XO LustikuS
27.01.2011, 18:23
hab grade die Seite hier gefunden :lauagh:
Da sind ein paar lustige Umbauten mit dabei, hehe
PS 3 als Grill
Wie auch die XBOX als Kochobjekt benutzt wurde, so kann auch die Playstation 3 zu diesem Zweck missbraucht werden: Der aufklappbare Deckel offenbart eine große Fläche, auf welcher Fleisch oder Gemüse gegrillt werden kann. Je länger und intensiver gespielt wird, desto besser kann man den innovativen Grill zum Laufen bringen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/ps3grill.jpg
Hardware als Fritteuse
Am 29. September 2006 hatte ein Typ mit dem Nicknamen „Sc4fraek“ im so genannten [H]ardforum ein Projekt präsentiert, in welchem er seinen PC als Fritteuse missbraucht. In diesem Forum werden üblicherweise Fragen zu Hardware aller Art debattiert. Ihm ist diese Idee eingefallen, weil in jüngster Zeit sehr viele Nerds ihren gesamten PC mit nicht leitbarem Speiseöl abkühlen. Mit seinem Projekt holt er den ursprünglichen Verwendungszweck des Speiseöls, nämlich dass es zum Kochen und Frittieren eingesetzt wird, ein Stück weit zurück.
Das Experimente spielte sich wie folgt ab: Die Hardware wurde in einen Aluminiumbehälter gelegt, welcher anschließend mit Speiseöl gefüllt wurde. Es kamen dabei 9 Liter Speiseöl zum Einsatz. Der Computer lief weiter und das Speiseöl hätte so seine kühlende Wirkung entfalten können. Jedoch wurde unter dem Behälter eine Kochplatte platziert. Dadurch erhitzte sich das Öl mitsamt dem laufenden Computer, auf welchem Quake 3 gespielt wurde. Nach einer Weile konnten im heißen Öl Chips gekocht werden. Bei 120 Grad stürzte der Computer wegen Überhitzung ab, jedoch waren die Chips bereit zum Essen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/computer-fritteuse.jpg
USB-Kocher aus Japan
Ein japanischer Blogger hat auf seiner Seite ein Projekt dokumentiert, in welchem er einen herkömmlichen Kaffeekocher modifiziert hat: Durch eine noch größere Erwärmung kann darauf Fleisch gegrillt werden. Erreicht wird dies, indem die Kochplatte mit Widerständen versehen worden ist und der Platte viel Strom zugeführt wird. Sechs PCI USB-Karten liefern 24 USB Anschlüsse, welche alle in die Kochplatte münden. Die Kochplatte erreicht eine derart hohe Temperatur, dass ein ganzes Stück Fleisch darauf gegrillt werden kann.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/usb-kocher-japan.jpg
Laptop als Sandwichmaker
Eine junge Bloggerin, welche den eigenwilligen Nicknamen „Das Nuf“ trägt, präsentiert im Internet Möglichkeiten, wie man einen Laptop alternativ einsetzen kann. Eine ihrer vielen Möglichkeiten zielt darauf ab, den Laptop als Sandwichmaker einzusetzen. Der Laptop wird vorher angeheizt, so dass ein Toast in die Mitte gelegt werden kann. Der verwendete Toast setzt sich dabei wie folgt zusammen: Zuerst wird das Toastbrot mit Mayonnaise beschmiert. Anschließend wird das Brot mit einer Scheibe Wurst und einem Blatt Käse belegt. Zudem wird der Snack noch mit einer Prise Paprika gewürzt. Zum Schluss wird das Sandwich noch mit einem Salatblatt ergänzt.
Das Ergebnis fällt erwartungsgemäß ziemlich ernüchternd aus. Der siliziumbasierte Sandwichmaker stellt keine ernstzunehmende Alternative zu einem herkömmlichen Gerät dar. Der Käse ist zwar leicht verlaufen, jedoch hält sich die Röstung des Toasts in Grenzen. Die positiven Aspekte an diesem Experiment sind, dass der Salat noch leicht knackig schmeckt. Ferner weist die Oberfläche des Sandwichs eine schöne Riffelung auf.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/laptop-sandwichmaker.gif
Mach flott den Schrott
Das Deutsche Magazin Ct hatte Ende November 2004 einen Wettbewerb initialisiert zum Thema Schrott. Das Ziel bestand darin defekte Hardware in Kunstwerken neu zu verwerten. Ferner konnte auch intakte Hardware verwendet werden, jedoch sollte sie gegen ihre ursprünglich gedachte Funktionsweise eingesetzt werden. Anfang Februar 2005 konnten die Leser eine Vorselektion treffen, welche mit einer Nomination ausgezeichnet wurden.
Die originellsten, schönsten und nützlichsten Einsendungen sollten schlussendlich von einer Jury prämiert werden. Da es sehr viele Einsendungen gab, wurden die Kunstwerke in zwei Kategorien aufgeteilt:
Kunst: Künstlerischer und ästhetischer Wert steht im Vordergrund
Funktion: technische Funktionen müssen erfüllt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Roboter, Messgeräte usw.
Hier einige Interessante Einsendungen, welche mir besonders gefallen haben:
Steinzeit-PC:
Hier treffen zwei gänzlich verschiedene Welten aufeinander: Einerseits der technologische Fortschritt, welcher für das Neue steht. Andererseits der harte Stein, welcher für Ewigkeit und das Alte steht. Die Hardware eines Computers wurde in bearbeiteten Stein eingebaut, welcher die Form eines üblichen Towers aufweist. Der Steinklotz bringt den Nachteil mit sich, dass der Computer wegen seines enormen Gewichts nur mit großer Mühe transportiert werden kann.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/steinzeit-pc.jpg
Dekoration Alternate IT-Store:
Ein deutscher Shop hatte am Rand seiner Eingangstür defekte Hardware in die Wände integrieren lassen. Die Hardwareteile, darunter Festplatten, Tastaturen sowie Mainboards, wurden gleichzeitig mit dem Aufbau der Betonmauer verwendet. Dadurch ist die Hardware fest in der Wand verankert. Gewisse Teile versinken im inneren des Steins, andere Hardwarestücke wiederum ragen heraus. Dieses Kunstwerk umsäumt den gesamten Haupteingang und ist dadurch kaum zu übersehen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/alternate-store.jpg
Bienenzucht im Heimcomputer:
Ein Imker hatte den Innenraum eines alten, aber dennoch funktionierenden Computers mit Bienen belebt. Die Bienen haben auf dem Mainboard ein Nest erstellt, welches sich über den gesamten Innenraum ausbreitete. Aus dem Nest wuchern beispielsweise Speicherriegel, welche durch das Wachstum des Nestes nach außen befördert werden. Das vitale Kunstwerk diente bis zum Ausfall bestimmter Hardwareteile als Server für die Webseite des Projektes.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/bienen-im-computer.jpg
PC mit Ölkühlung
Das Kühlen mit Öl repräsentiert eine der neuesten Kühlmet***** für den Heimcomputer. Öl leitet nicht und gelangt an alle Stellen der gekühlten Teile. Diese Methode wird in der Stromindustrie bereits seit Jahren praktiziert, um Hochspannungstrafos zu kühlen. Beim lautlosen Kühlen von Hardware wird auf verschiedene Öle zurückgegriffen: Neben Mineralöl setzen verschiedene Tüftler auch herkömmliches Speiseöl ein. Der 23-jährige Nils Kasan hat seit zwei Jahren seine beiden Rechner in einem Aquarium eingelegt, welches randvoll mit handelsüblichem Pflanzenöl gefüllt ist. Die 100 Liter Öl hatte er sich im Supermarkt besorgt. Das Öl gelangt an jede Stelle der Hardware und leitet so die Wärme permanent nach außen bzw. an die Oberfläche. Nachdem seine beiden Rechner den Test bestanden haben, hatte er eine Anleitung ins Internet gestellt und damit einen Boom der Ölkühlung ausgelöst. Jedoch ist diese Kühlmethode nicht ungefährlich: Das Speiseöl besitzt nicht die Zusammensetzung eines richtigen Öls: Es ist eine Mischung aus Fettsäuren und Glycerin. Deshalb kann bei einer Verunreinigung oder einem Wassergehalt eine Netzspannung vorliegen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/pc-%C3%B6lk%C3%BChlung.jpg
Ei mit Handystrahlung kochen
Im Jahr 2000 tauchte im Internet die Meldung auf, dass man mit der Strahlung von handelsüblichen Mobiltelefonen ein Ei kochen kann. Diese Meldung beruht jedoch nicht auf wahren Gegebenheiten, sondern wurde von einem 60 Jahre alten Herrn als Scherz ins Leben gerufen. Leider hatte er dabei unterschätzt wie ernst die Leute diese Meldung auffassen werden. Denn in einem Monat hatten diese Seite bereites 50000 Leute besucht. Folglich breitete sich dieser Hoax kurz nach dem Aufschalten des Artikels verschiedenen Blogs und Foren der Welt aus. Zuerst in Australien, anschließend in Amerika. Verschiedene Internetbesucher versuchten dieses Experiment nachzuahmen, jedoch vergeblich. Sogar auf wissenschaftlicher Ebene versuchte man das Experiment durchzuführen. Auch hier musste man enttäuscht feststellen, dass sich das Ei zwischen den aktivierten Handys kaum erwärmt hat.
Der Hoax geht zurück bis ins Jahr 2000. Zur damaligen Zeit wurde heftig debattiert, welche Auswirkungen Handystrahlen auf das menschliche Gehirn haben können. Auf Grund dessen hat der ältere Herr beschlossen einen utopischen Artikel zu verfassen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/ei-handystrahlung.jpg
Kochen mit Starkstrom
Dieses Modding-Projekt schlägt einen gänzlich radikalen Weg ein: Hot Dogs sollen mit Elektrizität zum Kochen gebracht werden. Jedoch soll die Elektrizität für einmal nicht in Wärme für die Kochplatte umgewandelt werden, sondern direkt mit der Mahlzeit in Verbindung stehen! Durch Hot Dogs soll Starkstrom fließen, welcher beim Menschen auf dem elektrischen Stuhl augenblicklich zum Tod führt.
Um dieses Experiment zu starten, muss in einem ersten Schritt ein Kabel für ein Netzteil modifiziert werden: Das Kabel wird an einem Ende freigelegt. Dieses Ende würde sonst im Netzteil münden. Durch das Aufschneiden werden drei unterschiedliche Kabel sichtbar: Ein schwarzes, ein weißes und ein grünes Kabel. Das grüne Kabel, welches zur Erdung führt, kann ignoriert werden. Die beiden restlichen Kabel werden an Krokodilzangen gelötet. Um den Kreislauf weiter zu führen, werden die Krokodilzangen wiederum an zwei metallischen Gabeln fixiert. Die Gabeln bilden schlussendlich die Brücke für den „tödlichen“ Kreislauf, denn sie müssen jeweils in ein Ende des Hot Dogs gesteckt werden, damit sich der Kreislauf schließt. All diese Vorgänge sollten aber mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Während des Aufbaus darf kein Strom fließen. Nachdem man aber die 120V Spannung aufgeschaltet hat, werden die Hot Dogs innerhalb von 2-3 Minuten durch sein. Falls man die Bratzeit nicht einschätzen kann - ein kleiner Rauch und ein eigenwilliger Geruch werden Indiz dafür sein. Sobald man die Wurst nach dem Kochen zerschneidet, endteckt man schwarze Brandspuren. Diese stammen von den Enden der Gabeln.
Tipp: Auch LEDs lassen sich in den Hot Dog stecken und beginnen zu leuchten.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/hot-dog-electricity.jpg
Eierkochen der besonderen Art
Ein weiteres Modding-Projekt, bei dem Prozessoren zum Kochen umfunktioniert werden. In diesem Falle bilden acht Cyrix-Prozessoren die Basis. Eine Schicht Wärmeleitpaste auf jedem Prozessor bildet die Brücke zu einen Aluminiumgefäß, auf welcher das Essen gekocht werden kann. Ein Netzteil mit 250 Watt sorgt für genügend Energie.
In diesem Falle wird ein klassisches Morgenessen gekocht: Speck mit gewürztem Rührei, dazu ein 26er of Canadian Club.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/eierkochen-A-cyrix.jpg
Nicht weit von diesem Projekt entfernt liegt die Kochmethode von Trubador: Er versuchte ein Ei direkt in einem funktionstüchtigen Computer zu kochen! Dazu entfernte er auf seinem Athlon XP den Kühler sowie die Kühlrippen. Neu dienen bei ihm aufeinander gestapelte Münzen als Wärmeableiter. Leider dauerte es 11 Minuten, bis schlussendlich das Ei richtig durch war.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/eierkochen-B-Computer.jpg
Dieses Projekt bildet den Abschluss dieser Reihe: Diesmal soll eine ausgediente XBOX für Kochzwecke herhalten. Auf die Idee gekommen ist man, weil die Spielkonsole von Microsoft defekt war. Die drei blinkenden, roten Lichter auf der Vorderseite sind ein Indiz dafür, dass ein Hardwaredefekt vorliegt. Zudem ist die Garantie abgelaufen. Doch was nun? Die Spielkonsole hat noch nicht ausgedient. Da die XBOX bekanntlich sehr heiß wird während dem Spielen, kann man sie getrost als Kochplatte einsetzen. Wie im Video eindrücklich zu entnehmen ist, kann en umgerührtes Ei über die Kühlrippen der XBOX geschüttet werden. Der Nachteil ist hier, dass das Rührei mühsam aus den Ritzen gekratzt werden muss. Hoffentlich wird es bei Konsolen von Nintendo oder Sony etwas besser von der Hand gehen!
quelle: corypho.net
Da sind ein paar lustige Umbauten mit dabei, hehe
PS 3 als Grill
Wie auch die XBOX als Kochobjekt benutzt wurde, so kann auch die Playstation 3 zu diesem Zweck missbraucht werden: Der aufklappbare Deckel offenbart eine große Fläche, auf welcher Fleisch oder Gemüse gegrillt werden kann. Je länger und intensiver gespielt wird, desto besser kann man den innovativen Grill zum Laufen bringen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/ps3grill.jpg
Hardware als Fritteuse
Am 29. September 2006 hatte ein Typ mit dem Nicknamen „Sc4fraek“ im so genannten [H]ardforum ein Projekt präsentiert, in welchem er seinen PC als Fritteuse missbraucht. In diesem Forum werden üblicherweise Fragen zu Hardware aller Art debattiert. Ihm ist diese Idee eingefallen, weil in jüngster Zeit sehr viele Nerds ihren gesamten PC mit nicht leitbarem Speiseöl abkühlen. Mit seinem Projekt holt er den ursprünglichen Verwendungszweck des Speiseöls, nämlich dass es zum Kochen und Frittieren eingesetzt wird, ein Stück weit zurück.
Das Experimente spielte sich wie folgt ab: Die Hardware wurde in einen Aluminiumbehälter gelegt, welcher anschließend mit Speiseöl gefüllt wurde. Es kamen dabei 9 Liter Speiseöl zum Einsatz. Der Computer lief weiter und das Speiseöl hätte so seine kühlende Wirkung entfalten können. Jedoch wurde unter dem Behälter eine Kochplatte platziert. Dadurch erhitzte sich das Öl mitsamt dem laufenden Computer, auf welchem Quake 3 gespielt wurde. Nach einer Weile konnten im heißen Öl Chips gekocht werden. Bei 120 Grad stürzte der Computer wegen Überhitzung ab, jedoch waren die Chips bereit zum Essen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/computer-fritteuse.jpg
USB-Kocher aus Japan
Ein japanischer Blogger hat auf seiner Seite ein Projekt dokumentiert, in welchem er einen herkömmlichen Kaffeekocher modifiziert hat: Durch eine noch größere Erwärmung kann darauf Fleisch gegrillt werden. Erreicht wird dies, indem die Kochplatte mit Widerständen versehen worden ist und der Platte viel Strom zugeführt wird. Sechs PCI USB-Karten liefern 24 USB Anschlüsse, welche alle in die Kochplatte münden. Die Kochplatte erreicht eine derart hohe Temperatur, dass ein ganzes Stück Fleisch darauf gegrillt werden kann.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/usb-kocher-japan.jpg
Laptop als Sandwichmaker
Eine junge Bloggerin, welche den eigenwilligen Nicknamen „Das Nuf“ trägt, präsentiert im Internet Möglichkeiten, wie man einen Laptop alternativ einsetzen kann. Eine ihrer vielen Möglichkeiten zielt darauf ab, den Laptop als Sandwichmaker einzusetzen. Der Laptop wird vorher angeheizt, so dass ein Toast in die Mitte gelegt werden kann. Der verwendete Toast setzt sich dabei wie folgt zusammen: Zuerst wird das Toastbrot mit Mayonnaise beschmiert. Anschließend wird das Brot mit einer Scheibe Wurst und einem Blatt Käse belegt. Zudem wird der Snack noch mit einer Prise Paprika gewürzt. Zum Schluss wird das Sandwich noch mit einem Salatblatt ergänzt.
Das Ergebnis fällt erwartungsgemäß ziemlich ernüchternd aus. Der siliziumbasierte Sandwichmaker stellt keine ernstzunehmende Alternative zu einem herkömmlichen Gerät dar. Der Käse ist zwar leicht verlaufen, jedoch hält sich die Röstung des Toasts in Grenzen. Die positiven Aspekte an diesem Experiment sind, dass der Salat noch leicht knackig schmeckt. Ferner weist die Oberfläche des Sandwichs eine schöne Riffelung auf.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/laptop-sandwichmaker.gif
Mach flott den Schrott
Das Deutsche Magazin Ct hatte Ende November 2004 einen Wettbewerb initialisiert zum Thema Schrott. Das Ziel bestand darin defekte Hardware in Kunstwerken neu zu verwerten. Ferner konnte auch intakte Hardware verwendet werden, jedoch sollte sie gegen ihre ursprünglich gedachte Funktionsweise eingesetzt werden. Anfang Februar 2005 konnten die Leser eine Vorselektion treffen, welche mit einer Nomination ausgezeichnet wurden.
Die originellsten, schönsten und nützlichsten Einsendungen sollten schlussendlich von einer Jury prämiert werden. Da es sehr viele Einsendungen gab, wurden die Kunstwerke in zwei Kategorien aufgeteilt:
Kunst: Künstlerischer und ästhetischer Wert steht im Vordergrund
Funktion: technische Funktionen müssen erfüllt werden. Hierzu gehören zum Beispiel Roboter, Messgeräte usw.
Hier einige Interessante Einsendungen, welche mir besonders gefallen haben:
Steinzeit-PC:
Hier treffen zwei gänzlich verschiedene Welten aufeinander: Einerseits der technologische Fortschritt, welcher für das Neue steht. Andererseits der harte Stein, welcher für Ewigkeit und das Alte steht. Die Hardware eines Computers wurde in bearbeiteten Stein eingebaut, welcher die Form eines üblichen Towers aufweist. Der Steinklotz bringt den Nachteil mit sich, dass der Computer wegen seines enormen Gewichts nur mit großer Mühe transportiert werden kann.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/steinzeit-pc.jpg
Dekoration Alternate IT-Store:
Ein deutscher Shop hatte am Rand seiner Eingangstür defekte Hardware in die Wände integrieren lassen. Die Hardwareteile, darunter Festplatten, Tastaturen sowie Mainboards, wurden gleichzeitig mit dem Aufbau der Betonmauer verwendet. Dadurch ist die Hardware fest in der Wand verankert. Gewisse Teile versinken im inneren des Steins, andere Hardwarestücke wiederum ragen heraus. Dieses Kunstwerk umsäumt den gesamten Haupteingang und ist dadurch kaum zu übersehen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/alternate-store.jpg
Bienenzucht im Heimcomputer:
Ein Imker hatte den Innenraum eines alten, aber dennoch funktionierenden Computers mit Bienen belebt. Die Bienen haben auf dem Mainboard ein Nest erstellt, welches sich über den gesamten Innenraum ausbreitete. Aus dem Nest wuchern beispielsweise Speicherriegel, welche durch das Wachstum des Nestes nach außen befördert werden. Das vitale Kunstwerk diente bis zum Ausfall bestimmter Hardwareteile als Server für die Webseite des Projektes.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/bienen-im-computer.jpg
PC mit Ölkühlung
Das Kühlen mit Öl repräsentiert eine der neuesten Kühlmet***** für den Heimcomputer. Öl leitet nicht und gelangt an alle Stellen der gekühlten Teile. Diese Methode wird in der Stromindustrie bereits seit Jahren praktiziert, um Hochspannungstrafos zu kühlen. Beim lautlosen Kühlen von Hardware wird auf verschiedene Öle zurückgegriffen: Neben Mineralöl setzen verschiedene Tüftler auch herkömmliches Speiseöl ein. Der 23-jährige Nils Kasan hat seit zwei Jahren seine beiden Rechner in einem Aquarium eingelegt, welches randvoll mit handelsüblichem Pflanzenöl gefüllt ist. Die 100 Liter Öl hatte er sich im Supermarkt besorgt. Das Öl gelangt an jede Stelle der Hardware und leitet so die Wärme permanent nach außen bzw. an die Oberfläche. Nachdem seine beiden Rechner den Test bestanden haben, hatte er eine Anleitung ins Internet gestellt und damit einen Boom der Ölkühlung ausgelöst. Jedoch ist diese Kühlmethode nicht ungefährlich: Das Speiseöl besitzt nicht die Zusammensetzung eines richtigen Öls: Es ist eine Mischung aus Fettsäuren und Glycerin. Deshalb kann bei einer Verunreinigung oder einem Wassergehalt eine Netzspannung vorliegen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/pc-%C3%B6lk%C3%BChlung.jpg
Ei mit Handystrahlung kochen
Im Jahr 2000 tauchte im Internet die Meldung auf, dass man mit der Strahlung von handelsüblichen Mobiltelefonen ein Ei kochen kann. Diese Meldung beruht jedoch nicht auf wahren Gegebenheiten, sondern wurde von einem 60 Jahre alten Herrn als Scherz ins Leben gerufen. Leider hatte er dabei unterschätzt wie ernst die Leute diese Meldung auffassen werden. Denn in einem Monat hatten diese Seite bereites 50000 Leute besucht. Folglich breitete sich dieser Hoax kurz nach dem Aufschalten des Artikels verschiedenen Blogs und Foren der Welt aus. Zuerst in Australien, anschließend in Amerika. Verschiedene Internetbesucher versuchten dieses Experiment nachzuahmen, jedoch vergeblich. Sogar auf wissenschaftlicher Ebene versuchte man das Experiment durchzuführen. Auch hier musste man enttäuscht feststellen, dass sich das Ei zwischen den aktivierten Handys kaum erwärmt hat.
Der Hoax geht zurück bis ins Jahr 2000. Zur damaligen Zeit wurde heftig debattiert, welche Auswirkungen Handystrahlen auf das menschliche Gehirn haben können. Auf Grund dessen hat der ältere Herr beschlossen einen utopischen Artikel zu verfassen.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/ei-handystrahlung.jpg
Kochen mit Starkstrom
Dieses Modding-Projekt schlägt einen gänzlich radikalen Weg ein: Hot Dogs sollen mit Elektrizität zum Kochen gebracht werden. Jedoch soll die Elektrizität für einmal nicht in Wärme für die Kochplatte umgewandelt werden, sondern direkt mit der Mahlzeit in Verbindung stehen! Durch Hot Dogs soll Starkstrom fließen, welcher beim Menschen auf dem elektrischen Stuhl augenblicklich zum Tod führt.
Um dieses Experiment zu starten, muss in einem ersten Schritt ein Kabel für ein Netzteil modifiziert werden: Das Kabel wird an einem Ende freigelegt. Dieses Ende würde sonst im Netzteil münden. Durch das Aufschneiden werden drei unterschiedliche Kabel sichtbar: Ein schwarzes, ein weißes und ein grünes Kabel. Das grüne Kabel, welches zur Erdung führt, kann ignoriert werden. Die beiden restlichen Kabel werden an Krokodilzangen gelötet. Um den Kreislauf weiter zu führen, werden die Krokodilzangen wiederum an zwei metallischen Gabeln fixiert. Die Gabeln bilden schlussendlich die Brücke für den „tödlichen“ Kreislauf, denn sie müssen jeweils in ein Ende des Hot Dogs gesteckt werden, damit sich der Kreislauf schließt. All diese Vorgänge sollten aber mit größter Vorsicht durchgeführt werden. Während des Aufbaus darf kein Strom fließen. Nachdem man aber die 120V Spannung aufgeschaltet hat, werden die Hot Dogs innerhalb von 2-3 Minuten durch sein. Falls man die Bratzeit nicht einschätzen kann - ein kleiner Rauch und ein eigenwilliger Geruch werden Indiz dafür sein. Sobald man die Wurst nach dem Kochen zerschneidet, endteckt man schwarze Brandspuren. Diese stammen von den Enden der Gabeln.
Tipp: Auch LEDs lassen sich in den Hot Dog stecken und beginnen zu leuchten.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/hot-dog-electricity.jpg
Eierkochen der besonderen Art
Ein weiteres Modding-Projekt, bei dem Prozessoren zum Kochen umfunktioniert werden. In diesem Falle bilden acht Cyrix-Prozessoren die Basis. Eine Schicht Wärmeleitpaste auf jedem Prozessor bildet die Brücke zu einen Aluminiumgefäß, auf welcher das Essen gekocht werden kann. Ein Netzteil mit 250 Watt sorgt für genügend Energie.
In diesem Falle wird ein klassisches Morgenessen gekocht: Speck mit gewürztem Rührei, dazu ein 26er of Canadian Club.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/eierkochen-A-cyrix.jpg
Nicht weit von diesem Projekt entfernt liegt die Kochmethode von Trubador: Er versuchte ein Ei direkt in einem funktionstüchtigen Computer zu kochen! Dazu entfernte er auf seinem Athlon XP den Kühler sowie die Kühlrippen. Neu dienen bei ihm aufeinander gestapelte Münzen als Wärmeableiter. Leider dauerte es 11 Minuten, bis schlussendlich das Ei richtig durch war.
http://corypho.net/WordPress1/wp-content/eierkochen-B-Computer.jpg
Dieses Projekt bildet den Abschluss dieser Reihe: Diesmal soll eine ausgediente XBOX für Kochzwecke herhalten. Auf die Idee gekommen ist man, weil die Spielkonsole von Microsoft defekt war. Die drei blinkenden, roten Lichter auf der Vorderseite sind ein Indiz dafür, dass ein Hardwaredefekt vorliegt. Zudem ist die Garantie abgelaufen. Doch was nun? Die Spielkonsole hat noch nicht ausgedient. Da die XBOX bekanntlich sehr heiß wird während dem Spielen, kann man sie getrost als Kochplatte einsetzen. Wie im Video eindrücklich zu entnehmen ist, kann en umgerührtes Ei über die Kühlrippen der XBOX geschüttet werden. Der Nachteil ist hier, dass das Rührei mühsam aus den Ritzen gekratzt werden muss. Hoffentlich wird es bei Konsolen von Nintendo oder Sony etwas besser von der Hand gehen!
quelle: corypho.net