XO Snatchy
17.12.2010, 09:26
Der rosarote Panther: Blake Edwards gestorben
http://www.serienjunkies.de/news/n/d/der-rosarote-panther-blake-29936.jpg
Blake Edwards
Blake Edwards, der Schöpfer von Inspektor Clouseau und Regisseur zahlreicher erfolgreicher Spielfilme, ist am frühen Mittwochmorgen im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Santa Monica gestorben.
Hätte das Jahr 2010 nicht zu Ende gehen können, ohne noch einen der ganz Großen von uns zu nehmen?
Blake Edwards ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch umgeben von seiner Frau Julie Andrews (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/Julie-Andrews/) und seiner Familie gestorben.
Der legendäre Autor und Regisseur wurde 88 Jahre alt.
Edwards, der Sohn eines Theater- und Enkel eines Stummfilm-Regisseurs, begann seine Karriere in den 40er Jahren als Schauspieler; musste sich jedoch mit Klein- und Kleinstrollen begnügen.
Zur gleichen Zeit begann er fürs Radio zu schreiben. Unter anderem schuf er die Hörspielserie „Richard Diamond, Privatdetektiv“, die später auch im Fernsehen fortgeführt wurde.
Wie für viele andere seiner Generation wurde das neue Medium Fernsehen für Edwards das entscheidende Karriere-Sprungbrett: In den frühen 50ern schrieb und inszenierte er für die Theaterserie „Four Star Playhouse“ und kreierte später die kurzlebige Serie „Mr. Lucky“.
Seinen eigentlichen Durchbruch feierte er gegen Ende des Jahrzehnts: Im Fernsehen schuf er die erfolgreiche Detektivserie „Peter Gunn“, die ihn zum ersten Mal mit seinem späteren Dauer-Partner, dem Komponisten Henry Mancini, zusammenbrachte.
Im Kino drehte er 1959 die Komödie „Unternehmen Petticoat“ mit Tony Curtis und Cary Grant.
Danach ging es Schlag auf Schlag - im Jahrestakt: 1961 führte er in „Frühstück bei Tiffany“ Regie - und entdeckte dabei George Peppard (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/George-Peppard/) („Das A-Team“) für die Leinwand. 1962 inszenierte er das gefeierte Drama „Die Tage des Weines und der Rosen“ mit Jack Lemmon.
1963 schrieb er dann zusammen mit Maurice Richlin das Drehbuch zu jenem Meisterwerk, welches seine Karriere wie wohl kein zweites prägen sollte: Die Kriminal- und Screwball-Komödie „Der rosarote Panther“.
Mit Peter Sellers (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/Peter-Sellers/) in der Rolle des vertrottelten Inspektor Clouseau landete Edwards einen Welterfolg, der zahlreiche Fortsetzungen und eine nicht nur bei Kindern sehr beliebte Zeichentrickserie nach sich zog.
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http://sjme.de/g/0.gifPeter Sellers in Blake Edwards' berühmtester Schöpfung: „Der rosarote Panther“ © United Artists
Ende der 60er, Anfang der 70er hatte Edwards mit einigen Misserfolgen zu kämpfen.
Dazu gesellten sich schwere Auseinandersetzung mit den Hollywood-Studios.
In dieser Zeit litt der Regisseur unter schweren Depressionen.
Wie er gegenüber der New York Times erklärte, habe er sogar ernsthaft an Selbstmord gedacht - wovon ihn jedoch schließlich seine Hunde abgebracht hätten.
Seine Erfahrungen mit Hollywood verarbeitete er in der Satire „S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler“ (1981). Darauf folgten Filme wie „Victor/Victoria“ (1982), „Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten“ (1987), „Skin Deep - Männer haben es auch nicht leicht“ (1989) und „Switch - Die Frau im Manne“ (1991).
In den folgenden Jahren wurde es zunehmend ruhig um Edwards, da der Regisseur bereits seit einiger Zeit an einem Chronischen Erschöpfungssyndrom litt.
Edwards hinterlässt ein Werk, zu dem einige der bekanntesten und beliebtesten Komödien des 20. Jahrhunderts zählen.
Kaum jemand hat so gekonnt wie er die Slapstick-Tradition des Stummfilms in die Gegenwart des Tonfilms übersetzen können.
Nicht zuletzt dafür wird Edwards unvergessen bleiben.
Quelle: www.serienjunkies.de (http://www.serienjunkies.de)
Natürlich absolute Klassiker dabei... RIP!
http://www.serienjunkies.de/news/n/d/der-rosarote-panther-blake-29936.jpg
Blake Edwards
Blake Edwards, der Schöpfer von Inspektor Clouseau und Regisseur zahlreicher erfolgreicher Spielfilme, ist am frühen Mittwochmorgen im Alter von 88 Jahren an den Folgen einer Lungenentzündung in einem Krankenhaus in Santa Monica gestorben.
Hätte das Jahr 2010 nicht zu Ende gehen können, ohne noch einen der ganz Großen von uns zu nehmen?
Blake Edwards ist in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch umgeben von seiner Frau Julie Andrews (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/Julie-Andrews/) und seiner Familie gestorben.
Der legendäre Autor und Regisseur wurde 88 Jahre alt.
Edwards, der Sohn eines Theater- und Enkel eines Stummfilm-Regisseurs, begann seine Karriere in den 40er Jahren als Schauspieler; musste sich jedoch mit Klein- und Kleinstrollen begnügen.
Zur gleichen Zeit begann er fürs Radio zu schreiben. Unter anderem schuf er die Hörspielserie „Richard Diamond, Privatdetektiv“, die später auch im Fernsehen fortgeführt wurde.
Wie für viele andere seiner Generation wurde das neue Medium Fernsehen für Edwards das entscheidende Karriere-Sprungbrett: In den frühen 50ern schrieb und inszenierte er für die Theaterserie „Four Star Playhouse“ und kreierte später die kurzlebige Serie „Mr. Lucky“.
Seinen eigentlichen Durchbruch feierte er gegen Ende des Jahrzehnts: Im Fernsehen schuf er die erfolgreiche Detektivserie „Peter Gunn“, die ihn zum ersten Mal mit seinem späteren Dauer-Partner, dem Komponisten Henry Mancini, zusammenbrachte.
Im Kino drehte er 1959 die Komödie „Unternehmen Petticoat“ mit Tony Curtis und Cary Grant.
Danach ging es Schlag auf Schlag - im Jahrestakt: 1961 führte er in „Frühstück bei Tiffany“ Regie - und entdeckte dabei George Peppard (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/George-Peppard/) („Das A-Team“) für die Leinwand. 1962 inszenierte er das gefeierte Drama „Die Tage des Weines und der Rosen“ mit Jack Lemmon.
1963 schrieb er dann zusammen mit Maurice Richlin das Drehbuch zu jenem Meisterwerk, welches seine Karriere wie wohl kein zweites prägen sollte: Die Kriminal- und Screwball-Komödie „Der rosarote Panther“.
Mit Peter Sellers (http://www.serienjunkies.de/Seriendarsteller/Peter-Sellers/) in der Rolle des vertrottelten Inspektor Clouseau landete Edwards einen Welterfolg, der zahlreiche Fortsetzungen und eine nicht nur bei Kindern sehr beliebte Zeichentrickserie nach sich zog.
7990
7991
http://sjme.de/g/0.gifPeter Sellers in Blake Edwards' berühmtester Schöpfung: „Der rosarote Panther“ © United Artists
Ende der 60er, Anfang der 70er hatte Edwards mit einigen Misserfolgen zu kämpfen.
Dazu gesellten sich schwere Auseinandersetzung mit den Hollywood-Studios.
In dieser Zeit litt der Regisseur unter schweren Depressionen.
Wie er gegenüber der New York Times erklärte, habe er sogar ernsthaft an Selbstmord gedacht - wovon ihn jedoch schließlich seine Hunde abgebracht hätten.
Seine Erfahrungen mit Hollywood verarbeitete er in der Satire „S.O.B. - Hollywoods letzter Heuler“ (1981). Darauf folgten Filme wie „Victor/Victoria“ (1982), „Blind Date - Verabredung mit einer Unbekannten“ (1987), „Skin Deep - Männer haben es auch nicht leicht“ (1989) und „Switch - Die Frau im Manne“ (1991).
In den folgenden Jahren wurde es zunehmend ruhig um Edwards, da der Regisseur bereits seit einiger Zeit an einem Chronischen Erschöpfungssyndrom litt.
Edwards hinterlässt ein Werk, zu dem einige der bekanntesten und beliebtesten Komödien des 20. Jahrhunderts zählen.
Kaum jemand hat so gekonnt wie er die Slapstick-Tradition des Stummfilms in die Gegenwart des Tonfilms übersetzen können.
Nicht zuletzt dafür wird Edwards unvergessen bleiben.
Quelle: www.serienjunkies.de (http://www.serienjunkies.de)
Natürlich absolute Klassiker dabei... RIP!