Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Gedanke an den Tod
Rammstein
08.04.2011, 21:16
Oft wenn ich Abends im Bett liege und nochmal auf meinen Tag zurückschaue, denke ich an den Tod.
Sicher kennt ihr es auch. Dieses Gefühl nicht endlich zu sein, irgendwann nicht mehr zu sein, wie ausgelöscht und doch wird alles immer weiter gehen.
Ich denke sehr lange darüber nach und so mehr ich daran denke, frustet es mich und ich werde traurig.
Dann hoffe ich alle zu überleben die ich liebe, damit mir das Sterben irgendwann einfacher fällt.
Doch werden wir nicht viel zu früh mit dem Tod konfrontiert. Ob in Spielen, Filmen oder auch Nachrichten, überall ist der Tod präsent und das kriegen auch unsere jüngsten mit. Nehmen wir der Jugend zu früh die kindliche Illusion? Muss man immer mit diesem Thema belagert werden? Eure Meinung bitte.
Tod und Leben gehören zusammen wie Schwanz und Scheide wenn du mich fragst.
Wie früh man wann etwas wem mitteilt zum richtigen Zeitpunkt - So frage ich: Was ist der richtige Zeitpunkt?
Was du ansprichst, dass durch Filme und Spiele die Kids zu früh alles kennenlernen, stimmt. Auch politisch werden sie auf den Krieg eher eingestimmt, als abgeschreckt.
Jedoch denke ich, man sollte garnicht erst über den Tod nachdenken. Wozu auch? Der Tod kommt sowieso, ob morgen mittag oder erst in 60 jahren. Mir ist es egal - Solange es für mich schmerzfrei ablöuft und ich nicht total blöd sterbe (von Leuten verprügelt werden z.B.)
ich will noch was erreichen im Leben, daher will ich noch nicht sterben - Ansonsten kein Problem. Ich habe ansich keine Angst vor dem Tod, dass ich drüber nachdenken muss und mir Sachen ausmale, die wohl eh nie wahrheit werden. Der Tod ist ein Thema für sich. Man darf es nicht vergessen und aus den Augen lassen, aber sollte man auch nicht an dem gedanken daran kaputt gehen...
XO Scarecrow
08.04.2011, 21:24
Also wenn du zu viele Gedanken mit dem Tod verschwendest wirst du frustiert glaub mir, ich habs durchgemacht als mein Vater Gestorben ist...
Insgesamt hab ich schon zu viele zu Grabe getragen...hab seit 2001 jedes Jahr wen Beerdigt...
Ich denke mal des ganze isz einfacher wenn man früher als seine Lieben stirbt, denn da bekommste von dem ganzen Scheiss nüx mehr mit...
Nu ne Frage an dich
Wo du drüber nachgedacht hast, hast du da au son schock Moment gehabt und nisch mehr gewusst wo du eigentlich bist???
Hatte diese Gedanken auch schon öfter als meine Oma gestorben ist. Dann habe ich sogar an Selbstmord gedacht. Jedoch habe ich gelernt damit umzugehen und nicht zu viel darüber nachzudenken. Man lebt jetzt und nicht später.
XO Noname
08.04.2011, 21:31
Olej den letzten Gedanken an sowas war vor langer zeit... :hmmmm:
Anfangen zu leben und keinen einzigen Gednaken dran verschwenden was einmal war oder kommt...
http://www.youtube.com/watch?v=Dub3rpJpC70
XO umsonst
08.04.2011, 21:38
Ich will jetzt nicht respektlos klingen - aber der Tod ist etwas sehr persönliches.
Beispiel: im Studium hatten wir Vorlesungen in Rechtsmedizin. Da sind wir auch zu einer Obduktikon nach München gefahren. Der Tote wurde halt geöffnet - alle 3 Körperhöhlen.
Frage: hat es mir etwas ausgemacht?
Antwort: Nein
Frage: warum?
Antwort: ich kannte den Menschen nicht.
Etwas ganz anderes wäre es gewesen, wenn man zu dem Menschen eine Beziehung aufgebaut hätte oder ihn kannte. Dann sieht man das mit anderen Augen.
XO Marmalade
08.04.2011, 21:46
An den Tod denken kann man doch. Ist keine Bestrafung und ist nichts Schlechtes. Ich finde den Tod nicht schlimm, auch wenn er mit Trauer und tiefem Schmerz verbunden ist. Und wie's auch schon erwähnt wurde, er gehört nun mal dazu. Irgendwann ist jeder einmal dran, ob früher oder später, da kann man nichts dran ändern. Außerdem, wenn's schon so angesprochen wurde, wäre es mir lieber, ich würde später abtreten, als meine Lieben, damit sie nicht so trauern. Ich hab trotzdem noch einiges vor und will noch ein paar Dinge tun/erreichen bevor es soweit ist, aber über den Tod nachdenken tue ich auch ab und an. Dieser Gedanke stört mich nicht mehr, es ist "normal" geworden. Ich beschäftige mich vllt. auch ganz anders damit, oder denke anders darüber, weil ich fast tagtäglich damit zu tun habe.
Slith des Todes
08.04.2011, 22:05
In meinem Blog bi ich schon sehr persönlich geworden was das Thema Tod angeht, dennoch muss man sagen, der Tod ist Subjektiv und eine Hure, er nimmt sich jeden wann er will, und wo er will.
Ich meinerseits habe damit abgeschlossen das mich das arschloch auch mal holen wird, und wenn das der fall ist werde ich lachen, wenn ich an lungenkrebs sterbe, dann werde ich vorher noch die raucher auslachen, usw. Ich bin da sehr allein mit meiner meinung, aber ich finde der Tod ist eben ein Teil des Menschen den er verstecken will. Und so leben wir auch, versteckt hinter der Tatsache: Wir werden alle sterben, bald ist es soweit... die zeichen sind eindeutig... ihr kennt das ja ^^ und ich muss jetzt so viel wie möglich erleben damit sich das ganze gelohnt hat.
Fakt ist: Am ende is es scheiß egal
Rammstein
09.04.2011, 00:32
Nein ich fühle mich denn einfach nur hilflos.
Ich kann einfach nicht damit aufhören.
Und ich weiß nicht wieso. Ich frage mich auch oft nach dem Sinn des Lebens.
Keine Ahnung woher diese Gedanken kommen, aber sie kommen.
Tot sein fuer mich da immer weil ich denken jedes Tag an das. Grund sein weil ich erlebten sehr schlimmes tot in meinen familie.
Ich denken oft was sein wenn ich sein tot selber und wie. Ich nicht wollen denken an das soaber ich traeumen davon oft und dann ich wachen auf und weinen...
Ich koennen nicht vergessen das. Aber ich wollen. Das sein wie geist hinter mir. Immer mit mir aber ich nicht kann sehen. Aber das trauer und gemeines gefuehl sein da. Ganz real und wie das jemand druecken auf mich in boden.
Wenn ich tun etwas neues was sein anstrengend oder spass oder sowas mit freunde. schreiben in msn oder spielen guitar bisschens... Dann ich vergessen das fuer kurzes zeit. Dann dieses geist sein weg.Der tot sein bei mir immer. leider. Und manchmal ich glauben ich sein schuld fuer das.
AurumAranor
09.04.2011, 08:53
Ein Thema über das SIch jeder Gedanken macht. Ich muss zugeben das ich das schon lange nicht mehr habe.
Allerdings bringen mich diese Überlegungen nicht wirklich weiter. Mir persöhnlich fällt es nicht mehr so schwer das Thema zu verdrängen (Alltagprobleme ect.).
Was sollte ich also tun? Naja dem einfachen Slogan folgen. Im hier und jetzt Leben und hoffen das man im fortgeschrittenem Alter einfach einschläft.
Aber auch diese Überlegungen bringen mich Persöhnlich nicht weiter, denn ich wurde privat damit noch nicht konfrontiert. Das es unausweichlich ist steht dann ja ausser Frage.
...
Ein ziemlich trauriger Gedanke ...
Slith des Todes
09.04.2011, 11:07
Der tot ist allgegenwärtig, wenn man sich von ihm einnehmen lässt, und von ihm sich fürchtet, lebt man nict mehr, einfach Leben und nicht nachdenken darüber. Egal was in den Träumen ist. Ich hab seit dem mein hund gestorben ist fast den gleichen traum jede nacht, und dennoch leb ich mein leben in vollen zügen... wäre auch scheiße wenn nich, man wird nich jünger, und irgentwann hat der assi ja doch gewonnen :D
ich würde mich zwar nicht freuen wenn ich sterben würde
aber denn bin ich von dieser verkakten welt weg
Slith des Todes
09.04.2011, 11:16
exakt meine einstellung
XO Scarecrow
09.04.2011, 13:11
Ich halte mich an dem Ursache wirkung Prinzip fest.....
Ursache: wir werden geboren, Leben unser Leben, machen zumindest des Beste drus...
Wirkung: wir sterben damit andere Leben können
Ich denk da ungefähr so wie Toto
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