Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : CNN - Obama vs. Cain
XO LustikuS
27.09.2008, 21:01
ich bin sicher, ihr schaut euch das duell auch gerade an :-)
ich denke da an unsere wette, die im casino läuft.....
also bis jetzt ist obama einfach nicht einfühlsam genug - die stimmen der älternen wird er nicht bekommen
bin mal gespannt was ihr so denkt
XO Diablo I87
27.09.2008, 23:47
ne hab gezockt ,aber ich hoffe du postes mal was da abgegangen ist. ist ja interessant zu wissen
XO LustikuS
28.09.2008, 05:28
http://pix.sueddeutsche.de/home/rechtespalte/module/themaderwoche/455/303450/animg_0_1222531685_image_themaderwoche1.jpeg
ja gut, ich bin tatsächlich eingeschlafen. Aber das meiste habe ich gesehen, so ewig wird es nicht mehr gegangen sein.
So hab ich es empfunden: der junge Obama war natürlicih der Herausfoderer. Auf mich hat es von Anfang an den Eindruck gemacht, als wäre Cain schon fast sicher Präsident. Er hat hauptsächlich die Politik verteidigt und Obama hat kritisiert. Ok, die Republikaner sind ja auch an der Macht.
McCain: er hat ja schon mal kandidiert und die Erfahrung hat man ihm angemerkt. Er hat auf alle Fragen ruhig reagiert und meistens die Rolle des "Erklärbärs" angenommen, in dem er ruhig und sachlich dargelegt hat, warum dieses und jenes passiert. Dabei war er stets höfflich - aber auch sehr emotional. Er ist Obama nie ins Wort gefallen. UND: er hat uns erwähnt! Juhu, Cain hat gesagt, im Kampf gegen den Terror müssen wir auf unsere Verbündeten setzen, auf die Franzosen, die Engländer und die Germans. Wir sind wichtig...naja, auch wenn ich diesen Satz eher von Obama erwartet hätte.
Obama: er hat einen eher kantigen Eindruck gemacht. Der junge Herausfoderer hat mit seiner Spitzen Zunge immer wieder die Probleme der Bushregierung hervorgehoben. Er hat Cain oft unterbrochen. Seine Aussagen waren klar - bevor man in den Krieg zieht, muss man erst alles andere versucht haben. Und es macht keine Sinn, in ein Land einzulaufen um den Terror zu bekämpfen, wenn das Terrornetzwerk über 60 Länder verteilt ist. Aber er hatte große Probleme zu erklären, warum der Krieg keinen Sinn macht. Da hatte sich Cain schon gescickt angestellt.
Mein Fazit:
Mc Cain hat das Duell gewonnen! Ich muss das leider so sagen, er hat einen besseren Eindruck hinterlassen. Das bestätigt auch meine Prognose, die USA werden niemals einen jungen schwarzen einem konserativen Republikaner vorziehen. Zumindest die Stimmen aller Ällterer sollte er haben, dafür war er einfach solider, sicherer, höfflich, er hat mehr von "uns" gesprochen uns seine Politik mit der Tradition verbunden.
XO LustikuS
28.09.2008, 05:28
das sagen die experten:
Washington (dpa) - Kein Sieger, keine echten Höhepunkte: Bei ihrer ersten ersten TV-Debatte blieben die beiden US- Präsidentschaftskandidaten Barack Obama (Demokraten) und John McCain (Republikaner) vor allem klare Antworten auf die schwere Finanzkrise schuldig.
Beide bekräftigten am Freitagabend (Ortszeit) erwartungsgemäß ihre unterschiedlichen Positionen zum Irak und Iran. Fragen nach konkreten Rezepten zur Überwindung des Bankendebakels wichen sie aber beharrlich aus. «Keiner hat uns richtige Antworten gegeben», kommentierte die New York Times» am Samstag.
Dennoch sei die Debatte ein Schritt in Richtung «einer ernsthafteren Erörterung der vielen Probleme des Landes» gewesen. «Davon wollen die Amerikaner mehr hören, und weniger taktische Sparringkämpfe sehen, ehe sie zu den Wahlurnen gehen.»
«Kein KO-Schlag», meinte der Kommentator der «Washington Post». Beide Kandidaten seien mit dem klaren Ziel in den Ring gestiegen, den Gegner schlecht aussehen zu lassen. McCain wollte seinen Gegner als naiv und unerfahren darstellen, Obama wollte ihm das Gegenteil beweisen und McCain zudem das Etikett der Mitwirkung während der acht Jahre der Regierung von Präsident George W. Bush anhängen.
Jeder der Kandidaten habe gepunktet, schrieb das Blatt. «Aber keiner ist (aus der Debatte) als klarer Gewinner hervorgegangen, außer in den Augen seiner Anhänger». Die Auseinandersetzung habe «nur wenige der großen Momente der Art gebracht, die ein Rennen um die Präsidentschaft entscheiden könnten». Ersten Umfragen zufolge sehen jedoch rund 58 Prozent der Befragten eher Obama als Gewinner der Redeschlacht, berichtete der TV-Sender CNN.
Der 72-jährige McCain versuchte in dem eineinhalbstündigen Wortduell immer wieder, seine lange politische Erfahrung zu unterstreichen. «Ich glaube nicht, dass Obama über das notwendige Wissen und die Erfahrung verfügt», sagte er über den 47 Jahre alten Kontrahenten Obama. Dagegen verwiesen TV-Beobachter darauf, dass Obama mehrfach «Senator McCain hat Recht» oder «Ich stimme Senator McCain zu» sagte. Dies sei eine klare Schwäche des schwarzen Senators gewesen.
Wie die «New York Times» in einem Kommentar meinte, sei das Duell auch «ein Zusammenstoß der Generationen» gewesen: Obama habe jugendlich gewirkt, der weißhaarige McCain seinem Alter gemäß. Mehrfach habe er sich auch verhaspelt.
Die Debatte in der Universität von Mississippi in Oxford - die erste von drei Redeschlachten bis zum Wahltag am 4. November - stand im Schatten der schweren Finanzkrise in den USA. US-Medien berichteten, selbst am Abend des Rededuells hätten Demokraten und Republikaner im Kongress in Washington weiter über den 700 Milliarden Dollar schweren Plan zur Rettung für die angeschlagenen Banken beraten.
Beide Kandidaten betonten zwar ihre Bereitschaft zur Zusammenarbeit bei der Krisenlösung. Obama machte zugleich aber die Politik der Bush-Regierung und der Republikaner für die derzeitige Misere auf den Finanzmärkten verantwortlich. Er sprach von «acht Jahren verfehlter Wirtschaftspolitik von George Bush, «die von Senator McCain unterstützt wurde». Umfragen zufolge trauen die meisten Amerikaner Obama mehr Kompetenz in der Wirtschaftspolitik zu, er konnte daher in den vergangenen Tagen im Zuge der Finanzkrise in den Umfragen deutlich zulegen.
In der Außenpolitik nannte McCain Obamas Plan für einen Abzug der US-Kampftruppen aus dem Irak innerhalb von 16 Monaten «gefährlich». Er hob zugleich die Fortschritte im Irak hervor, die der Demokrat nicht anerkennen wolle. «Er (Obama) weigert sich zuzugeben, dass wir im Irak gewinnen», sagte der Republikaner.
Mehrfach sprach McCain dem sehr viel jüngeren Obama die Kompetenz in Sicherheits- und Außenpolitik ab. «Ich fürchte, Senator Obama kennt nicht den Unterschied zwischen Strategie und Taktik.» Obama, der sich gegen diese Vorwürfe eher schwach zur Wehr setzte, bekräftigte, dass der Irak-Krieg von Beginn an ein Fehler gewesen sei und dass er (Obama) ihn von Anfang an abgelehnt habe. «Vor sechs Jahren bin ich aufgestanden und habe den (Irak)Krieg abgelehnt, in einer Zeit, als das politisch riskant war. Als der Krieg begann, haben Sie gesagt, dass er schnell und und leicht sein wird. Sie sagten, wir wüssten, wo die Massenvernichtungswaffen zu finden seien. Sie lagen falsch.»
Zu einem heftigen Schlagabtausch kam es beim Thema Iran. Obama bekräftigte seine Absicht, sich notfalls auch mit Präsident Mahmud Ahmadinedschad an einen Tisch zu setzen. «Als Präsident werde ich für mich das Recht in Anspruch nehmen, mich mit jeder Person meiner Wahl zu treffen, wenn es der Sicherheit des Landes dient», sagte Obama. McCain sagte dazu: «Gespräche (ohne Vorbedingungen mit dem Iran) - das ist nicht nur naiv, das ist gefährlich.»
XO umsonst
28.09.2008, 07:10
Und das sage ich:
Hoffentlich wird es trotzdem Obama und nicht der McCain... So verknöchert kann man einfach nicht weitermachen.
Naja, ich darf ja heute auch wählen gehen. Mal sehen, wem ich meine Gunst schenke.
XO Philhand
28.09.2008, 08:23
also ich glaube das der McCain das rennen machen wird ob das besser ist sei dahin gestellt
XO Snatchy
28.09.2008, 08:29
Obama!
Hoff Michael Moore dreht ne fette Doku zu...
XO umsonst
28.09.2008, 09:29
Ich bin auch gespannt, ob es wieder so eine Skandal-Meldung gibt, wie die Manipulation der Wahlmänner bei Bush... Tja, das ist halt das Problem mit indirekten Wahlen...
DerDrecksack
28.09.2008, 16:00
warum sollte ich mir den Amerikanischen Wahlkampf anschauen. Egal wer von beiden gwinnt, in einem Land wo die Industrie reagiert muss der President eh alles machen was die wollen.
XO BigBeatz
28.09.2008, 17:13
bin für obama im geiste bin ich schwarzer ^^
ne hauptsache bush ist weg
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