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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nach Rallye-Unfall: Kampf um Kubicas Hand



XO Snatchy
06.02.2011, 18:08
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Robert Kubica bleibt nach seinem Crash eine Amputation wohl erspart.
Angeblich soll der Pole in ein Koma versetzt worden sein.

München/Genua - Formel-1-Pilot Robert Kubica bleibt nach einem schlimmen Unfall bei der Rallye Ronde di Andora eine Hand-Amputation offenbar erspart.
Die Rennfahrer-Karriere des als außergewöhnliches Talent geltenden Polen scheint aber mit ziemlicher Sicherheit beendet.
Unmittelbar nach dem verheerenden Crash des Gaststarters, der nach etwa vier Kilometern mit hoher Geschwindigkeit gegen die Mauer eine Kirche geprallt war, hatten die behandelnden Ärzte zunächst sogar von akuter Lebensgefahr gesprochen.
Am Nachmittag gaben sie zumindest in dieser Hinsicht Entwarnung.

Schwere Verletzungen an Hand und Bein

"Alles, was wir wissen, ist, dass Robert nicht in Lebensgefahr schwebt", sagte Kubicas Berater Stephane Samson: "Er hat allerdings sehr schwere Verletzungen an der Hand und am Bein, über deren genaue Art wir noch nichts wissen."
Kubicas Team Renault erklärte in einem Statement am Nachmittag, der Pole habe mehrere Brüche am rechten Arm, am rechten Bein und an der rechten Hand erlitten.
Die rechte Hand soll angeblich völlig zertrümmert sein.
Im Krankenhaus Santa Corona in Petra Ligure kämpfen nun die Chirurgen unter der Ägide des Hand-Spezialisten Professor Igor Rossello um Kubicas Hand.
Die Operation werde bis in die Abendstunden dauern, berichteten Medien in Italien und Großbritannien übereinstimmend.

Bergung wohl kompliziert

Nach unbestätigten Meldungen soll der 26-Jährige in ein künstliches Koma versetzt worden sein.
Bereits seine Bergung durch die Feuerwehr am Unfallort hatte sich anscheinend sehr schwierig gestaltet.
Italienische Medien meldeten, es habe mehr als eine Stunde gedauert, bis die Einsatzkräfte der Feuerwehr den Fahrer aus dem Wrack befreit hatten.
Währenddessen sei Kubica bei Bewusstsein gewesen.

Schumacher erschrocken und entsetzt

Rekord-Weltmeister Michael Schumacher reagierte als Gast auf der Münchner ISPO nach den Worten seiner Managerin Sabine Kehm "erschrocken und mit großem Entsetzen" auf die Nachricht, wollte sich jedoch nicht äußern, "bevor wir etwas Genaues wissen" (Kehm).
Auch andere Formel-1-Kollegen reagierten bestürzt: "Robert Kubica gilt meine ganze Unterstützung.
Ich denke an dich, mein Freund!", teilte Sebastien Buemi auf seinem Twitter-Account mit.
Und Nico Hülkenberg schrieb: "Robert, werde schnell wieder gesund!
Ich wünsche dir alles Gute!"
Kubica hatte von seinem Arbeitgeber Renault erstmals die Erlaubnis für einen Rallye-Start im Auto eines anderen Herstellers bekommen.

Beifahrer unverletzt

Nach dem Unfall, bei dem er mit einem Skoda Fabia bei der Ronde di Andora von der Piste abkam und in der Gemeinde San Lorenzo in der Nähe von Genua gegen die Mauer einer kleinen Kirche prallte, wurde er mit dem Hubschrauber in das Krankenhaus Santa Corona in Petra Ligure eingeliefert.
Die Rallye wurde unterbrochen.
Medienberichten zufolge soll sein Beifahrer Jakub Gerber sofort aus dem Wrack geklettert und unverletzt geblieben sein, während Kubica in dem Auto eingeschlossen war und befreit werden musste.
"Ich bin okay", teilte Gerber auf seiner Facebook-Seite mit.

Aller schlechten Dinge sind drei

Für Kubica, der nach seiner Bestzeit bei den ersten Testfahrten in Valencia (http://www.sport1.de/de/formel1/formel1_tests/artikel_346210.html) sogar als Geheimtipp für die kommende Formel-1-Saison galt, war es bereits der dritte schwere Unfall seines Lebens.
2007 beim Grand Prix in Montreal stockte den Zuschauern der Atem, als sein Sauber-BMW abhob und sich mehrfach überschlug (die Bilder), Kubica überstand den schlimmen Crash aber nahezu unverletzt.
Einen Unfall im Straßenverkehr 2003 überstand er mit einem Armbruch.

Renault wird sich bis zum Saisonstart am 13. März in Bahrain wohl einen Nachfolger suchen müssen.
Als Kandidat gilt unter anderem der deutsche Routinier Nick Heidfeld.

Quelle: http://www.sport1.de/de/formel1/formel1_fahrer/artikel_347448.html

XO Domschnes
06.02.2011, 20:56
bestes beispiel formel 1 piloten oder egal was sie für rennen fahren sollten die finger lassen von ralley lassen.

mein kollege sagt immer und der muss es wissen als ehemaliger ralley mechaniker ein ralley rennfahrer kann alles fahren aber einer ausm anderen segment kann das nicht