.
___________
Mal wieder etwas für den Blog xD
"Früher gab es für uns keine Grenzen, keine Zwietracht, keine Ängste oder Nöte. Wie konnte es soweit kommen? Wir sind nicht mehr das was wir einmal waren, unsere Völker fangen an sich zu zerreißen."
Pain erhob sich in seiner Alten Rüstung, voller verzierungen der Alten Zeit, in denen noch Blutsbrüder gegenseitig sich den Rücken stärkten, Kerben zeugten von begannenen Taten innerhalb der XO, er hatte schon viel für sie gegeben. Er ging die Klippe entlang, zum Kirschbaum an dem sich Slith setzte, Schwarz wie die Nacht, mit den üblichen zerlumpten Kleidungsstücken, um ihm ein wenig Menschlichkeit zu erahnen.
Slith schaute nach links und schaute Pain auf die Rüstung, sah die einzelnen ereignisse und deren Geschichte, seine Augen waren aber nicht Feurig wie sonst, sie waren Stumpf Schwarz, ohne Füllung, Ohne Sinn. "Menschen sind anders als wir." fing er an zu erzählen und fuhr fort: "Sie wollen verbesserungen, veränderungen, nur manchmal sind diese schlechter zu ertragen als das altvordere. Wir echsen existieren seit Millionen von Jahren, und wir haben uns nicht einmal verändert, weil wir in unserem Denken... lass mich es so sagen: Glücklicher waren, mit dem was wir hatten. Wir haben nicht einmal etwas umgesetzt, sei es der Flaschenzug oder sei es die Neue Schmiedekunst der Menschen, welche unsere schwer erschienen lies. Wir haben sie weg gelassen, weil wir nicht wollten, das wir sie uns aneignen. Wir sind Ein Volk von Schmerz, Stolz und schweren Schicksalen. Wir erarbeiten uns alles was wir haben mit Kraft und aus eigener Überzeugung."
"Teilweise sind wir Menschen nicht anders als ihr" sagte Pain, seine Hand zeigend. Eine Narbe zog sich vom Handrücken zum Handgelenk, man konnte sie Gut erkennen. "Wir sind ebenfalls Stolz, und haben viel schmerz erlebt, durch unsere eigene rasse. Unsere Überzeugung ist seit Jahrtausenden dieselbe, immer voran zu schreiten, doch ist es manchmal schwer sich an solches zu gewöhnen..." "Dann sollte man es nicht verändern" schnappte Slith, stand auf und ging zur Klippe, kaum 5 cm vom Abgrund entfernt. Das Meer war Ruhig für diese Jahreszeit, die Felsen wurden förmlich umarmt vom Kaltem Meer. Man konnte sein Spiegelbild sehen, klein aber existent.
"Kennst du die Geschichte vom Henker und seinem Weibe?" fragte Pain den Echsenkönig. "Es ist eine Geschichte von einem mann, welcher die Aufgabe hatte, verurteilte Menschen zu enthaupten. Er war Hoch angesehen, gefürchtet und verehrt zugleich. Gleichsam Henker als auch Krieger der Armee mit Geschick und Erfolg. Ein eigener Orden gab ihm die Ehre ihn und seine Waffe, ein Spaltbeil in ihr Wappen aufzunehmen." "Ich hab nichts davon gehört" sagte Slith und hockte sich hin, die Beine von den klippen hängend. "Dieser Henker hatte niemals eine Freundin, gar eine Frau. Er war alleine, und war glücklich mit dem was er hatte, als Berufung und Rang. Doch allem zum trotz, verliebte er sich in eine Magd, welche ihm unerreichbar war. Die beiden trafen sich immer Abends, und verliebten sich ineinander. Es kam niemals herraus, wer sie damals gesehen hat, doch es heißt, das ihre eifersüchtige Schwester sie Angeprangert hatte. Nicht den Henker, sondern die Schwester. Diese wurde daraufhin..." "mit dem tod durch Köpfen verurteilt" beendete Slith. Pain fuhr fort: "...Ja, und du weißt dann auch mit sicherheit, wer die Gute enthaupten musste, nicht wahr? Er tat es, doch welch ironie? Er musste die erste Frau, die erste positive veränderung in seinem Leben köpfen, um sein Leben zu retten, und seine Trauer musste er verbergen, um seinen Rang nicht zu verlieren. Er hatte eine Veränderung gemacht, doch diese war letzten endes nicht schön, sondern grauenhaft."
"Menschen sind ein Merkwürdiges Volk, selbst eure soldaten sind nichtmal Kameraden, sie..." "Ich war noch nicht fertig, Slith." unterbrach er ihn.
"Tut mir leid, fahr fort" entgegnete die Schwarze Echsengestalt dem Ritter des XO-Ordens.
" Der Henker, so schmerzhaft wie er es erachtete, kam darüber hinweg, nachdem er Monatelang in Gedanken versank, welch schöne Erinnerungen diese Frau ihm schenkte. Seine Genugtuung fand er in der Enthauptung der Schwester, welche wegen Hexerei verurteilt wurde. In dieser wehen Stunde war alles was er als richtig erachtete, die die seine Frau nahm, das Leben zu nehmen. Er tat es. Er fuhr fort bis ins hohe Lebensalter mit dem beruf, eine Veränderung wollte er nicht, da diese Schmerzen verursachten."
"Doch hatte er nie versucht eine weitere Veränderung zu unternehmen, er hatte eine einzige Meinung, diese hatte er vertreten und verfolgt, beachtlich" resümierte Slith.
Die beiden kamen zum Schluss, das Veränderungen nicht immer gut seien, das es auch schmerzhafte erfahrungen sein könnten, doch der Versuch es wert gewesen sei, es hätte auch gut gehen können. "Man sollte sich gedanken machen bevor man Blut verströmt, und Hoffnung vergibt" schloss Slith ab und erhob sich. Er ging zu Pain und reichte ihm die Hand, dieser ergriff sie, und stemmte sich hoch. "Manche Veränderungen, wie unsere Völker zu vereinen, sehen aber auch, das aus Blut auch manchmal Pflanzen wachsen können. Zwar ist das ein Ammenmärchen, dennoch bin ich zuversictlich, das irgentwann sich alles wieder zum guten wendet."
Die Sonne ging unterdessen auf, rote Sonnenstrahlen deckten die beiden ein, ihre Schatten waren gut 5 meter lang. Beide schauten zum Meer, und sahen das was sie niemals ändern würde, die Schönheit des neuen Tages zu betrachten.
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Mal wieder etwas für den Blog xD